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September 2017

Bewerbungszeitraum für "6. UNART - Jugendwettbewerb für multimediale Performance" ist gestartet

zum Jubiläum unterstützt von Rapper Samy Deluxe 


Generation Konsum, Die Erde in unseren Händen, Fahren wir nach Paris, Streetshow, Liebes Chaos – Voll Familie, Unter Druck, Sünden, I-Generation – das sind nur einige der Titel der 150 Kurz-Performances, die im Rahmen von UNART – Jugendwettbewerb für multimediale Performances in Frankfurt, Berlin, Hamburg und Dresden in den vergangenen zehn Jahren auf die Bühne gekommen sind. 

„Es gibt keine Genres, ihr könnt tanzen, singen…“, sagt der Rapper Samy Deluxe, der UNART ab 2017 unterstützt.

Hier geht es darum, dass junge Performerinnen und Performer in einer 15-Minuten-Performance ihre Haltung zu einem Thema, das sie wirklich interessiert und betrifft, künstlerisch formulieren.
Ab jetzt kann man sich wieder für UNART bewerben:  Mitmachen können alle jungen Leute zwischen 14 und 21 Jahren in den Regionen Rhein-Main, Berlin, Hamburg und Dresden.

Alle Bewerbungen werden von Fachjurys gesichtet und besprochen. Gruppen, die ausgewählt werden, erhalten Unterstützung von künstlerischen Coaches. Die Coaches beraten die Jugendlichen und befördern den kreativen Prozess der Gruppen. Sie führen nicht Regie.

Vor dem Einsendeschluss finden in allen Theatern Info-Treffen zu UNART statt. Willkommen sind auch Interessierte, die noch keine Gruppen haben:  Hamburg: 01.10.2017

Einsendeschluss: 16. Oktober 2017: Hamburg und Umland
Weitere Informationen unter www.unart.net, Bewerbungsunterlagen hier.

UNART Eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt, dem Thalia Theater Hamburg, dem Staatsschauspiel Dresden und dem Deutschen Theater Berlin.




Steffen Siegmund erhält Boy-Gobert-Preis 2017


Der Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen geht in diesem Jahr an Steffen Siegmund, Mitglied im Ensemble des Thalia Theaters.

Foto: Krafft Angerer, Das Ende von Eddy

Der 25-jährige Schauspieler ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied des Thalia Theaters.
„Steffen Siegmund gehört zur seltenen Klasse junger Schauspieler, die schon in frühen Jahren in der Lage sind, ihre Rollen mit innerer Kraft und seelischer Größe auszustatten. Von seinen Figuren bleibt man niemals unberührt“, begründet die Jury unter dem Vorsitz des Schauspielers Burghart Klaußner ihre Entscheidung. „Die Mischung aus Kraft und Sensibilität, die auch zu innerer Zerrissenheit führen kann, weiß Steffen Siegmund so einzusetzen, dass seinen Rollen ein hohes Maß an Beachtung sicher ist. Dabei kann er sowohl vom Rand einer Bühnenerzählung wie auch aus ihrer Mitte sofort Aufmerksamkeit auf sich ziehen und ohne äußere Verzierungen zum Kern einer Rolle vorstoßen. Seinen Figuren eigen ist ein Staunen über die Zustände auf dieser Welt.“

Steffen Siegmund freut sich über den Boy-Gobert-Preis: „Die Auszeichnung kommt für mich überraschend und unerwartet. Umso glücklicher macht es mich, dass ich mich in die Reihe der bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger einreihen darf. Es ist schön zu wissen, dass man selbst und die eigene Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Es gibt viele andere junge Schauspielerinnen und Schauspieler in Hamburg, die den Preis genauso verdient hätten, aber ich bin sehr gerührt und stolz, dass die Wahl dieses Jahr auf mich gefallen ist.“

Thalia-Intendant Joachim Lux gratuliert dem Preisträger: „Ich freue mich sehr, dass mit Steffen Siegmund unser allerjüngstes Ensemblemitglied geehrt wird! Er kam mit 21 Jahren zu uns und hat uns mit seinem Vorsprechen überzeugt. Mit Das Ende von Eddy, einem der wichtigsten Texte der Gegenwartsliteratur, legt er derzeit in der Gaußstraße eine virtuose Soloperformance hin. Ab Oktober wieder auf dem Spielplan!“

Ab dem 8. September ist Steffen Siegmund in der Eröffnungsproduktion der Spielzeit Tartuffe in der Regie von Stefan Pucher am Thalia Theater zu sehen.

Der Boy-Gobert-Preis wird seit 1981 von der Körber-Stiftung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird am 10. Dezember 2017 um 11 Uhr in einer Matinee im Thalia Theater überreicht werden.


Juli 2017


Bill de Blasio am 8.7. im Thalia Theater im Gespräch 


Foto: The office of Public Advocate for the City of New York, CC BY-SA 2.0


Heute Nacht erreichte uns die Nachricht, dass der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio der Einladung des Thalia Theaters folgt und anlässlich des G20-Gipfels nach Hamburg kommt.
Thalia Intendant Joachim Lux: „Ich bin sehr glücklich, dass dieser Besuch auf die buchstäblich allerletzte Minute doch noch stattfindet. Bill de Blasio ist die Stimme eines anderen Amerikas. Er gehört der demokratischen Partei an und vertritt offensiv die multikulturelle Realität der Weltstadt New York und die Werte, die Europa mit der amerikanischen Freiheitsstatue verbindet.“ Es ist sehr ungewöhnlich, dass ein Politiker im Ausland Positionen vertritt, die der zeitgleich vertretenen Regierungspolitik des eigenen Landes nicht entsprechen – man darf gespannt sein auf seine Rede.

De Blasio wird im Rahmen seines Hamburg-Besuchs auch mit den Spitzen der Hamburger Politik zusammen treffen und bei der Demonstration „Hamburg zeigt Haltung“ auftreten.

Samstag, 8. Juli um 11.00 Uhr (Dauer: ca. 60 min)
In englischer Sprache.
Der Eintritt ist frei. Zählkarten werden benötigt.
Reservierung unter
Tel. 040.328 14-444 oder an der Tageskasse ab einer Stunde vor Beginn der Veranstaltung.

Mehr Informationen hier.



Erreichbarkeit der Spielstätten während des G20-Gipfels


Am Wochenende 7. bis 9. Juli, während in Hamburg der G20-Gipfel stattfindet, werden die Spielstätten am Alstertor und in der Gaußstraße weiterhin erreichbar bleiben.
Laut Aussage der Polizei werden alle U- und S-Bahnen fahrplanmäßig bedient, mit Ausnahme einiger Buslinien, die am CCH und an den Hotels an der Alster entlang fahren, welche eingeschränkt verkehren werden. Außerdem ist auf den Straßen mit Beeinträchtigungen zu rechnen, so dass die Polizei U- und S-Bahnen empfiehlt.
Der Zugang zu den Haltestellen am Jungfernstieg und am Rathaus sind uneingeschränkt nutzbar.
Bitte konsultieren Sie dazu den Internetauftritt der Stadt Hamburg, welcher laufender Aktualisierung unterliegt.

Dem Theaterbesuch steht demzufolge nichts im Wege.

Am Alstertor werden am G20-Wochenende folgende Stücke gegeben:
7.7. Das achte Leben (Für Brilka)
8.7. Jeder stirbt für sich allein
9.7. Die Weber
jeweils um 19 Uhr

zudem spricht am 8.7. um 11 Uhr der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio am Alstertor.
Juni 2017

„Nerve Collection“ von und mit Caroline Creutzburg gewinnt den Preis des Körber Studio Junge Regie 2017



Als Preisträger des 14. Körber Studio Junge Regie ist am Sonntag, den 18. Juni, die Inszenierung „Nerve Collection“ mit Texten und in der Regie von Caroline Creutzburg (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen) ausgezeichnet worden. Die Produktion ist ein nachdenklich-pamphletisches Solo; eine Wanderung im Ist-Zustand, die als Freies Projekt 2016 entstanden ist.

Die fünfköpfige Jury diskutierte ihre Entscheidung öffentlich im Anschluss an die letzte Vorstellung am Sonntagabend im Thalia in der Gaußstraße und entschied:
„Eine formal extrem konsequente, inhaltlich in ihrer verschrobenen Tiefe beeindruckende und durch die körperliche Konsequenz der Performerin – die zugleich die Regisseurin und Kostümbildnerin ist – herausragende Arbeit. Gleichzeitig denkt die Arbeit klug über die Möglichkeiten des Theaters, der Darstellung und der Kommunikation mit dem Publikum nach.“
Caroline Creutzburg, geboren 1985 in Berlin, studiert Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, arbeitet als Initiatorin, Autorin und Performerin in verschiedenen Konstellationen an den Fragen des vermeintlich Banalen, den impliziten Formen der Adressierung und den Werten der Unterhaltung. Daneben kollaboriert sie als Performerin, Kostümbildnerin und Sound- und Lichtdesignerin in den Projekten ihrer ZeitgenossInnen.
Die Körber-Stiftung unterstützt die Gewinnerin bei einer neuen Regiearbeit an einem Stadt- oder Staatstheater bzw. alternativ in der Freien Szene durch einen Produktionskostenzuschuss in Höhe von 10.000 Euro.

Der undotierte Publikumspreis geht in diesem Jahr an die Inszenierung „TEOREMA“ von nach Motiven von Pier Paolo Pasolini in der Regie von Blanka Rádóczy von der Theaterakademie August Everding, Hochschule für Musik und Theater, München.



Das war Theater der Welt 2017 in Hamburg



Am 11.6. ging das große internationale Theaterfestival Theater der Welt 2017 zu Ende.
Insgesamt besuchten über 47.000 Menschen in den vergangenen achtzehn Tagen die vielen internationalen Produktionen, das umfangreiche Diskurs- und Begleitprogramm, die zahlreichen Musikveranstaltungen, die Vermittlungsangebote und das Festivalzentrum HAVEN auf dem Baakenhöft in der HafenCity.

Das Festival hat verschiedenste Orte der Stadt mit über 330 Veranstaltungen bespielt. Die 44 internationalen Produktionen, davon 27 Ur- und Erstaufführungen, zeigten eine große Bandbreite an künstlerischen Ausdrucksformen, kulturellen Hintergründen und vielfältigen Themen. Theater der Welt 2017 ermöglichte damit einen multiperspektivischen Blick auf das aktuelle Weltgeschehen sowie auf die zentralen Fragen unserer Zeit und betonte die Bedeutung internationaler Künste in einer globalisierten Welt.

Das kuratierte Programm hat ein breites, heterogenes Publikum gefunden. Fachbesucher und Kulturschaffende haben sich durchmischt mit Stammgästen des Thalia Theaters und Kampnagel, mit Hamburger Spontankäufern, Studierenden, Familien und einem großem internationalen Publikum. Viele von ihnen haben das Festival nicht nur punktuell besucht, sondern es über einen längeren Zeitraum begleitet.

Besonderen Zuspruch fanden die drei großen Produktionen im Kakaospeicher auf dem Baakenhöft sowie die zahlreichen Site-Specific Projekte, wie „Five Short Blasts“ oder „Flyway“, bei denen auch die Hamburgerinnen und Hamburger ihre Stadt auf  neuen Wegen erkunden und Verbindunglinien zwischen Stadt und Hafen auf unmittelbare Weise erfahren konnten.

Mit der Bespielung des Hafens durch den zur Bühne transformierten Kakaospeicher, die Einbindung des Kulturortes im Oberhafenquartier und das Festivalzentrum HAVEN wurde öffentlicher Raum kulturell erobert.
Das Festivalzentrum HAVEN hat sich innerhalb kürzester Zeit bei sommerlichen Temperaturen zum Publikumsmagneten entwickelt. Als ein die unterschiedlichen Spielstätten verbindender Ort war es Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler bei Premierenfeiern sowie Ort des Austausches und des Verweilens für Zuschauer vor und nach den Vorstellungen. Neben den Festivalgästen hat das HAVEN aber auch als neuer temporärer  Begegnungsort in der HafenCity mit dem dort entstandenen Netzwerk und einem eigens dafür entwickelten Programm zahlreiche Besucher und Besucherinnen angezogen.

Danke allen Institutionen und großen und kleinen Helfern, die dieses Festival möglich gemacht haben, und vor allem Dank an die rund 47.000 Besucher!



ChorsängerInnen für
DIE ORESTIE gesucht


Ersan Mondtag

Das Thalia Theater sucht für die Produktion
DIE ORESTIE von Aischylos (Regie: Ersan Mondtag, Komposition: Max Andrzejewski (www.maxandrzejewski.de) Premiere am 21.10.2017/22.10.2017 (A-/B-Premiere) Chorsänger und Chorsängerinnen (gerne auch Musikstundent*innen), in allen Stimmlagen für einen 30 köpfigen gemischten Chor.
Das Casting findet – nur nach vorheriger Einladung – am Sonntag, den 25.06.2017 vormittags statt.

Mehr Informationen zu dieser und weitere Ausschreibungen hier.



„Die Wiederentdeckung der Gegend meiner Selbst“.
Die Autoren Édouard Louis und Didier Éribon im Gespräch


Die französischen Bestsellerautoren Édouard Louis („Das Ende von Eddy“) und Didier Éribon  
( „Rückkehr nach Reims“) laden zum Gespräch in die Thalia Gaußstraße. In ihren autobiographisch geprägten Romanen berichten beide von ihrer Kindheit in der französischen Provinz, dem Hass eines nach Rechts orientierten Milieus auf Fremdes und auf Andersdenkende. Beiden Autoren ist ein sozialer Aufstieg aus ihrem ursprünglichen familiären Umfeld, einer Arbeiterfamilie, gelungen und sie zählen heute zu den führenden Intellektuellen Frankreichs. Moderation und Übersetzung: Hanna Klimpe.

