Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Daniel Lommatzsch

Daniel Lommatzsch

Daniel Lommatzsch wird 1977 in Hamburg geboren und studiert Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sein erstes Engagement führt ihn nach Zürich, wo Christoph Marthaler Intendant ist. Marthaler bringt Lommatzsch mit Jan Bosse, Falk Richter und vor allem Stefan Pucher zusammen, dem er seither immer wieder begegnet: zuletzt in der Inszenierung "M − Eine Stadt sucht einen Mörder" am Maxim Gorki Theater in Berlin. Mit Marthaler verlässt auch Lommatzsch die Schweiz, diesmal in Richtung Hannover. Von 2005 an ist er dort festes Ensemblemitglied und arbeitet mit Wilfried Minks, Ingo Berk, Schorsch Kamerun und Nuran David Calis. 2008 zieht er nach Köln und ist immer wieder auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in Uli Edels Film „Der Baader Meinhof Komplex“, in dem er das RAF-Mitglied der zweiten Generation Christian Klar spielt.
Im Oktober 2014 wird er gemeinsam mit Julian Greis, Mirco Kreibich, Thomas Niehaus, Jörg Pohl, Rafael Stachowiak, André Szymanski und Sebastian Zimmler mit dem Rolf-Mares-Preis als beste Darsteller aus "Moby Dick" ausgezeichnet. Damit ist erstmals dieser Preis an ein Ensemble verliehen worden. Die Jury lobt die "berauschende und mitreißende Darstellung: Chapeau vor diesem Ensemble!"

Ab der Spielzeit 2009/2010 ist Daniel Lommatzsch festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters.

Aus der Kritikerumfrage von Theater heute heißt es zu den Höhepunkten der Saison 2010/2011:
"Die Punktgenauigkeit und absolute Folklorefreiheit, mit der Daniel Lommatzsch in Antú Nunes' Hamburger Atropa-Inszenierung zwischen Antike und Zeitgenossenschaft, Identifikationsmomenten und Distanz sowie zwischen Geschlechterrollen switcht, haben Seltenheitswert − zumal Lommatzsch en passant mit dem Missverständnis aufräumt, dass emotionale Intensität und reger Hirnzellenbetrieb einen Antagonismus bilden." 

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