Birte Schnöink

Birte Schnöink

Birte Schnöink wird 1984 in Bremen geboren. Während ihrer Schulzeit spielt sie erstmals Theater, zum Beispiel "Helena" in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" oder die "Lady Milford" in Schillers "Kabale und Liebe". Ihr ist schnell klar, dass sie zum Theater will. Nach ihrem Abitur aber engagiert sie sich zunächst in einer Bremer Behindertenwohngruppe und immatrikuliert sich für ein Studium der Germanistik in Bayreuth – parallel bereitet sie sich auf Vorsprechen vor. 2006 bewirbt sie sich an der Ernst Busch Schauspielschule in Berlin und wird angenommen. 2008 wird sie in Lars Eidingers Inszenierung von "Die Räuber" an der Berliner Schaubühne, die zum Festival Radikal Jung nach München eingeladen wird, als Amalie besetzt. Bei den Salzburger Festspielen spielt sie Sonja in Andrea Breths Inszenierung von Dostojewskijs "Verbrechen und Strafe“. Außerdem arbeite sie neben dem Theater auch in Filmproduktionen, so z.B. im Liebesdrama "Verlorene Zeit" (Regie Anna Justice) und 2011/12 in "Lore" (Regie: Cate Shortland).

Sie wird 2014 mit dem Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen ausgezeichnet. Das Geheimnis ihrer Kunst sei die große emotionale Dichte, mit der sie ihre Figuren ausstattet, ohne dafür große Gesten zu brauchen, begründet die Jury ihre Entscheidung. Einen Beitrag des NDR  über Birte Schnöink anlässlich des Boy-Gobert-Preises finden Sie hier.

Am Thalia Theater tritt Birte Schnöink ab der Spielzeit 2009/2010 ihr erstes festes Engagement an.

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