Sonntag, den 11. Juni um 18:15 Uhr im Thalia in der Gaußstraße (Ballsaal), Eintritt frei.
Mehr Informationen hier.

Donna Leon auf Platz 1 der Bestsellerlisten. 
Premierenlesung „Stille Wasser“ im Thalia Theater am 8. Juni 2017

© Foto: Regine Mosimann, Diogenes-Verlag

Donna Leon hat es wieder einmal geschafft: Der 26. Fall für Commissario Brunetti „Stille Wasser“ erobert nur eine knappe Woche nach Erscheinen (ET: 24. Mai 2017) im Sturm die Spitze der Bestsellerlisten aller deutschsprachigen Länder. Donna Leons Romane stehen damit insgesamt zum 14. Mal auf Platz 1 SPIEGEL-Bestellerliste (SPIEGEL-Bestsellerliste vom 3.6.2017, Meldung im Branchenmagazin buchreport.)

Die erste Deutschlandlesung des Romans findet am 8. Juni 2017 um 20 Uhr im Thalia Theater statt. Im Rahmen von „Theater der Welt 2017“ präsentiert vom Harbour Front Literaturfestival kommt die gefeierte Schriftstellerin aus ihrer Wahlheimat Venedig nach Hamburg.

Informationen und Tickets zur Lesung hier.

Mai 2017

Verleihung des Preis des Internationalen Theaterinstituts 2017 an Yael Ronen

© Foto: Maxim Gorki Theater

Die israelische Autorin und Regisseurin Yael Ronen erhält den diesjährigen Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI). Mit dem Preis wird die Arbeit junger Künstlerinnen und Künstler in Deutschland gewürdigt und unterstützt. Die feierliche Preisverleihung fand vor der Premiere Die Weber am 27. Mai 2017 um 18.30 Uhr im Mittelrangfoyer des Thalia Theaters statt. Die Laudatio hält die Schauspielerin, Dramen- und Drehbuchautorin Orit Nahmias.



Theater der Welt 2017: Eröffnung am Thalia Theater



Achille Mbembe: Democracy, Mobility and Circulation in a Planetary Age.

Mit dem Ersten Bürgermeister Olaf Scholz.

„Europa ist längst nicht mehr der Kapitän”, so beschrieb der kamerunische Historiker und Philosoph Achille Mbembe 2014 den „alten Kontinent“ in Bezug auf den globalisierten Handel. Mbembe ist bekannt für postkoloniale Theorien, in denen er Afrika als Fenster in die Zukunft begreift und Länder wie Südafrika als Labor eines neuen Afropolitanismus versteht, in dem sich Menschen offen und tolerant begegnen. Mbembe wird das Festival mit einer Rede zur Zukunft der Demokratie im Zeitalter der Hyper-Mobilität, der planeta­rischen Abhängigkeiten sowie der wachsenden Ablehnung von Migration eröffnen. Für ihn gibt es heute ein Auseinanderdriften der beiden Grundprinzipien, die dem Nachkriegsliberalismus noch den Anschein von Stabilität gaben: der Wettbewerb auf dem Markt und eine Reihe von Ansprüchen und Rechten, die von gesellschaftlichen Bedürf­nissen definiert wurden. Der Hyperkapitalismus und seine inhärente Logik der Eskala­tion agiert heute ungezügelter denn je und hat eine neue Politik der Gewalt erst möglich gemacht. Dies erklärt auch den neu aufgekommenen Wunsch zur Abspaltung sowie zum Mauerbau, im Gegensatz zu dem Willen, sich um andere zu kümmern. Die Frage, die wir uns in den USA, Europa und in anderen Teilen der Welt heute stellen müssen, ist: Was bedeutet dies für die Zukunft der Vernunft, der Freiheit und der Demokratie – Demokratie im Sinne einer planetarischen und geteilten Verantwortung in Bezug auf alle Bewohner der Erde? Mbembe ist Professor für Geschichte und Politik an der Universität Witwatersrand, Johannesburg. Er studierte an der Sorbonne in Paris, bevor er begann, an verschiedenen Universitäten in den USA zu lehren.

Wer bei der Eröffnung von Theater der Welt 2017 am 25.05. nicht live war, kann die Rede des kamerunischen Historikers und Philosophen Achille Mbembe hier noch einmal nachhören und -sehen.

Lesung von "Der Schimmelreiter" beim Theatertreffen 2017



Publikumsgespräch

Aus der Not eine Tugend machte am 9. Mai das Thalia-Ensemble von Der Schimmelreiter beim Berliner Theatertreffen: Nachdem die beiden geplanten Vorstellungen der Inszenierung von Johan Simons aufgrund von Krankheit leider abgesagt werden mussten, präsentierten die Schauspieler den besonderen künstlerischen Zugriff der Spielfassung mit einer Lesung aus der Bühnenfassung von Susanne Meister. Einmalig war die Kombination mit Ausnahmepianist Igor Levit, der sich kurzfristig bereiterklärt hatte, die Lesung konzertant mit der Sonate für Klavier Nr. 32 in c-moll von Ludwig van Beethoven ausklingen zu lassen. Eine eindrückliche und intensive künstlerische Verbindung von Schauspiel und Musik! Im Anschluss fand dann die offizielle Ehrung des Thalia Theaters und des Regisseurs durch die Leiterin des Theatertreffens Yvonne Büdenhölzer statt. Auch beim anschließenden Publikumsgespräch gab es rege Beteiligung.

  "Der Schimmelreiter" beim Theatertreffen



Festival Radikal jung 2017: Kritiker- und Publikumspreis für Johanna Louise Witt!



Vom 28. April bis zum 5. Mai 2017 veranstaltete das Münchener Volkstheater zum 13. Mal das Radikal jung-Festival. Eingeladen waren insgesamt neun junge Regisseurinnen und Regisseure.
Für ihre Regie des Stückes „Wenn die Rolle singt oder der vollkommene Angler“ von und mit Thomas Niehaus und Paul Schröder wurde Johanna Louise Witt mit dem Publikumspreis des Münchener Volkstheaters und mit dem Kritikerpreis der Festivalzeitung gleich zweimal ausgezeichnet. Wir gratulieren!


Haven: Alles auf Start am Baakenhöft



In diesem Jahr gilt das ganz besonders für das Areal am Baakenhöft, wo seit dieser Woche die Aufbauten im und um den Kakaospeicher auf Hochtouren laufen. Seit Dienstag finden hier die ersten Proben für Lemi Ponifasios „Children of Gods“ statt. Der Samoanische Choreograf ist der erste von ca. 1000 Künstlern und Beteiligten, die für Theater der Welt 2017 anreisen. Auch das Thalia Zelt ist bereits aufgebaut und lässt schon von Weitem erkennen, dass es auf dem Baakenhöft bald Einiges zu sehen geben wird.

www.theaterderwelt.de



Alstertor, Cannes, Hollywood



Kornél Mundruczó, der momentan „Die Weber“ bei uns im Rahmen von Theater der Welt probt, ist mit seinem Film „Jupiter’s Moon“ zum Wettbewerb bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes eingeladen. Neben Fatih Akin, Michael Haneke, Sofia Coppola, François Ozon u.a. geht er ins Rennen um die goldene Palme. Das Festival findet vom 17. Mai bis zum 28. Mai statt.
Kornél Mundruczós erster Hollywoodfilm ist ebenfalls in Vorbereitung. „Deeper“ nach dem Drehbuch von Max Landis und mit Bradley Cooper in der Hauptrolle erscheint voraussichtlich 2018 und ist sein Filmdebüt in Englischer Sprache.
April 2017

"Das achte Leben (Für Brilka)" -
Ein Epos, das Furore macht


Vergangenen Samstag feierte die Inszenierung von Nino Haratischwilis Jahrhundertroman am Alstertor Premiere und wird seitdem frenetisch gefeiert:
„Was für ein großartiger, kluger, abwechslungs-reicher Theaterabend!“ titelt das Abendblatt, „Was das Ensemble an diesem Abend leistet, ist schlicht großartig.“ urteilt der NDR. Mehr Pressestimmen sind hier nachzulesen.
Fast 1000 Karten hat das Thalia innerhalb eines einzigen Tages für nur diese eine Produktion verkauft. Und das trotz fünf Stunden Dauer, einem eher unbekannten Titel und einer recht abgelegenen Weltgegend: Georgien.
Das gab es noch nie! Das Publikum feiert das Ensemble mit standing ovations, die Kritiken überschlagen sich vor Begeisterung über Jette Steckels Inszenierung, der Uraufführung von Das achte Leben (Für Brilka).
Autorin Nino Haratischwili ist übrigens am 23. April zu Gast beim SPIEGEL-Gespräch live im Thalia Theater zum Thema "Planet Deutschland" – Autoren nichtdeutscher Herkunft über Populismus, Heimat und die Schönheit der Sprache.

Nur noch wenige Vorstellungen in dieser Spielzeit! Tickets und Infos zum Stück hier.


Atlas der Angst - Das Buch ab jetzt erhältlich


Ab 16.März 2017 ist das Buch Atlas der Angst von Dirk Gieselmann und Armin Smailovic im Buchhandel erhältlich. Es erscheint im Eichborn-Verlag:
WIR SIND IM KRIEG. So steht es eines sonnigen Tages in der Zeitung. Und die Menschen haben Angst, sie bewaffnen sich und legen Vorräte an. Doch wie kann das sein, in einem Land, das so sicher ist und so reich? Der Fotograf Armin Smailovic und der Autor Dirk Gieselmann haben sich auf die Suche nach dem Albtraum begeben, der Wirklichkeit zu werden droht, nach dem Krieg in den Köpfen – der German Angst. Eine Reise durch das Krisengebiet Deutschland, von Bautzen bis nach Duisburg-Marxloh, von Sylt bis auf die Zugspitze. 100 Orte, 100 Fotos, 100 Texte – der ATLAS DER ANGST.


Theater der Welt 2017 - Kartenvorverkauf ist gestartet


Über 45 Produktionen, Künstler aus 29 Nationen, 27 Ur- und Erstaufführungen darunter die beiden Thalia-Eigenproduktionen Die Odyssee (Regie: Antú Romero Nunes) und Die Weber (Regie: Kornél Mundruczó). Mit über 330 Veranstaltungen aus Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance, Site-specific, Diskurs, Installation und einem umfangreichen Musikprogramm findet 18 Tage lang das größte internationale Theaterfestival statt, das es in Hamburg je gegeben hat.

Das Programm ist verkündet, der Kartenverkauf gestartet.

Theater der Welt 2017, vom 25. Mai bis 11. Juni  2017.
Ein Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) veranstaltet vom Thalia Theater in Kooperation mit Kampnagel


Vorverkaufsstart für vier Produktionen von Theater der Welt 2017


Am Montag, den 27. Februar 2017 startet der Vorverkauf für vier ausgewählte Festival-produktionen:
Star-Regisseur Lemi Ponifasio inszeniert zum Auftakt des Festivals mit ca. 400 Beteiligten eine bildgewaltige, musiktheatrale Neuproduktion: „Children of Gods“ reflektiert das Leben der zahllosen Kinder aus Kriegsregionen. Bruno Beltrão fragt in seiner neuen tänzerischen Arbeit New Creation" nach der Bedeutung von Grenzen und Migration in unserer globalisierten Welt und das Odéon – Théâtre de L’Europe ist mit der Produktion „Vu du Pont“ erstmalig in Deutschland zu Gast. Der Regisseur Ivo van Hove, der auch in London, Amsterdam und am Broadway inszeniert, erzählt Arthur Millers Stück als eine Tragödie von antiker Wucht. Im Hafen zeigt Peter Jordan zusammen mit Leonhard Koppelmann eine Adaption des Abenteuerromans „In 80 Tagen um die Welt“ – nach den spektakulären „Drei Musketieren“ ist das Setting dafür erneut das Thalia Zelt am Baakenhöft.

Die Kartenbuchung für diese vier Veranstaltungen ist ab sofort auf der Thalia-Homepage im Spielplan, unter www.theaterderwelt.de sowie an der Tageskasse des Thalia Theaters und auf Kampnagel möglich.

Rückblick Lessingtage 2017

Toleranz und Gewalt -
Über das Verhältnis von Religion und Politik

Eröffnungsrede von Bundestagspräsident Norbert Lammert am 29. Januar im Thalia Theater

Am 29.1.2017 hielt Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert zur Eröffnung der Lessingtage vor ausverkauftem Haus eine viel beachtete Rede mit dem Titel „Toleranz und Gewalt. Über das Verhältnis von Religion und Politik“. Im anschließenden Gespräch mit Thalia-Intendant Joachim Lux erläuterte er seine Ausführungen. Viele Zuhörer wollten die Rede nachlesen. Jetzt hat das Präsidialbüro die Rede samt Gespräch für die Öffentlichkeit freigegeben, hier nachzulesen im PDF.
März 2017
 


Radikal Jung - Thalia Regienachwuchs gleich zweimal eingeladen!


Wir gratulieren Leonie Böhm ("Nathan die Weise") und Johanna Louise Witt ("Wenn die Rolle singt oder der vollkommene Angler") zur Einladung nach München. Das Festival Radikal Jung startet am 28. April im Münchner Volkstheater. Ziel ist es, die neue Generation der Theatermacher zu fördern, ihre thematischen und ästhetischen Vorlieben aufzuzeigen und sowohl einem Fachpublikum als auch einer breiten Öffentlichkeit Perspektiven einer möglichen Theaterlandschaft von morgen aufzuzeigen.

