#SMWHHTC


Social Media Week 2015
24.-27. Februar in Hamburg!


Wir sind dabei! Als künstlerischer Partner nimmt das Thalia Theater an der größten freien Web-Konferenz teil: Die Social Media Week steht 2015 unter dem Thema „Reimagining Humanity“. Sessions, Workshops, Kunstaktionen laden zur virtuellen oder realen Reise ein, um die Struktur der Zukunft zu verstehen. Das Thalia Theater stellt am 27. Februar seine Theaterbar, das Nachtasyl, für drei Veranstaltungen zur Verfügung und diskutiert zum Abschluss des Tages mit Bloggern und Onlineredakteuren über den Unterschied zwischen Blogging und klassischen Theaterkritiken.

Theatercamp Light #SMWHHTC
Die Tragödie von Romeo und Julia: Blog vs. Theaterkritik
Von 16.30-17.30 im Nachtasyl

Die Tragödie von Romeo und Julia - Digitales Dossier
von Eva Biringer, Frl Charlie, Natalie Fingerhut, Katharina Manzke, Pauline, Eugenia Portioli, Katharina Roder, Mai Vendelbo und Erik Zielke




Der Pop-Stil feiere im Theater gerade ein Comeback, schrieb der SZ-Theaterkritiker Till Briegleb anlässlich Jette Steckels Inszenierung von „Die Tragödie von Romeo und Julia“, mit der wir die Spielzeit 2014/15 eröffnet haben. Helene Hegemann, die mit ihrem Debütroman „Axolotl Roadkill“ in der Popliteratur viele Fragen aufwarf (unter anderem die, ob man sich für ein Buch einfach aus Blogtexten bedienen darf) antwortete darauf in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Kritiker „fortgeschrittenen Alters“  hätten einfach eine falsche Wahrnehmung von Pop: „Wenn zehn Romeos an der Rampe stehen und brachial laut auf E-Gitarren spielen, bringt einem das mehr über Shakespeare bei als zehn andere Aufführungen.“

Wir freuen uns natürlich über solche „mit Schmackes“ geführte Debatten, wollen die aber nicht nur im klassischen Feuilleton, sondern auch online haben: Spricht mich als Theaterbesucher eine Kritik im Feuilleton überhaupt noch an? Will ich laute Gitarren und Lichteffekte auf einer Theaterbühne oder will ich dort lieber Literatur sehen und gehe für alles Andere lieber in den Club? Wer ist Pop und wer ist Hochkultur und warum muss das eigentlich bei einer so subjektiven und affektiven Ausdrucksform wie Theater und dem Schreiben darüber überhaupt eine Rolle spielen?

Das Theatercamp während der Social Media Week (24. – 27.2.), thematisiert das Verhältnis zwischen konventioneller-und Pop-Wahrnehmung des Theaters: „Was bringt mir eigentlich eine Print Theaterkritik?“ fragen sich BloggerInnen, die für uns über „Die Tragödie von Romeo und Julia“ geschrieben haben.

Das Event wird auf http://www.thalia-theater.de live gestreamt, sowie über Twitter direkt aus und in die Veranstaltung kommuniziert.



Archiv

Social Media Week 2014


Veranstaltungen im Thalia Theater im Rahmen der Social Media Week Hamburg


9.00-11.30 Uhr

Aufmerksam für das Gewöhnliche @ Reimagining Human Connectivity
Eine Online-Ausstellung im Rahmen der Social Media Week Hamburg
09:00 – 10:00 Walk & Aufbereitung
10:30 – 11:30 Online-Ausstellung


12.00-13.00 Uhr
Datenauswertung von Social Media
In den Sozialen Medien werden jeden Tag Unmengen an Nutzer-Daten generiert. Kann jederman auf diese Daten zugreifen? Kann man diese Daten auswerten? Wie und wozu? Nicht nur im Marketing sondern seit jeher in der Wissenschaft ist man an quantitativen und qualitativen User-Daten interessiert.


15.00-16.00 Uhr
Social Media Vermitteln vs. Social Media Vermittlung in Arts?
Auch im Kunst- und Kulturbereich sind Social Media und digitale Technologien längst angekommen. Sie sind Mittel der Kunst- und Kulturvermittlung, Marketingkanal für einen notorisch unterfinanzierten Bereich und müssen gleichzeitig kritischer Diskussionsgegenstand bleiben. Ausgehend von unserer kuratorischen Arbeit für das NODE Forum for Digital Arts stellen wir uns der Frage, wie wir mit ihrer Wirkung auf die Gesellschaft, ihrem Traktieren unserer sozialen Umwelt und ihren Potenzialen für unseren professionellen Alltag in Kulturorganisationen umgehen wollen.