Arabboy

Heimathafen Neukölln
Arabboy – Das kurze Leben des Rashid A. 

„Nichts ist leichter, als den Übeltäter zu verurteilen, und nichts ist schwieriger, als ihn zu verstehen.“ Fjodor Dostojewskij

Rashid A., Sohn eines libanesischen Kurden und einer Palästinenserin, ist in Neukölln geboren und aufgewachsen. Doch er fühlt sich nicht als Deutscher, nicht als Libanese, nicht als Palästinenser. Er ist Arabboy, so nennt er sich in den Chatrooms, in denen er selbstgedrehte Gewaltvideos verbreitet. Rashids Welt wird bestimmt vom Gesetz der Straße und in dieser Welt schwingt er sich auf zum Kiezkönig des Rollbergviertels. Er verliert sich in einem Rausch von Drogen, Macht und Gewalt, bis er schließlich strauchelt und von der Polizei gefasst wird. Im Gefängnis wartet er auf seine Abschiebung aus Deutschland, dem verhassten Land, das dennoch die einzige Heimat ist, die er je gekannt hat.

Weitere Informationen unter www.heimathafen-neukoelln.de

Dieses Gastspiel wurde ermöglicht durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung


Text und Regie Nicole Oder Bühne und Kostüme Wiebke Meier Musik Olaf Giesbrecht Dramaturgie Anne Verena Freybott Regieassistenz Lena Reinhold
Mit Sinan Al-Kuri, Hüseyin Ekici, Inka Löwendorf

Im Anschluss an die Vorstellungen findet ein Publikumsgespräch mit der Autorin Güner Balci und dem Ensemble statt. Im Anschluss an das Publikumsgespräch nach der Vorstellung um 19 Uhr liest Güner Balci auch aus ihrem neuen Roman „Arab Queen oder Der Geschmack der Freiheit“, der im Juni 2010 erscheint.

Mein Kommentar

Bitte verschicken Sie keine Karten- oder sonstige Anfragen über die Kommentar­funktion. Über die Kommentar­spalte gestellte Anfragen werden nicht beantwortet. Für Fragen zu Programm etc. steht Ihnen das Karten­telefon unter 040. 32 814 – 444 oder die Email­adresse theaterkasse@thalia-theater.de zur Verfügung.