Februar 2017

Der bewegte Mann - das Musical
Sommerbespielung im Thalia Theater


Erstmals gemeinsam wirken das Altonaer Theater, das Thalia Theater sowie Funke Media im Rahmen des "Thalia Sommer 2017". Das vom Altonaer Theater produzierte Musical „Der bewegte Mann“ wird diesen Sommer im Thalia Theater uraufgeführt. Das Musical nach den Comics von Ralf König wird vom 26. Juli bis zum 13. August 2017 im Rahmen des Thalia Sommers zu sehen sein. Das Musical stammt von Christian Gundlach und Craig Simmons, Musik und Liedtexte von Christian Gundlach. Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Dazu sagt Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters: „Die Zusammenarbeit im Rahmen des Thalia Sommers ist ein starkes Signal für Hamburg! Drei Hamburger Institutionen ergänzen sich, indem jeder das einbringt, für das er steht: das Altonaer Theater als Produzent, das Thalia Theater als zentraler Ort und Funke Media als Profi für das Marketing und den Vertrieb. So beschreiten wir gemeinsam neue Wege.“

Vor 30 Jahren feierten Ralf Königs Comics große Erfolge, Mitte der 90er Jahre landete Sönke Wortmanns gleichnamiger Film mit Til Schweiger und Katja Riemann in den Hauptrollen einen Hit. Nun erobert die Komödie um Axel, Doro und Norbert die Theaterbühne – mit spritzigen Texten, mitreißender LIVE-Musik, ohrwurmverdächtigen Melodien und viel Witz garantiert die Produktion ein frisches und unterhaltsames Musicalerlebnis der Extraklasse!

Der bewegte Mann – Das Musical
ist eine Produktion des Altonaer Theaters
in Zusammenarbeit mit Stage Entertainment. Bücher erhältlich im Rowohlt Verlag.


"Der Schimmelreiter" zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen!


Die Jury des 54. Theatertreffens hat am Dienstag ihre Entscheidungen bekanntgegeben. Das Thalia Theater wurde mit Der Schimmelreiter in der Regie von Johan Simons nach Berlin eingeladen und vertritt damit Hamburg.

Intendant Joachim Lux: "Ich bin froh und glücklich, dass jetzt ausgerechnet Storms "Schimmelreiter" zum Theatertreffen eingeladen wurde. Es ist eine Auszeichnung für den überzeugten Europäer Johan Simons, für eine radikale und sperrige Aufführung und für ein Spitzenensemble, das sich gemeinsam mit dem wunderbaren Thalia-Betrieb als sozialer Organismus begreift. Kurz: für die Leistungskraft eines Stadttheaters, das mit überschaubaren Mitteln allem Krisengerede zum Trotz Ensemble, Literatur und Repertoire pflegt. Das ist in Zeiten, wo der Schlachtruf "Ego First" dominiert auch eine politische Aussage. Wir sind voller Freude und Dankbarkeit!"

Die Jury stellt heraus: "Es ist eine berührungslose Lebenswelt ohne Farbe, die Simons hier mit brillanten Schauspieler*innen als Rückschau auf eine Zeit inszeniert, die wie die Gegenwart vom Kampf zwischen Modernisierungsgewinner*innen und -verlierer*innen geprägt war."

Die nächsten Vorstellungen von Der Schimmelreiter finden am 11. & 12. Februar statt.




"Rund um den Michel" mit Annette Kurz


Die NDR-Sendung "Rund um den Michel" hat Thalia-Ausstattungsleiterin Annette Kurz begleitet und zeigt spannende Einblicke in die Arbeit einer Bühnenbildnerin. Wie entsteht die Kulisse für die nächste Premiere Wer einmal aus dem Blechnapf frisst? Von den ersten Ideen im Modell, durch verschiedene Werkstätten hindurch und über die Probebühne bis zur ersten Vorstellung arbeiten am Thalia viele Menschen Hand in Hand und setzen die kreativen Konzepte um.
Regisseur Luk Perceval inszeniert den Roman von Hans Fallada, der am 24. Februar Premiere feiert!



Rund 10.000 Besucher an zehn Tagen - Lessingtage 2017 erfolgreich beendet


Mit rund 10.000 Besuchern an zehn Tagen und einer Gesamtauslastung von ca. 90% sind die Lessingtage 2017 erfolgreich zu Ende gegangen. Das Festival, das sich im achten Jahr seines Bestehens mit dem Thema „Reformation und Rebellion“ beschäftigte, fand am vergangenen Wochenende mit Jette Steckels „10 Gebote“ am Alstertor und Falk Richters „Città del Vaticano“ in der Gaußstraße seinen erfolgreichen Abschluss.
 
Joachim Lux zieht Bilanz: „Der diesjährige Schwerpunkt „Reformation und Rebellion“ hat die Menschen bewegt und das Thalia war mit einem gewichtigen Thema ein wichtiges Zentrum der Stadtgesellschaft. Jetzt können wir uns gelassen wieder irdischeren Gegenständen widmen...."

Januar 2017
 

Die Lessingtage sind eröffnet!

Am vergangenen Sonntag eröffnete Bundestagspräsident Norbert Lammert die Lessingtage 2017. In der seiner Rede „Toleranz und Gewalt. Über das Verhältnis von Religion und Politik“ betonte er unter anderem, wie die verschiedenen Wahrheitsansprüche von Gläubigen mit einem Toleranzverständnis aus heutiger Sicht vereinbar sind, für das auch Lessing steht.

Bereits am Freitag startete die Festivalwoche mit der Kunstaktion 95 mal x Thesen auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Rund 1000 Schülerinnen und Schüler formulieren ihre eigenen Aussagen zu Glauben und Religion im Rahmen einer open-air Ausstellung.

Foto: Peter Bruns



Premiere von "10 Gebote" in Berlin


Foto: Arno Declair

Jette Steckels Produktion 10 Gebote. Eine zeitgenössische Recherche von 15 Autor_Innen, 9 Schauspieler_Innen und 1 Schaf feierte vergangenen Samstag Premiere am Deutschen Theater in Berlin. „Religionsunterricht reloaded (…). Das dunkelgraue Labyrinth offenbart immer neue Räume wie Geheimnisse, mal mehr im Licht, mal mehr im Dunkeln. Nichts ist statisch, alles möglich.“ schrieb die Berliner Morgenpost.
Im Rahmen der Lessingtage gastiert das Projekt mit Texten und Videos von u.a. Nino Haratischwili, Navid Kermani, Rocko Schamoni, Mark Terkessidis und Felicia Zeller am 4. & 5. Februar im Thalia Theater.


Sänger und Sängerinnen gesucht!

2017 findet zum ersten Mal seit 1989 das Festival Theater der Welt wieder in Hamburg statt. Für eine Uraufführung des samoanischen Star-Choreografen Lemi Ponifasio zur Eröffnung des internationalen Theaterfestivals werden Chor-Sängerinnen und -Sänger aus Hamburg und Umgebung gesucht. Mehr Infos hier.



Vorstellungsänderung:

Am Freitag, den 20. Januar um 19:30 Uhr, spielen wir anstelle von "Das Käthchen von Heilbronn" die Inszenierung Richard III. von Antú Romero Nunes. Am Tag der Amtseinführung des nächsten US-amerikanischen Präsidenten - und das ist ein Zufall - steht Shakespeares berühmtes Königsdrama auf dem Spielplan. Richard wäre gerne König, aber die Erbfolge steht ihm im Weg. Abgrundtief rücksichtslos und zynisch bahnt er sich seinen Weg zur Macht, zum Tyrannen Richard III., dessen politische Machtspiele noch heute nicht nur als Vorlage für Film und Fernsehen dienen...



Hinter den Kulissen mit Kostümmalerin Klaudia Noltensmeyer

Große Freiheit für große Kultur!
Das Thalia Theater ist einer von vielen Gründen, sich für Kultur in Hamburg zu begeistern. Mit ganz viel Theaterzauber und spannenden Backstage-Einblicken wirbt die Hansestadt für ihre vielfältige kulturelle Szene. Das Thalia Theater darf dabei natürlich nicht fehlen! Kostümmalerin und -färberin Klaudia Noltensmeyer, die für die Arbeit am Thalia vor über 30 Jahren vom Rhein an die Elbe gezogen ist, entführt uns hinter die Kulissen und erklärt ihre Liebe zum Theater. Mehr dazu auch hier.





Aktion 500 von Thalia Theater und
Rudolf Augstein Stiftung

Ermöglicht durch die Rudolf Augstein Stiftung lädt das Thalia Theater auch in dieser Spielzeit wieder 500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergund bis 18 Jahre zu einem begleiteten Theaterbesuch ein. Ziel ist die Auseinandersetzung mit klassischen Theaterstoffen zu vermitteln und den interkulturellen Dialog zu intensivieren. Information und Anmeldung unter thaliatreffpunkt@thalia-theater.de





Dezember 2016

Wiedersehen mit "Woyzeck"

5 Jahre spielte "Woyzeck" mit der Musik von Tom Waits zum Stück von Georg Büchner ausverkauft. Der Wunsch nach einem eigenen Album mit den Thalia Schauspielern wurde von Seiten des Publikums immer lauter. Jetzt gibt es die Musik zum Theaterstück auf einer CD und ihre Veröffentlichung wird mit einem Konzert aller Beteiligten im Nachtasyl gefeiert. Eine einmalige Gelegenheit! Am 20. Dezember um 22 Uhr. Der CD-Verkauf startet kurz vor Weihnachten, ebenfalls am 20. Dezember!

November 2016


1 Jahr Embassy of Hope

Am 26. November um 19 Uhr feierte das internationale Café „Embassy of Hope“ im Thalia in der Gaußstraße einjähriges Jubiläum. Seit November 2015 gibt es diesen Ort, um mit geflüchteten Menschen ins Gespräch zu kommen, ob beim Tee, im Sprachcafé oder beim gemeinsamen Backen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Flüchtlingsorganisationen und durch das Engagement von Thalia-Mitarbeitern finden hier regelmäßig  Gesprächsrunden, Rechtsberatung, Film- und Kochabende und Theaterworkshops statt. Das Café ist mittlerweile Anlaufpunkt für viele Flüchtlinge, Ehrenamtliche und Nachbarn geworden. Das Jubiläum feiern wir mit einem Live-Konzert, einer Lecture von und mit Geflüchteten sowie mit Thalia-Schauspielern, Tanz und syrischem Essen. Mehr Infos hier.


Thalia-Schauspieler/innen in Film und Fernsehen

Die Schauspielerinnen und Schauspieler vom Thalia Theater sind nicht nur auf der Bühne zu sehen. Aktuell laufen einige Filme mit „Thalianern“ im Kino:

Am 20.11. feiert Sebastian Zimmler Film-Premiere mit „Die Habenichtse“ im Abaton-Kino. Der Film erzählt vom Eingriff des Weltgeschehens ins eigene Leben, von der Unfähigkeit zum Mitgefühl und der Sehnsucht nach existentiellen Erfahrungen:

Ab sofort im Kino zu sehen ist der Film „Egon Schiele – Tod und Mädchen“ mit Marie Jung über einen der prägendsten Künstler der Wiener Moderne als ein pulsierendes wie episches Zeitbild.

Und schließlich ist der auf der Berlinale ausgezeichnete Film „Kater“ mit Philipp Hochmair in ausgewählten Kinos zu sehen, zum Beispiel im Abaton am 26.11. Ein Menschenfilm, kein Schwulenfilm, wie Hochmair sagt, über das harmonische Leben von Stefan, Andreas und Kater Moses, das plötzlich einen radikalen Schnitt verkraften muss.

Mehr Beiträge hier.


Start der neuen Reihe
Streit.Bar - Debatten der Gegenwart

Am 16. November findet im Thalia Nachtasyl das erste Mal die Streit.Bar statt.
Es wird über Bücher der Gegenwart diskutiert, die sich den gesellschaftspolitischen Themen von heute widmen.
Die Wissenschaftler Wolfgang Knöbl, Sighard Neckel und Miriam Rürup werden mehrmals im Jahr mit jeweils wechselnden Gästen über solche Bücher sprechen und zugleich Position beziehen. Zum Auftakt debattieren die drei gemeinsam mit der Philosophin und freien Schriftstellerin Hilal Sezgin über Werke, die sich unter dem Titel  „Die neue alte Weltgesellschaft“ fassen lassen.

„Mit der Streit.Bar haben wir für das Nachtasyl ein intellektuell anspruchsvolles und höchst spannendes Veranstaltungsformat entwickelt – eine Art „historisch-soziologisches Quartett“ zu gesellschaftspolitischen Büchern und Debatten“, freut sich Joachim  Lux, Intendant des Thalia Theaters.

Theaterpreis Hamburg - Rolf Mares
Drei Preisträger vom Thalia Theater


Foto: Maike Kollenrott. Links: Kristof van Boven

Am 31. Oktober wurde der Theaterpreis Hamburg - Rolf Mares zum elften Mal vergeben. Die Verleihung fand im Ohnsorg-Theater statt. Das Thalia Theater war mit drei Preisträgern vertreten:
Als herausragender Darsteller wurde Kristof van Boven für seine Rolle als Eliza in Pygmalion geehrt. Bühnenbildner Matthias Koch erhielt den Preis für sein herausragendes Bühnenbild von Das Schloss in der Regie von Antú Romero Nunes. Der diesjährige Sonderpreis für außergewöhnliche Leistungen im Rahmen des Hamburger Theaterlebens wurde an Franz-Joachim Kowynia verliehen, Vorderhausleiter im Thalia Theater. "Theater ist für mich wie nach Hause kommen."



Faust-Preis Nomierung für Florian Lösche



Bühnenbildner Florian Lösche ist für den diesjährigen Faust-Preis in der Kategorie Bühne und Kostüm nominiert. Die Jury nahm seine Arbeit für die Thalia-Produktion Kasimir und Karoline – Glauben Lieben Hoffen in der Regie von Jette Steckel als eine von drei Nominierten in die engere Auswahl. Der "Faust" wird am 5. November im Theater Freiburg verliehen, er gilt als einer der wichtigsten deutschen Theaterpreise.
Oktober 2016

Trauer um Barbara Kisseler


Foto: Bertold Fabricius

"Die Stadt trauert um eine große Senatorin, die Theaterwelt trauert um eine einzigartige Kämpferin für die Kunst, das Thalia trauert um eine vertrauensvolle Verbündete für die Kulturmetropole Hamburg – und ich persönlich trauere um einen Menschen, den ich seit 25 Jahren kannte und sehr geschätzt habe. Ihre Art, preußische Pflichterfüllung mit einem ausgeprägten und gelegentlich scharfzüngigen rheinischen Humor zu verbinden, war menschlich einzigartig.
Als Kulturpolitikerin war Barbara Kisseler für Hamburg ein absoluter Glücksfall. Sie hat es verstanden, hohe politische Professionalität und tatsächliche Leidenschaft für die Kultur miteinander  zu vereinen. Sie genoss – und das ist in der Kulturpolitik das Entscheidende – tatsächlich das Vertrauen der Künstler und Kulturschaffenden. Jeder  hat gespürt, daß sie mit großer Leidenschaft und Kennerschaft für die kulturellen Belange der Hansestadt kämpfte. Das war ihr Kapital, nicht unbedingt das Geld. Sie war unermüdlich  im Dienst der Sache im Einsatz, unserer Kultur in den Städten und im nationalen Kontext mit großer Leidenschaft ergeben. „Brennend aber nicht verzehrt“, ein von Hans Eisler vertontes Brecht-Gedicht, hat das Thalia ihr zum Antritt in Hamburg gewidmet. Barbara Kisseler würde sich wünschen, dass wir mit Humor und Phantasie weiterkämpfen. Wir wollen es versuchen. Jetzt ist der Moment der Trauer, des Abschieds und des Danks. Sie ist und bleibt in unserem Andenken unersetzbar. Sie fehlt. Jetzt schon."

Joachim Lux
Intendant Thalia Theater



Wo ist Lessing?

Der Wahlhamburger, der normalerweise auf einem Granitsockel am Gänsemarkt sitzt, ist weg.

Wo sich Lessing jetzt aufhält, wissen wir nicht. Was wir aber wissen: dass er vom 27. Januar - 5. Februar 2017 sein Winterquartier am / im Thalia Theater bezieht. Denn dann finden wieder die alljährlichen Lessingtage statt. Tickets ab 1. November!
September 2016

"Geld" in Hamburg


Foto: Armin Smailovic

Am Samstag, den 1. Oktober, feierte "Geld" Hamburger Premiere im Thalia Theater. Der zweite Teil von Luk Percevals "Trilogie meiner Familie" hatte in Duisburg auf der Ruhrtriennale eine umjubelte Uraufführung. Auch in Hamburg konnte die Inszenierung Publikum und Kritiker gleichermaßen überzeugen: „Was Luk Perceval aus Zola an menschlicher Hybris hervorholt, ist von einer Kraft, die man im Moment nicht oft zu sehen bekommt.“ taz
"Einfach großartig!“ NDR

Die Koproduktion "Geld", bei der Ruhrtriennale aufgeführt in einer alten Gießhalle auf einem ehemaligen Kokerei-Gelände, ist nach "Liebe" der mittlere Teil eines groß angelegten Émile Zola Projekts, das nächstes Jahr als Marathon zu sehen sein wird. Es erzählt die Geschichte der Familie Rougon-Macquart im Frankreich der Industriellen Revolution und deren Untergang. Jeder Teil ist ein sich eigenständig verständlicher Theaterabend. Im Zentrum von "Geld" erleben wir Nana (siehe auch Manets Werk in der Kunsthalle), die in den Variététheatern von Paris zum Star aufsteigt.

Saisoneröffnung am Alstertor


"Den Thalia-Start in die neue Saison kann Intendant Joachim Lux als Erfolg verbuchen." Spiegel online

Unter Anwesenheit des Autors Simon Stephens (rechts im Bild) hat Regisseur Sebastian Nübling mit "Wut/Rage" die Spielzeit im Thalia Theater am Alstertor eröffnet. Mit der Uraufführung aus Texten von Elfriede Jelinek und Simon Stephens debütierte Nübling am Thalia. Intendant Joachim Lux (links) und Staatsrat Dr. Carsten Brosda betonten in ihren Eröffnungsreden die Bedeutung von politisch aktuellen Stoffen auf der Theaterbühne als Spiegelbild gesellschaftlicher Realitäten.


Trauer um Henning Voscherau

Das Thalia Theater trauert um Henning Voscherau. Es verliert mit ihm einen treuen Wegbegleiter. Henning Voscherau war dem Thalia als Politiker, vor allem aber auch als Mensch verbunden. Hier hat der spätere Bürgermeister als Sohn des Thalia-Schauspielers Carl Voscherau seine Jugend verbracht und die, wie er sagte, "Wunderwelt der Schauspieler lieben- und kennengelernt."
Die offizielle Trauerfeier findet am 9. September im Thalia Theater statt. Familie, Senat und Theater haben sich aufgrund der persönlichen Verbundenheit Voscheraus für diesen Ort entschieden.

Joachim Lux
und die Mitarbeiter des Thalia Theaters


(Zuletzt hat Henning Voscherau im Dezember 2010 im Thalia eine
Rede über das "Bürgertheater" gehalten. Anlass war der 50. Jahrestag der Wiederherstellung des Thalia Theaters nach dem Krieg.)

Juli 2016

Das Programm der Saison 2016/17



... ist online!



Ulrich Khuon befragt Joachim Lux


In der Reihe "Selbstporträt im Dialog" wird Intendant Joachim Lux von keinem Geringeren befragt als seinem Vorgänger Ulrich Khuon, heute Intendant am Deutschen Theater Berlin. Es geht um seinen künstlerischen Werdegang: Welche Helden und Ideale haben ihn geprägt?
In der Dialogreihe sollen Mitglieder der Akademie mit einem Gesprächspartner zu einem lebendigen, künstlerisch-intellektuellen Selbstportrait animiert werden. Leitender Gedanke der Gespräche ist das Stichwort Vorbild: Welche realen Vorbilder oder Ideale haben die eigene Biografie geprägt?
Am Montag, 4. Juli 2016 um 19 Uhr, in der Freien Akademie der Künste Hamburg.


Siegfried Lenz Preis 2016

Siegfried Lenz hat 2014 eine Stiftung ins Leben gerufen, zu deren vornehmsten Aufgaben es gehört, einen Siegfried Lenz Preis zu vergeben. Der zweite Preisträger ist der englische Erzähler und Essayist Julian Barnes. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 50.000 Euro dotiert. Die feierliche Preisübergabe findet im Hamburger Rathaus am 11. November 2016 statt. Am Vorabend liest Julian Barnes, einer der herausragenden europäischen Erzähler und Essayisten,  "Der Anfang von Etwas" um 20 Uhr im Thalia Theater, wir empfehlen frühzeitigen Kartenkauf.

Juni 2016


Silvia Fenz gestorben

Am 26. Juni 2016 ist die Schauspielerin Silvia Fenz in ihrer Heimatstadt Wien gestorben.
Feste Engagements führten sie zweimal ans Thalia Theater Hamburg, unter Boy Gobert 1969–1980 und Jürgen Flimm 1985–1987.


Shumona Sinha erhält den Internationalen Literaturpreis

Für ihren Roman "Erschlagt die Armen" erhält Autorin Shumona Sinha zusammen mit ihrer Übersetzerin Lena Müller den vom Haus der Kulturen der Welt und der Stiftung Elementarteilchen vergebenen Internationalen Literaturpreis. Sinha schildert autobiografisch die Erfahrungen einer indischstämmigen Dolmetscherin in der französischen Asylbehörde. In der Begründung der Jury heißt es: "Der Monolog der Ich-Erzählerin (...) vermeidet den paternalistischen Blick wie auch xenophobische Paranoia. (...) Lena Müller hat die raue Prosa Sinhas mit ihren ungebärdigen, die Wirkmacht der Sprache auslotenden poetischen Widerhaken kraftvoll ins Deutsche gebracht."

"Erschlagt die Armen" wird am 15. September im Thalia in der Gaußstraße uraufgeführt. Der Vorverkauf startet am 1. August.

Rückblick "Manet sehen. Zola hören" in der Kunsthalle

Gabriela Maria Schmeide als Gervaise aus Émile Zolas "Liebe" mit Kunsthallen-Chef Prof. Hubertus Gaßner

Am 16. Juni waren Thalia-SchauspielerInnen aus der Inszenierung "Liebe" nach Émile Zola im Rahmen des Programms zur Wiedereröffnung der Hamburger Kunsthalle zu Gast. Die ausverkaufte Veranstaltung fand in den frisch renovierten Räumen der Sonderausstellung rund um Édouard Manets berühmte "Nana" statt.
Das Thalia Theater war mit Motiven und Figuren in originalen Kostümen von Ilse Vandenbussche aus der Produktion „Liebe“ von Luk Perceval in der Ausstellung „Manet – Sehen“ aufgetreten. Dies gab den Charakteren aus Émile Zolas Romanen die Chance, ihren Blick mit den Werken des französischen Impressionisten Édouard Manet zu kreuzen. Theater als Mittler zwischen Literatur und Malerei - eine Einladung, sich zwischen Räumen, Bildern und Geschichten zu verlieren.
In den kommenden Spielzeiten werden die beiden weiteren Teile, „Geld“ und „Hunger“, uraufgeführt. Die gesamte Trilogie wird ab 2017 als Marathon zu sehen sein.

Manet & Zola in der Kunsthalle


Édouard Manet (1832–1883), Nana, 1877, Öl auf Leinwand, 154 x 115 cm, Hamburger Kunsthalle
© bpk/Hamburger Kunsthalle, Foto: Elke Walford


Manet sehen. Zola hören.

Das Thalia Theater zu Gast in der Hamburger Kunsthalle

Das Thalia Theater als Mittler zwischen Literatur und Malerei: Im Rahmen des Programms zur Wiedereröffnung der Hamburger Kunsthalle ist das Thalia Theater am 16. Juni mit seiner Inszenierung "Liebe" nach Émile Zola zu Gast in der Ausstellung "Manet - Sehen. Der Blick der Moderne". Dies gibt den Figuren aus Émile Zolas Romanen die Chance, ihren Blick mit den Werken des französischen Impressionisten Édouard Manet zu kreuzen. Eine Einladung, sich zwischen Räumen, Bildern und Geschichten zu verlieren.

Der Regie- und Bühnenbildnachwuchs des Thalia Theaters, Giacomo Veronesi und Sammy van den Heuvel, hat eigens für den Abend in der Kunsthalle zusammen mit sieben Schauspielern aus der Inszenierung "Liebe" von Luk Perceval eine  theatrale Installation entwickelt.

Zum Saisonstart im Thalia geht die Trilogie mit Werken von Émile Zola in die zweite Runde – „Geld“ erzählt u.a. die Geschichte von Nana (gespielt von Maja Schöne), Tochter der Wäscherin Gervaise (im ersten Teil „Liebe“ Gabriele Maria Schmeide). Die Nana von Manet ist wiederum ein zentrales Kunstwerk der Hamburger Kunsthalle.

Das Bildnis der Nana ist die Verbindung zwischen der Ausstellung „Manet - sehen. Der Blick der Moderne“ in der Hamburger Kunsthalle und Luk Percevals Inszenierungen der Zola-Romane am Thalia Theater.

Eine außergewöhnliche Kooperation der Hamburger Kulturinstitionen Kunsthalle und Thalia Theater.


Thalia Kulturlandschaften in Hagenow

Die Thalia Programmreihe, die in Kooperation mit Metropolregion Hamburg ungewöhnliche, eindrucksvolle Orte in der Region rund um Hamburg neu entdeckt und mit Theaterunikaten belebt, ist im Jahr 2016 unter dem Thema "Orte der Demokratie" zusammengestellt. Mehr dazu hier. Donnerstag Abend ging es mit Sebastian Rudolph nach Hagenow in die Alte Synagoge, mit "Deutschstunde" von Siegfried Lenz: Thalia Dramaturgin Susanne Meister hatte mit Sebastian Rudolph speziell für diesen Abend eine Fassung erarbeitet, die seine Figur, den Maler Max Ludwig Nansen, ins Zentrum stellt. Im Thalia ist "Deutschstunde" wieder am 02. Juli zu sehen.

Holland Festival 2016

In Amsterdam eröffnete am 4. Juni (zeitgleich zur Premiere "Das Schloss" in Hamburg) das Holland Festival 2016 vor begeistertem Publikum mit "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten" unter Anwesenheit des niederländischen Königspaars.



"FRONT" in China

Am 24. und 25. Mai ist die internationale Produktion „FRONT – Im Westen nichts Neues“, eine Polyphonie nach Erich Maria Remarque, Henri Barbusse und Zeitdokumenten, im Tianjin Grand Theater in China zu sehen. Das Thalia Gastspiel im Rahmen des „Lin Zhaohua Theatre Arts Festival“ findet auf der größten der drei Bühnen, der Opernbühne, mit 1600 Plätzen statt. Die Inszenierung war bereits auf zahlreichen Gastspielreisen, wurde u.a. 2014 zum Edinburgh International Festival eingeladen und hat im selben Jahr die Autorentheatertage in Berlin eröffnet. Es war außerdem zu Gast beim internationalen Sommerfest des Bundespräsidenten Joachim Gauck „1914 – 2014. Hundert europäische Jahre“. Mit dem Gastspiel in Tianjin, China, ist die Produktion erstmals in Übersee zu sehen.

Mai 2016


"Räuberhände" ausgezeichnet


Die Thalia-Produktion Räuberhände hat den Preis des Festivals HART AM WIND (5. Norddeutsches Kinder- und Jugendtheaterfestival) gewonnen. In der Jurybegründung heißt es, Finn-Ole Heinrichs Debütroman sei von Regisseurin Anne Lenk kongenial adaptiert worden. "Dramaturgisch, inszenatorisch und schauspielerisch ist die Arbeit überzeugend. Die raffinierte, filmisch anmutende, Erzählstruktur des Romans wird für die Bühnenfassung übernomen. Es gibt einen gelungenen Wechsel zwischen Monologen der Erzählfigur Janik, die direkt an Publikum gehen und eine große Nähe zu seiner Gefühls- und Erinnerungswelt erzeugen."
Das Festival wird ausgerichtet vom Jungen Schauspielhaus Hamburg und dem LICHTHOF Theater in Zusammenarbeit mit der Internationalen Vereinigung der Theater für Kinder und Jugendliche ASSITEJ.


Deutscher Schauspielerpreis für Gabriela Maria Schmeide



Thalia Ensemblemitglied Gabriela Maria Schmeide ist in Berlin mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2016 in der Kategorie "Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle" ausgezeichnet worden. Die Jury kürte sie für ihre Leistungen im Radio-Bremen-Tatort "Die Wiederkehr". "Mit der Auszeichnung ehrt der Bundesverband Schauspiel Vorbilder, die sich für die Entwicklung der Schauspielkunst verdient gemacht haben", heiß es zur Begründung. Den Tatort sahen im Frühjahr 2015 über zehn Millionen Zuschauende. Mit diesem Rekordwert war er der erfolgreichste Radio-Bremen-Tatort aller Zeiten. Mehr Infos.



Der neue Thalia-Kinotrailer ist online!


Was passiert in den letzten Augenblicken hinter den Kulissen vor einer Vorstellung im Thalia? Ab heute ist der brandneue Thalia-Kinotrailer in vielen Hamburger Programmkinos und natürlich auch online zu sehen! Gedreht wurde im Backstagebereich vor und nach drei Theateraufführungen im großen Haus am Alstertor. Die Spannung vor dem Auftritt steigt hier jeden Abend - seit 1843.
Dank gebührt der Agentur Nordpol+.


Neues vom Bürgergipfel



Reinaldo Udewald, Kaufmann und Unternehmensberater zwischen Deutschland und Lateinamerika, berichtet von einem konkreten Ergebnis des Bürgergipfels 2016: „Wir hatten teilgenommen,  um uns selber ein Bild über die Flüchtlingssituation in Hamburg zu machen und wie wir eventuell konkret helfen könnten. Nachdem wir an diesem Sonntag durch 2 von 3 Gesprächsrunden im direkten Kontakt mit Flüchtlingen standen, wussten wir erst mal alles, was wir nicht machen würden, was alles im Kontakt mit den Behörden schwierig ist. Das hat uns aber nicht gestoppt. Wir haben unseren gesunden Menschenverstand angeschmissen und eine konkrete Idee entwickelt mit einem jungen Mann aus Afghanistan, der bereits fließend Englisch sprach: Wir haben ein Praktikum in einer Firma organisiert und ich stehe Ahmad Zubair Ahmady (25) seitdem als Pate zur Seite, wir sehen uns spätestens alle 10 Tage und wir sind, immer wenn er mich braucht, per Mail in Kontakt. Ahmad versteht nach 9 Monaten intensivem Deutschlernen um die 80% eines anspruchsvollem Gespräches auf Deutsch und ist unglaublich motiviert. Sowohl seine beiden Schwestern, wie auch seine Eltern sind aus Kabul geflohen und leben in einem Flüchtlingsheim in Billstedt. In der Zwischenzeit habe ich auch den beiden Schwestern jeweils eine Patin besorgt, was bestens funktioniert.“
Herr Udewald wollte das Thalia eigentlich nur kurz informieren, was diese Initiative bewegt hat - nun denken wir weiter: Könnten sich HamburgerInnen vorstellen miteinander in der Embassy of Hope im Thalia in der Gaußstraße ein solches Patensystem ehrenamtlich und unkompliziert weiterzuentwickeln?
 
Was sind Ihre Ergebnisse vom Bürgergipfel? Schreiben Sie uns an embassyofhope@thalia-theater.de – wir suchen noch Ehrenamtler, die kräftig zupacken, auch organisatorisch!


Einladung zum „Nederlands Theater Festival“ für Regisseur Philipp Becker!

Das Thalia Theater gratuliert dem Regisseur Philipp Becker herzlich zur Einladung zum
„Nederlands Theater Festival“!
Die Jury wählte Beckers Vorstellung „Dit zijn de namen“, die im Januar 2016 im NT Gent Premiere hatte, zu einer der besten Inszenierungen, die das niederländisch-sprachige Theater momentan zu bieten hat.
Vom 1. bis zum 11. September 2016 sind alle elf ausgewählten Vorstellungen in Amsterdam zu sehen.
Am 28. Januar 2017 wird Philipp Becker am Thalia Theater mit „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht die Lessingtage 2017 eröffnen. Wir freuen uns!

April 2016


Der deutsche Fotograf Daniel Etter erhält Pulitzerpreis


Foto: Peter Bruns

Das Thalia Theater gratuliert dem Fotografen Daniel Etter herzlich zum Pulitzerpreis! Etter ist zusammen mit den Fotografen der New York Times Tyler Hicks, Mauricio Lima und Sergey Ponomarev in der Kategorie "Breaking News Photography" mit dem begehrten US-amerikanischen Medien-Preis ausgezeichnet worden. Im August 2015 fotografierte Etter aus dem Irak geflohenen Laith Majid mit seinem Kind am Strand von Kos. „Der Moment, den ich dort einfangen konnte, war der emotionalste meiner Karriere“, so Etter.
Im November und Dezember 2015 zeigte das Thalia Theater Bilder von Daniel Etter in einer Ausstellung im Logenrang. Lesen Sie hier sein Interview mit der ZEIT.


Do It! – Klang Spiel Raum nomiert für Sonderpreis

Das musikalische Flüchtlingskinderprojekt Do It! von den Hamburger Symphonikern und dem Thalia Theater wurde nominiert für den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen der Bundesregierung. Kulturstaatsministerin Grütters lobt: „In vielen deutschen Städten und Gemeinden versuchen Künstler und Helfer, mit kulturellen Mitteln das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu erleichtern. Die fantasievollen Konzepte aus den Bereichen Theater, Musik, Schule und Kunst, die für den neuen Preis eingereicht wurden, haben mich begeistert. Denn ich wünsche mir sehr, dass die Neuankömmlinge von uns allen als kulturelle Bereicherung wahrgenommen werden – und als Chance für die Zukunft Europas. Nur gemeinsam können wir Ängste und Vorbehalte überwinden.“

"Patong Girl" mit Victoria Trauttmansdorff gewinnt Grimme-Preis

Die ZDF-Produktion "Patong Girl" mit Victoria Trauttmansdorff hat den Grimme-Preis 2016 in der Kategorie "Fiktion/Spezial" erhalten. Die Thalia-Schauspielerin spielt dort die Mutter von Felix, der sich im Familienurlaub in Thailand in Fai verliebt - ohne zu wissen, dass sie ein Lady Boy ist. Die Jury lobt besonders die authentische und unvoreingenomme Erzählweise von Regisseurin Susanna Salonen. "Und trotzdem ist Salonens Film keine „love conquers all“ – Geschichte. Salonen belehrt nicht, sie hängt kein „Liebe geht über Grenzen“ über den Film, auch wenn er am Strand, unterm Sternenhimmel endet. Für diese kitsch- und klischeefreie Liebesgeschichte erhält das Team den Grimme-Preis." Lesen Sie hier die komplette Begründung der Jury.
Victoria Trauttmansdorff im Interview mit Bettina Tietjen in DAS! am 12. April.
Die nächste Premiere am Thalia mit Victoria Trauttmansdorff ist am 21. April Kaspar Häuser Meer.


Tom Till wird neuer kaufmännischer Geschäftsführer des Thalia Theaters


„Für das Thalia Theater mit seinem hervorragenden Ensemble tätig sein zu dürfen, ist eine große Ehre und Herausforderung. Ich freue mich sehr, zusammen mit Joachim Lux den Weg des Thalia Theaters über die nächsten Jahre konstruktiv zu begleiten und auszugestalten.“

Der jetzige Betriebsdirektor und stellv. Verwaltungsdirektor des Schauspielhauses Zürich wechselt zum 1. August nach Hamburg.
Der Aufsichtsrat des Thalia Theaters wählte Tom Till einstimmig als neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Till tritt damit zum 1. August 2016 die Nachfolge von Theresa Twachtmann an, die aus persönlichen Gründen zum Ende der laufenden Spielzeit im Sommer das Haus verlässt. Der 49-jährige Betriebswirt und Kulturmanager ist seit 2009 Künstlerischer Betriebsdirektor am Schauspielhaus Zürich und seit 2011 zugleich stellvertretender Verwaltungsdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung. 

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März 2016

Gernot Grünewald erhält Kurt-Hübner-Preis für „'anˌ kɔmən – Unbegleitet in Hamburg“

Das Thalia gratuliert Gernot Grünewald zum Kurt- Hübner-Regiepreis, der ihm am vergangenen Wochenende überreicht wurde. Juror Peter Kümmel, Kritiker der ZEIT, zur Thalia-Inszernierung 'anˌ kɔmən:

„Aus der Konfrontation der Massen wird eine Konfrontation von Einzelnen. Bei ihm steht jeweils ein Theaterzuschauer einem Flüchtling gegenüber. Man sieht sich ins Auge, wie man es bei einem Kampf, bei einem Verhör, bei ärztlicher Anamnese tut. Man tritt durch einen Vorhang in einen 2 mal 3 Meter großen Raum. Und es steht einem ein einzelner Mann gegenüber. Wird man angesprochen? Soll man selbst sprechen? Augenkontakt ja oder nein? Die Spielregeln sind jedesmal andere. Aus 12 solcher Begegnungen besteht ‚'anˌ kɔmən‘ – nach jeweils fünf Minuten ertönt ein Gong, dann huscht man durch einen Spalt in der Zeltwand davon in den nächsten Raum. Im Titel steckt der Schlüssel zum Stück. Es ist ein Verb im Infinitiv und bezeichnet eine andauernde Tätigkeit: „Ankommen“. Geschrieben ist es im Globalsystem der Lautschrift: 'anˌ kɔmən. So geschrieben, wirkt das deutsche Wort wie eine Lebensaufgabe von allen – nicht bloß der Flüchtenden, sondern auch der Sesshaften.  Alle Flüchtenden an diesem Abend sind übrigens Minderjährige, die sich allein auf den Weg gemacht haben.“



„Der Überläufer“ – Buchvorstellung und Lesung mit Burghart Klaußner


Aus Anlass des 90. Geburtstags von Siegfried Lenz lud das Thalia Theater am 17. März zusammen mit dem Hoffmann und Campe Verlag und der Siegfried Lenz Stiftung zu einer kleinen literarischen Sensation ein. Erstmals wurde der von Siegfried Lenz nachgelassene Roman „Der Überläufer“ präsentiert. Der Spiegel bezeichnete diese (Wieder-) Entdeckung kürzlich als einen „großartige[n] Roman, der die deutsche Nachkriegsliteratur um ein eindrucksvolles Stück erweitert.“ Die ersten Ausgaben waren so schnell vergriffen, dass der Verlag in wenigen Wochen schon mehrfach nachdrucken musste. Im Mittelrangfoyer des Thalias versammelten sich rund 150 Gäste, um die Buchvorstellung mit Günter Berg (Vorstand Siegfried Lenz Stiftung), Thalia-Dramaturgin Susanne Meister (Stückfassung Deutschstunde) und Schauspieler Burghart Klaußner mitzuerleben.  „Ein Autor ist nie wirklich tot, wenn seine Werke weiterhin gelesen und aufgeführt werden“, so Daniel Kampa von Hoffmann und Campe.



Hamburgs Kulturkampagne auf der ITB

Große Freiheit für Große Kultur
Zum ersten Mal auf der ITB, kündigte Erster Bürgermeister Olaf Scholz nicht nur die Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017 an, sondern hob die herausragende Rolle der Kunstinstitute für Hamburg hervor. Thalia Theater war mit vielen anderen Partnern wie Staatsoper, Historische Museen und vielen mehr vor Ort auf der größten Reisemesse der Welt. Die Kulturkampagne der Hamburg Marketing macht den Stand  von Hamburg Tourismus auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin noch bis Sonntag zu einem ersten großen begehbaren Manifest für Hamburg als lebendige Kulturmetropole - die Neuerungen werden begeistert angenommen!

Interview mit Annette Kurz im Architektur-Magazin MODULOR


Im Thalia-Theater in Hamburg traf sich der Architekt Jörn Köppler mit der Bühnenbildnerin Annette Kurz. Sie kennen sich seit einem gemeinsamen Aufenthalt in der Villa Massimo, der Deutschen Akademie in Rom. Ein Gespräch über die Poesie des Raumes und auch über die Sinnfrage «Wie wirst du gelebt haben?».
Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

Premiere von "Früchte des Zorns" in Gent

Am 1. März feierte „Früchte des Zorns“ eine begeisterte Premiere in Gent. Luk Perceval arbeitete mit dem Ensemble und dem ganzen Team (bestehend aus Hamburgern und Gentern) intensiv an der Belgischen Version – und auch „Oogst van de wrok“ wurde zum eindrucksvollen Oratorium auf eine Patchworkfamilie unterschiedlichster Herkünfte auf der Suche nach einem besseren Leben: In einem eigenen, neuen Gemisch aller Sprachen der beteiligten Spieler, einem flämischen Esperanto gleich, entfaltete sich ein aufregend neuer Abend, Rafael Stachowiak z.B. lernte seine gesamte Rolle phonetisch auf flämisch um, aber auch Marina Galic zeichnete in Verblendungen unterschiedlicher Sprachelemente einen neuartigen Kunstdialekt, der an Gerhart Hauptmann erinnerte. Man darf gespannt sein auf die Rückkehr von der ersten Etappe der Euregio-Tournee!

Februar 2016

Das Abendblatt und das Amnesty Journal berichten über das "Embassy of Hope"



Jeden Mittwoch bis Samstag von 15-19 Uhr hat das internationale Sprachcafé Embassy of Hope im Thalia in der Gaußstraße geöffnet - alle (Neu-)HamburgerInnen sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen! Das Abendblatt und das Amnesty Journal sind vor kurzem dagewesen. Am 17. März gibt es außerdem mit Friends without Frontiers wieder ein Konzert!



Rund 15.000 Besucher bei den Lessingtagen 2016



Das Festival, das sich in diesem Jahr mit dem Thema „DAS NEUE WIR“ beschäftigt hat, ging am 7. Februar mit internationalen Heimatliedern und der Langen Nacht der Weltreligionen zum Thema „Prophetie und Gerechtigkeit“ zu Ende.  Auch in diesem Jahr besuchten rund 15.000 Zuschauer nationale und internationale Gastspiele, Koproduktionen des Thalias mit Institutionen der Stadt, Eigenproduktionen, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen, Vorträge und soziokulturelle Projekte. Die Lessingtage wurden in diesem Jahr nicht nur durch die großzügige Unterstützung der Kulturbehörde und diverser Stiftungen, sondern zu unserer Freude auch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht.
„Die 7. Lessingtage haben in einer gesellschaftlich sehr angespannten Situation abermals gezeigt, auf welch großartige Weise das Thalia Theater zu einem zentralen Gesprächs- und Diskussionsforum für die Stadt werden kann. Getreu dem diesjährigen Motto „Don’t panic“ hat das Thalia die Debatte um Flüchtlinge und Migranten entspannt und geöffnet und viele Begegnungen ermöglicht. Dies haben Veranstaltungen wie der Bürgergipfel zum „NEUEN WIR“ eindrucksvoll gezeigt", so Joachim Lux.


Januar 2016

Lessingtage mit über 2.000 Zuschauern eröffnet



Am 23. Januar wurden die Lessingtage 2016 wurden mit der ausverkauften Premiere Früchte des Zorns eröffnet. Luk Perceval, der ursprünglich eine Bühnenfassung des belgischen Films „La Promesse / Das Versprechen“ auf die Bühne bringen wollte, hatte sich Anfang der Spielzeit dazu entschieden, mit Steinbecks Epos über amerikanische Landarbeiter während der Großen Depression eine Urgeschichte der Migration zu inszenieren.
Wie kann ein Zusammenleben zwischen Alteingessenen und Zugezogenen aussehen? Wie wollen wir in Hamburg zukünftig zusammenleben? Das wurde am Sonntagmorgen beim Bürgergipfel DAS NEUE WIR im Thalia Theater diskutiert, der erstmalig anstatt der Eröffnungsvortrages eines prominenten Redners (zu Gast waren u.a. in den letzten Jahren Navid Kermani oder Auma Obama) veranstaltet wurde. Nach einem Impulsvortrag des Migrationsforschers Mark Terkessidis diskutierten rund 1.000 Hamburger (Neu-)Bürger zu den Themen Arbeit & Demografie, Wohnen & Bildung, Heimat & Diversity, Außen & Innenpolitik. Als Experten waren u.a. der Dokumentarfilmer Dario Aguirre, der Leiter des internationalen Sprachcafés „Why not?“ Glen Ganz, der Direktor der Akademie der Weltreligionen Prof. Dr. Wolfram Weiss oder Hakim Chohbishat vom Integrationsrat eingeladen. "Wir sind glücklich über den Start des Lessingtage. Mit einer großen Premiere, internationalen Aufführungen, einer Ausstellungsrröffnung und dem Bürgergipfel haben wir in nur zwei Tagen ein großes Spektrum gezeigt und über 2000 Hamburger für unsere Arbeit interessiert. Das ist großartig!", so Joachim Lux.  


120.000 € für Flüchtlinge vom Thalia-Publikum

Seit Beginn der Spielzeit 2015/2016 hat das Thalia Theater nach den Vorstellungen für Flüchtlinge und Migranten gesammelt. 100.000 € war die Messlatte, die Joachim Lux gesetzt hatte - bis zum Jahresende sind unglaubliche 120.000 € zusammengekommen. Zahlreiche Initiativen wie das  Flüchtlingscafé „Why Not“ in der Marktstraße, "Sprachbrücke Hamburg e.V". oder die "Refugee Law Clinic" Hamburg für die Rechtsberatung von Flüchtlingen durch Studierende der Universität Hamburg konnten so unterstützt werden.
Auch das Embassy of Hope, unser eigenes Flüchtlingscafé im Thalia in der Gaußstraße, das von mittwochs bis samstags neben Kaffee und Tee auch Gesprächsrunden, Theaterprojekte, Rechtsberatung und Vieles mehr in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen anbietet, wird ausschließlich aus den großzügigen Spenden des Thalia-Publikums bezahlt.
Das Thalia Theater sagt herzlichen Dank an sein großartiges Publikum!
Dezember 2015

Woyzeck-Gastspiel in Sydney umjubelt



Vom 7.-12. Januar war Jette Steckels Woyzeck-Inszenierung zu Gast beim Sydney Festival. Die Premiere wurde mit Begeisterung aufgenommen: "The young and talented director’s Woyzeck is an edgy and raw reading of the play", schreibt The Conversation. Der australische Radiosender SBS hat außerdem Joachim Lux über dieses Gastspiel, seine Suche nach Künstlern für eine Theaterfestival in Hamburg und die Unterschiede in der deutschen Theaterlandschaft im Vergleich zum Rest der Welt interviewt.


United Friends Welcome You: Konzert und Ausstellung im Embassy of Hope




Im Rahmen des internationalen Cafés Embassy of Hope fand am 9. Dezember im vollen Ballsaal des Thalia in der Gaußstraße eine Kunstausstellung mit Live-Konzert statt - „United Friends welcome you!“. Bewohner der Flüchtlingserstaufnahme Schnackenburgallee zeigten ihre Arbeiten, die im Rahmen von Kunstprojekten dort entstanden sind. Das Musikprogramm wurde durch die Gruppe „United Friends Hamburg“ initiiert, die Kontakt zu Musikern aus verschiedenen Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtungen aufgenommen haben. Auf der Bühne waren am Abend Musiker aus Syrien, Eritrea, Afghanistan und dem Iran sowie eine syrische Tanzgruppe zu sehen. Der „Free Cooks Club“ sorgte für internationale Speisen.



Kommentar von Joachim Lux zur Hermanis-Debatte


Wie auf Nachtkritik und zahlreichen weiteren Medien berichtet wurde, hat der lettische Regisseur Alvis Hermanis eine Inszenierung am Thalia Theater im April 2016 abgesagt. Hermanis kritisiert das humanitäre Engagement vieler deutscher Theater, so auch des Thalia Theaters, für Flüchtlinge. Gestern äußerte sich Joachim Lux in 3sat Kulturzeit noch einmal ausführlich zu der Debatte.
Seit dem Frühjahr 2013, als die Flüchtlingsfrage in den Ereignissen um Lampedusa immer mehr eskalierte, engagiert sich das Thalia ganz besonders in der Flüchtlingsdebatte – angefangen mit der Urlesung des Jelinek-Textes „Die Schutzbefohlenen“ in der St. Pauli-Kirche. Seitdem ist die Flüchtlingsthematik ein Schwerpunkt des Hauses, mit Inszenierungen wie 'anˌkɔmən – Unbegleitet in Hamburg, DO IT! Klang Spiel Raum, Die Schutzbefohlenen oder Früchte des Zorns, das als Urgeschichte der Migration die Lessingtage 2016 eröffnen wird.
Nicht nur künstlerisch setzt sich das Thalia mit dem Flüchtlingsthema auseinander. Seit Beginn der Spielzeit wurden knapp 88.000 Euro gesammelt, mit denen Flüchtlingsinitiativen unterstützt werden. Außerdem wurde am 11. November das internationale Café Embassy of Hope im Thalia in der Gaußstraße eröffnet.

41.000 Kilometer – Flucht nach Europa: Fotografien von Daniel Etter bis 31. Dezember im Logenrang

Von der Ukraine über die Türkei bis nach Marokko: 41.000 Kilometer lang sind die östlichen Land- und die südlichen Seegrenzen der Europäischen Union. Hier zeigen sich Hoffnung und Leid von Flüchtlingen und MigrantInnen, die sich in Richtung Europa aufgemacht haben und deren Reise oft an diesen Grenzen endet. Seit 2012 dokumentiert der Fotograf Daniel Etter die Flüchtlingskrise entlang der EU-Außengrenze. Seine Fotos zeigen das Schicksal der Geflüchteten auf ihrem Weg durch Marokko, durch Libyen, die Türkei...  Es sind oft sehr verstörende Bilder, aufgenommen in libyschen Flüchtlingsgefängnissen, in illegalen Kellerfabriken, in denen sich minderjährige Flüchtlinge das Geld für die Weiterreise verdienen oder in ihrem nächtlichen Unterschlupf. Gezeigt werden auch Bilder vom Sommer 2015, als täglich bis zu 1000 Flüchtlingen auf der griechischen Insel Kos gelandet sind.  

Der Fotograf Daniel Etter hat das Austellungs-Projekt im Rahmen seiner Auftragsarbeiten für die New York Times und brand eins, von freien Arbeiten für ,Spiegel‘ und ZEIT Magazin Online sowie mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Kulturwerk realisiert.

FAUST-Preis für Jette Steckel und Die Tragödie von Romeo und Julia


Jette Steckel wurde für die Inszenierung Die Tragödie von Romeo und Julia am 14. November im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken mit dem FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Regie Schauspiel“ ausgezeichnet. Eine der schönsten und romantischsten Liebesgeschichte der Weltliteratur spielt bei Jette Steckel in einem Raum aus Lichterbahnen – jung, laut und aufregend inszeniert., so die Begründung der Jury.

Die Inszenierung „Die Tragödie von Romeo und Julia“ mit Birte Schnöink und Mirco Kreibich sowie den MusikerInnen Anja Plaschg („Soap&Skin“) und Anton Spielmann („1000 Robota“) eröffnete die Spielzeit 2014/2015. Der Shakespeare-Klassiker und die größte Liebesgeschichte aller Zeiten gehört seitdem zu den großen Publikumserfolgen. „Romeo und Julia“ ist am 19.+20. November, am 9. Dezember sowie am Silvesterabend wieder im Thalia Theater zu sehen – am 31. Dezember ab 19.30 Uhr, inkl. Sekt, Berlinern und verschiedenen Partykooperationen.

November 2015

Don Giovanni. Letzte Party in Prag gefeiert

Nach dem erfolgreichen Gastspiel von "Nibelungen! Der ganze Ring" in Wuzhen (China) war am 29. November wieder eine Inszenierung des Thalia-Hausregisseur Antú Romero Nunes auf Gastspielreise. 228 Jahre nach der Uraufführung von Mozarts Oper im Stavovské divadlo (Ständetheater) wurde im selben Theater
"Don Giovanni. Letzte Party" mit Riesenapplaus gefeiert. Die nächste Vorstellung im Thalia Theater ist am 13. Dezember.

Videodokumentation von DO IT! Klang Spiel Raum

Am 26. und 27. November hat ein sehr besonderes Projekt des Thalia Theaters mit den Hamburger Symphonikern Premieren gefeiert: In "DO IT! Klang Spiel Raum" zeigen 5 Flüchtlingskinder aus 10 Nationen, dass Musik und Theater keine (Sprach-)Grenzen kennen. Es geht um Heimatlosigkeit und das Meer, um den Wind, der alles entwurzelt und forttreibt, es geht um Piraten und Könige und natürlich um sie selbst. Die Hamburger Symphoniker haben die Veranstaltung dokumentiert. 

September 2015


Wir trauern um Helmut Schmidt

Am 10. November 2015 ist Helmut Schmidt im Alter von 96 Jahren verstorben.

Ein großer Verlust für Deutschland, aber vor allem auch für Hamburg. Hier begann seine nationale Bekanntheit durch das beherzte Zupacken während der großen Flut 1962, als er sich über alle Vorschriften hinwegsetzend als Krisenmanager bewies und damit Menschenleben gerettet hat.

Die innige Verbindung zu seiner Heimatstadt riss auch während seiner Bonner Zeit als Abgeordneter, Minister und Bundeskanzler nicht ab. Immer wieder meldete er sich auch in Hamburger Angelegenheiten in der ihm eigenen klaren Art zu Wort, und es war nur schlüssig, dass er nach seinem Ausscheiden aus der Bundespolitik nach Hamburg zurückkam.

Helmut Schmidt war dem Thalia Theater seit Jahrzehnten in besonderem Maße verbunden und mit Zunahme seiner publizistischen Aktivitäten sahen wir den Mitherausgeber der ZEIT immer wieder als Hauptakteur der ZEIT-Matineen auf der Thalia-Bühne. Er brillierte durch sein phänomenales Gedächtnis, sein universelles Wissen und seinen Humor. Auch im hohen Alter ließ seine Schlagfertigkeit („Schmidt Schnauze“) nicht nach. Im Konversationszimmer neben der Bühne fühlte er sich nach eigenem Bekunden „wie zuhause“.

Als er sich im Jahr 2010 öffentlich gegen die Sparpolitik des Senats in der Kultur stellte, beschloss das Thalia, ihm dafür ein Dankeschön zu sagen. Durch den Tod seiner Frau Loki verzögerte es sich, aber im Januar 2012 spielten wir für ihn zuhause in Langenhorn „Amerika“ nach dem Roman von Franz Kafka.

Neben seinem 70. feierten wir auch seinen 95. Geburtstag bei uns. Am 7. Mai 2015 stand er zum letzten Mal anlässlich einer ZEIT-Matinee auf unserer Bühne.

Wir werden ihn sehr vermissen.



Die Schutzbefohlenen 2015 / 'an,komen / Embassy of Hope



Das Café International "Embassy of Hope" öffnet am 11. November erstmals seine Türen im Ballsaal des Thalia in der Gaußstraße: From  November 11th  2015 our international café “Embassy of Hope” at Thalia Gaußstraße is open: Tea and coffee for everyone, free Wi-Fi, computer stations, conversation sessions for learning German, legal advice, photo and art workshops,  theatre workshops, movie club – a place to meet and exchange thoughts: meet the new neighbours!
embassyofhope@thalia-theater.de

Am 24. Oktober ist das Projekt mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen 'an,komen im Thalia in der Gaußstraße gestartet. Maike Schiller hat eine der letzten Proben besucht und berichtet darüber im Abendblatt. Die Vorstellungen sind fast ausverkauft, am 2. November startet der Vorverkauf der Lessingtage 2016 mit neuen Vorstellungen. Joachim Lux über die Verstrickungen von Kunst und Politik.

Wie alles begann: Jelineks Schutzbefohlene kehren auf die große Bühne zurück. Maike Schiller fragt am 22. Oktober 2016 im Hamburger Abendblatt nach der Rolle und der Verantwortung des Theaters in Hamburg angesichts der akuten Lage: Joachim Lux und Karin Beier im Gespräch. Lesen Sie außerdem den neu geschriebenen "Appendix" zum Stück auf der Homepage der Autorin, unter Aktuelles!

Olaf Scholz hat am 19. März 2014 im überfüllten Thalia Theater zur Flüchtlingsfrage unter dem Titel „Hamburg, Europa und die Grenzen“ eine Grundsatzrede gehalten. Vor kurzem sagte er, die Kernpunkte dieser Rede seien – auch angesichts der ungeheuren Dynamik der Flüchtlingsfrage – immer noch Maxime seines politischen Handelns. Wir laden ein zum Faktencheck – die Rede ist auf unserer Homepage nachzulesen und zu überprüfen.



Gefeierte Premiere von Liebe. Trilogie meiner Familie 1 auf der Ruhrtriennale und im Thalia Theater!



„Der Auftakt ist geglückt.“ FAZ

"Zwei Stunden hohe Schauspielkunst: Zola unplugged" Süddeutsche Zeitung

"Gefeierter Premierenabend: Wieder einmal kann Perceval sich auf die hohe Qualität seines Ensembles verlassen, mit dem er jetzt schon seit sechs Jahren am Thalia Theater arbeitet."
Hamburger Abendblatt

„Eine eindrucksvolle und berührende Inszenierung“
NDR

Am 9. September hatte Liebe. Trilogie meiner Familie 1 auf der Ruhrtriennale in Duisburg erfolgreich Premiere gefeiert, am 26. September in Hamburg - nicht nur das Abendblatt war begeistert!

Sehen Sie außerdem hier das Fotoalbum von Luk Perceval zu den Proben für den ersten Teil seiner dreijährigen Zola-Trilogie.


Eisenhans-Jugendliche beim "Fest der Ideen" ausgezeichnet.



Am Montag, dem 28. September wurden die Eisenhans-Jugendlichen vom Thalia Treffpunkt mit ihrem Projekt "Coolympia" beim "Fest der Ideen" - einer Veranstaltung der Kulturbehörde Hamburg im Altonaer Museum - vom Publikum als eines von sechs Projekten ausgewählt, die von der Olympia Initiative Feuer und Flamme im Rahmen eines olympischen Kulturprogramms unterstützt werden.
Das Projekt erhält 10.000 € und kann dadurch im November mit den Proben und Filmaufnahmen starten. Es soll im Frühjahr 2016 zur Aufführung kommen.
Wir gratulieren den Jugendlichen der Eisenhansgruppe und der Projektleiterin Christina Fritsch!

Herzzentrum VII
"Ungläubiges Staunen. Über das Christentum" von Navid Kermani

Restlos ausverkauft war das siebte Herzzentrum am 19. September in der Centrumsmoschee in St. Georg. Sehen Sie hier Bilder der Veranstaltung sowie einen Beitrag des NDR Hamburg Journal.

Jette Steckel ist für den Theaterpreis "DER FAUST" nominiert.



Jette Steckel ist für ihre Inszenierung von Die Tragödie von Romeo und Julia für den FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Regie Schauspiel“ nominiert. DER FAUST wurde 2006 als nationaler, undotierter Theaterpreis ausgelobt, um auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der deutschen Theater-Landschaft aufmerksam zu machen. "Eine hinreißende Aufführung; ohne Pathos, aber mit berührenden Momenten, die besonders aus Julias jugendlicher Naivität erwachsen. Omnes vulnerant, ultima necat - alle Stunden verwunden, die letzte tötet", begründet die Jury ihre Entscheidung.

Die Inszenierung „Die Tragödie von Romeo und Julia“ mit Birte Schnöink und Mirco Kreibich sowie den MusikerInnen Anja Plaschg („Soap&Skin“) und Anton Spielmann („1000 Robota“) gehört zu den großen Publikumserfolgen der Saison 2014/2015. Jette Steckel ist dem Thalia Theater seit Beginn ihrer Karriere eng verbunden: Im Thalia in der Gaußstraße inszenierte sie 2006 „Nachtblind“ von Darja Stocker, das zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde. Für ihre Inszenierung „Gerettet“ von Edward Bond am Thalia in der Gaußstraße wurde sie mit dem „Eysoldt-Preis für junge Regisseure“ ausgezeichnet und zum Festival „Radikal jung“ in München eingeladen. Von der Spielzeit 2009-2014 war Jette Steckel feste Regisseurin am Thalia Theater. „Die Tragödie von Romeo und Julia“ ist am 18.+19. September, am 28. Oktober, am 19. November sowie am 9. Dezember im Thalia Theater zu sehen, in der Hamburger Staatsoper außerdem am 20. September in Weine nicht, singe von Michael Wertmüller. Am 26. November feiert im Thalia Theater ihre Inszenierung von Kasimir und Karoline Premiere.

Spielzeiteröffnung am 12. September  



Am 12. September hat das Thalia Theater mit der  Dreigroschenoper  die Saison 2015/2016 eingeleitet. "Brecht hat damals schon verstanden, dass man mit Unterhaltung an Menschen herankommt", sagte Regisseur Antú Romero Nunes beim Eröffnungsempfang über seine Inszenierung. "Es ist ein Aufruf zum Umsturz der bürgerlichen Verhältnisse. Ich wünsche Ihnen dieses Stück als großes Glück und auch als Strafe." In Altona wurde am 13. September mit Jonas Hassen Khemiris neuem Stück (≈[ungefähr gleich]) die Spielzeit im Thalia in der Gaußstraße eröffnet. 
Am Alstertor und auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz hängen schon die neuen Plakate, Variationen des Wahlspruches der französischen Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ - die Ideale der Aufklärung ziehen sich thematisch durch die Produktionen der Spielzeit 2015/2016.
Auch in dieser Spielzeit setzt das Thalia Theater seine Auseinandersetzung mit der europäischen Flüchtlingspolitik fort. Im Oktober nehmen wir wieder die zum Theatertreffen 2015 eingeladene Inszenierung Die Schutzbefohlenen (Regie: Nicolas Stemann) wieder auf, am 24. Oktober wird der Regisseur Gernot Grünewald in 'anˌ kɔmən ein Projekt mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen inszenieren.
Nach unseren Vorstellungen sammeln wir zu Spenden auf, die dem internationalen Diakoniecafé Why not? zu Gute kommen. 


Juni 2015

Das Thalia Theater richtet 2017 „Theater der Welt“ aus

Künstlerisches Team von Theater der Welt 2017: Joachim Lux (Thalia Theater), Amelie Deuflhard (Kampnagel), András Siebold (Kampnagel), Sandra Küpper (Thalia Theater)

Das Festival „Theater der Welt“, das als eines der bedeutendsten internationalen Festivals der darstellenden Künste in Deutschland gilt, wird im Jahr 2017 in Hamburg stattfinden. Dies verkündete Kultursenatorin Barbara Kisseler am 19. Juni bei der Pressekonferenz in der Hamburgischen Materialverwaltung. Das Thalia Theater wird das Festival ausrichten und zusammen mit Kampnagel das künstlerische Programm gestalten – eine einmalige Zusammenarbeit zwischen einem Stadttheater und einer Produktionsstätte der freien Szene.
„Theater der Welt 2017 will das Festival konzeptionell neu ausrichten und weiter entwickeln“, so Joachim Lux.  „ Überdies findet das Festival erstmals seit vielen Jahren wieder in einer Millionenmetropole statt, deshalb ist es wichtig, einen besonderen Ansatz zu entwickeln: Theater der Welt 2017 will sich intensiv mit der Stadt verbinden, in der es stattfindet und auch kuratorisch aus ihr heraus entwickeln. Hamburg und sein Hafen sind seit jeher Ort des globalen Verkehrs von Waren, Menschen und Kulturen. Von diesem Grundgedanken aus sucht Theater der Welt 2017 den Brückenschlag in die Stadt wie auch zu Künstlern und Komplizen in aller Welt. Zentrales Thema soll der Hafen als gigantischer Umschlagplatz und Ort der modernen Stadtentwicklung sein. Es ist beabsichtigt, das Festival zu Teilen und auch im Hafen selbst stattfinden zu lassen.“
Amelie Deuflhard fügte hinzu: „Dass ein Stadttheater und ein Freies Produktionshaus künstlerisch und kuratorisch für dieses Festival zusammenarbeiten, ist ein klares Signal dafür, dass sich die Theater für zeitgenössische internationale Formen und neuen Produktionsweisen öffnen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit vielen anderen Kooperationspartnern in der Stadt dem Hamburger Publikum und allen, die für das Festival anreisen werden, ein aufregendes Spektrum künstlerischer Positionen aus unterschiedlichen Kontinenten zu präsentieren.“
In gewisser Hinsicht kehrt „Theater der Welt“ 2017 zu seinem Ursprungsort zurück: Gründer Ivan Nagel besuchte 1979 das französische Festival „Theater der Nationen“  in Hamburg und importierte das Konzept nach Deutschland.


Das Thalia Theater gratuliert Navid Kermani zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels


Foto: Benjamin Richter

Am 18. Juni hat der der Stiftungsrat des Deutschen Buchhandels mitgeteilt, dass der deutsch-iranische Orientalist und Schriftsteller Navid Kermani den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommt. Man würdige Kermani als „eine der wichtigsten Stimmen in unserer Gesellschaft, die Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft ein friedliches Zusammenleben ermöglichen müsse“, heißt es in der Begründung. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
Navid Kermani ist dem Thalia Theater seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden, als Eröffnugnsredner der Lessingtage oder durch das 2010 entwickelte Projekt „Herzzentrum“, in dem Thalia-Schauspieler an ungewöhnlichen Orten Texte von Kermani lesen und szenisch weiterentwickeln. Am 19. September wird das nächste Herzzentrum in der Centrum Moschee in St. Georg stattfinden. Dreißig Darsteller des Thalia Theaters und des Schauspielhauses werden dort Fragmente von Kermanis neuem Buch „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“ vortragen, variieren, weiterspinnen und spielen.



Stop Being Poor gewinnt den Preis des Körber Studio Junge Regie 2015

Als Preisträger des 12. Körber Studio Junge Regie ist am späten Sonntagabend die Inszenierung Stop Being Poor von und mit Anders Firing Aardal, Matias Askvik, David Jensen, Marthe Sofie Løkeland Eide, Ylva Owren und Heiki Eero Riipinen ausgezeichnet worden. Die Produktion entstand 2015 als freie Abschlussinszenierung an der Norwegischen Theaterakademie Fredrikstad.
Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Peter Carp (Intendant Theater Oberhausen und Regisseur), Cornelia Fiedler (freie Journalistin, u.a. Süddeutsche Zeitung, Theater heute), Dr. Christoph Rodatz (Theaterwissenschaftler, u.a. Autor von „Der Schnitt durch den Raum“, und freier Theatermacher), Rita Thiele (stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin, Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und Roger Vontobel (freier Regisseur) diskutierte ihre Entscheidung öffentlich im Anschluss an die letzte Vorstellung am Sonntagabend im Thalia in der Gaußstraße.
Der undotierte Publikumspreis geht in diesem Jahr an die Inszenierung FaustIn and out von Elfriede Jelinek in der Regie von Paulina Neukampf von der Theaterakademie Hamburg.
Lesen Sie hier den Festival-Blog des Körber Studio Junge Regie 2015.
Mai 2015

Thalia im Zelt: Peter Jordan hisst die Fahne für Die drei Musketiere


Am 18. Mai hat auf den Probebühnen in Altona das Fechttraining für Die drei Musketiere begonnen, im Baakenhöft hat Peter Jordan beim Zeltaufbau die Fahnen gehisst und sich anschließend mit Hauptdarstellerin Marie Löcker ein kleines Fechtduell geliefert. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt!
"Das Zelt zu bespielen, ist akustisch ganz schön schwierig, weil man Regen und Wind immer mithört", erklärte Peter Jordan Isabella David vom Online-Magazin Hamburg Mittendrin. "Das ist ein Feeling wie Theater auf Wagenbauplätzen vor 500 Jahren." Wenn das Zelt erst einmal steht, darf bis Windstärke 8 gespielt werden und keine Sorge: Beheizt wird das Zelt auch. Mit Panoramablick auf die Hafencity-Universität, Inudstrieromantik, den AIDA-Anleger und den Marco-Polo-Tower heißt es ab dem 4. Juni wieder: Einer für alle, alle für einen!

Sehen Sie sich hier das Fotoalbum zum Zeltaufbau an. 



Die Schutzbefohlenen zurück vom Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen - am 1. Juni wieder im Thalia

Zurück vom Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen sind Die Schutzbefohlenen, die am 1. Juni wieder im Thalia Theater zu sehen sind. Im Interview mit dem Cicero hat Regisseur Nicolas Stemann anlässlich des Theatertreffens darüber gesprochen, wie es ist, für die Inszenierung sowohl von der AFD als auch von der postmigrantischen Community angegriffen zu werden.

Thalia-Frühstücke: Vorstellung der neuen Spielzeit

Für alle, die das letzte Früh-Stück am Sonntag verschlafen haben, hier ein kleiner Zusammenschnitt: Joachim Lux stellt die neue Chefdramaturgin Julia Lochte vor, die u.a. von der Übernahme Späte Nachbarn berichtet; André Szymanski und Steffen Siegmund lesen aus ≈ [ungefähr gleich]; Luk Perceval spricht über sein auf drei Jahre angelegtes Zola-Projekt Liebe. Trilogie meiner Familie sowie La Promesse / Das Versprechen; der neue Dramaturg Matthias Günther erzählt aus der Dreigroschenoper und es gab Ausschnitte aus der TV-Serie nach Tony Kushners Angels in America zu sehen.


Zeitzeugenmatinee und Erinnerungsausstellung im Thalia-Foyer





Am 10. Mai fand eine außergewöhnliche Begegnung unterschiedlicher Zeitzeugen statt: der Dichter und Liedermacher Wolf Biermann, Anita Lasker-Wallfisch, eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz und Theo Sommer, der ehemalige ZEIT-Herausgeber reflektierten unter der Moderation von Joachim Lux gemeinsam ihre Erinnerungen zum 70jährigen Jubiläum des Kriegsendes 1945.
Teil der Matinee war auch die Erinnerungsausstellung "Zeitzeugen" der Ausstattungsleiterin des Thalia Theaters Annette Kurz, die am 4. Mai im Foyer des Großen Hauses eröffnet wurde. 180 Postkarten aus dem Zeitraum von 1912 bis 1959 wurden auf Schnüre gespannt. Angelehnt ist die Installation an das Bühnenbild der Blechtrommel. Ein Großteil der Postkarten wurde von Lesern des Hamburger Abendblattes gespendet. Die Ausstellung wird bis zum 30. Mai im Thalia Theater zu sehen sein.

Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Veranstaltung.

Die Schutzbefohlenen sind zum Theatertreffen 2015 und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen



Die Jelinek-Inszenierung Die Schutzbefohlenen in der Regie von Nicolas Stemann ist zum Berliner Theatertreffen eingeladen worden! Das Thalia Theater freut sich sehr über die Nominierung. Joachim Lux: "Es ist nicht nur eine herausragende Inszenierung, sondern auch ein gewichtiger Beitrag zur politisch brisantesten Thematik unserer Zeit: Zur Flüchtlingsfrage. Die Flüchtlinge sind in der Tat 'Schutzbefohlene'". Die Inszenierung ist am 19.2. und 2.3. das nächste Mal im Thalia Theater zu sehen, auch bei diesen Vorstellungen wird es Rahmenprogramm in Form von Tischgesprächen sowie englische Übertitel geben.

Hier die Begründung der Nominierung von Theatertreffen-Jurymitglied Barbara Burckhardt:



Und nach Berlin folgt Mülheim: Zusätzlich zu der Nominierung für das Theatertreffen in Berlin wurden "Die Schutzbefohlenen" am 3. März zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.


April 2015

Offener Brief an Tim Renner von Joachim Lux, Ulrich Khuon und Martin Kušej

Joachim Lux, Ulrich Khuon und Martin Kušej wenden sich in einem offenen Brief gegen die mutmaßlichen Pläne von Tim Renner, Staatssekretär für Kultur in Berlin, die Volksbühne nach Auslaufen des Vertrags von Frank Castorf im Jahr 2017 zu einem freien Produktionshaus zu machen.
Hier der offene Brief zum Nachlesen.

März 2015

Günter Grass begeistert von Blechtrommel-Inszenierung von Luk Perceval



Günter Grass war begeistert von der Thalia-Aufführung der "Blechtrommel" in der Regie von Luk Perceval. Er sei überrascht, was er vor über fünfzig Jahren geschrieben habe. Insbesondere war der 87-jährige Autor sehr angetan, dass die Rolle des Kindes Oskar Matzerath mit der über 70-jährigen Schauspielerin Barbara Nüsse besetzt worden sei.
Seine Verlegerin Maria Sommer, die unlängst den renommierten Faust-Preis für ihr Lebenswerk erhalten hat, sagte angesichts der Aufführung:  "Luk Perceval ist für mich in Europa neben Peter Brook der bedeutendste europäische Regisseur von Rang. Dies hat er mit der Aufführung von Günther Grass Blechtrommel nachdrücklich unterstrichen. "


Joachim Lux im Debattenmagazin "The European" über den Wert von Kunst und Kultur



"Kultur ist nicht nur eine Funktion der Stadtentwicklung, sie hat auch jenseits dessen einen Wert. Sie besteht darauf, einen Wert zu haben, der sich der Messbarkeit entzieht. Noch deutlicher: es geht um den Widerstand gegen die pure Ökonomisierung all unserer Lebensverhältnisse. Um den Kampf für die Freiheit der Kunst und der Fantasie: für die Freiheit des Lebens." Lesen Sie den vollständigen Artikel hier


Februar 2015

Thalia-Ensemblemitglied Sven Schelker auf der Berlinale!




Sven Schelker auf der Berlinale

Das Thalia-Ensemblemitglied Sven Schelker, ("Gertrud", "Hanumans Reise nach Lolland", "Die Tragödie von Romeo und Julia") war am 10. Februar als "European Shooting Star" auf der Berlinale vertreten. Er spielt die Hauptrolle im Homosexuellen-Drama "Der Kreis" , der von der Schweiz ins Rennen um die Oscars geschickt wurde. "Ich liebe die Verwandlung. Egal, in welcher Form", sagte der 25-jährige im Interview mit der Schweizer Tageswoche.
  
Januar 2015

Online-Abstimmung: Die lächerliche Finsternis ist für das Nachtkritik-Theatertreffen nominiert




Die lächerliche Finsternis von Wolfram Lotz (Regie: Christopher Rüping) ist für das nachtkritik-Theatertreffen vorgeschlagen worden! Begründung: "Weil Wolfram Lotz an den Grund des Theaters kommt, indem er vorgibt, gar kein Theaterstück geschrieben zu haben, sondern ein Hörspiel. Weil Regisseur Rüping dieses postmoderne Spiel mit den Genres hochironisch auflädt. Und weil die Inszenierung genau weiß, wann es mit der Ironie auch mal gut sein muss: dann nämlich, wenn es um die konkreten Kriege des Jahres 2014 geht." Zur Publikumsabstimmung über die beste Inszenierung geht es hier. Die nächste Vorstellung ist am 27. Januar im Thalia in der Gaußstraße im Rahmen der Lessingtage zu sehen.



Frau Müller muss weg mit Gabriela Maria Schmeide ab dem 15. Januar im Kino


Frau Müller muss weg! Soviel steht fest, als sich eine Gesandtschaft besorgter Eltern zu einem außerplanmäßigen Termin mit der Klassenlehrerin Frau Müller (Gabriela Maria Schmeide) zusammenfindet. Weil die Noten schlecht sind und am Schuljahresende die Entscheidung fällt, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen, sind die Eltern (Justus von Dohnányi, Anke Engelke, Ken Duken, Mina Tander, Alwara Höfels) fest entschlossen, mit der Absetzung der Lehrerin zu retten, was noch zu retten ist – koste es, was es wolle! Doch Frau Müller spielt nicht mit. Mit einem Mal brechen bei den doch so perfekten Müttern und Vätern alle Vorbehalte und Ressentiments, Zweifel und Sorgen, Gehässigkeiten und Ängste hervor. Die wahre Schlacht, die beginnt jetzt... Mehr Infos hier.


Amour Fou mit Birte Schnöink ab dem 15. Januar im Kino. Für die Rolle der Henriette Vogel ist Birte Schnöink für den Österreicherischen Filmpreis nominiert!


Berlin, zur Zeit der Romantik. Der Dichter Heinrich hat den Wunsch, durch die Liebe den unausweichlichen Tod zu überwinden: seine ihm nahe stehende Cousine Marie lässt sich aber partout nicht davon überzeugen, zu zweit dem übermächtigen Schicksal entgegenzutreten, und gemeinsam mit Heinrich den eigenen Tod zu bestimmen. Doch die junge Ehefrau eines Bekannten, Henriette- als sie erfährt, dass sie sterbenskrank sei- findet gefallen an dem Angebot. Die "romantische Komödie", frei inspiriert durch den Suizid des Dichters Heinrich von Kleist 1811, mit Thalia-Ensemblemitglied und Boy-Gobert-Preisträgerin Birte Schnöink ist ab dem 15. Januar im Kino zu sehen. Mehr Infos hier.

Lessingtage 2015: Podiumsdiskussion am 5.1. mit Joachim Lux, Sandra Küpper, Pascal Rambert, Abou Lagraa und Andriy May



„Aufruhr“ ist das Motto der Lessingtage 2015, über die wir eine exklusive Preview mit Künstlergesprächen über politisches Theater in Frankreich, Algerien und der Ukraine geboten haben. Am 5. Januar lud Joachim Lux zur Podiumsdiskussion zwischen Pascal Rambert (Leiter des Théâtre de Gennevilliers im Pariser Banlieue), Abou Lagraa  (Gründer der ersten Tanzcompagnie Algeriens), dem ukrainischen Regisseur Andriy May und Sandra Küpper, Kuratorin der Lessingtage, ein.Die ganze Aufzeichnung finden Sie hier


Dezember 2014

Patong Girl mit Victoria Trauttmansdorff ab dem 25. Dezember im Kino




Thalia-Ensemblemitglied Victoria Trauttmansdorff ist ab dem 25. Dezember auch im Kino zu sehen! In Patong Girl spielt Trauttmansdorff eine Mutter, deren 18-jähriger Sohn Felix sich beim Urlaub in der thailändischen Tourismushochburg Patong in eine Thailänderin verliebt und ihr in den Nordosten Thailands nachreist.

Was darf die Kunst? – Was darf die Gesellschaft?
Erstmals Podiumsdiskussion zwischen AfD, Kampnagel und Thalia am 16. Dezember um 22 Uhr. 



Gäste:Amelie Deuflhard (Kampnagel), Joachim Lux (Intendant Thalia), Nicolas Stemann (Regisseur Schutzbefohlene), Dirk Nockemann (AfD Hamburg) und Pfarrer Sieghard Wilm (St. Pauli Kirche) 



November 2014

Boy-Gobert-Preis für Birte Schnöink



Am 30. November hat Thalia-Ensemblemitglied Birte Schnöink den mit 10.000 Euro dotierten Boy-Gobert-Preis verliehen bekommen. Laudationes gab es u.a. von Joachim Lux, Kultursenatorin Barbara Kisseler und Kollegin Victoria Trauttmansdorff, die das Ensemble befragt hatte, was Birte Schnöink auszeichne: Anrührend, bescheiden und gleichzeitig saukomisch war der Tenor.


Russischer Theaterpreis Golden Sofit für Annette Kurz




Herzlichen Glückwunsch! Annette Kurz, Ausstattungsleiterin am Thalia Theater, hat für das Bühnenbild von Luk Percevals Macbeth-Inszenierung beim BALTIC HOUSE International Theatre Festival den "Golden Sofit" gewonnen. Die Produktion des Baltiysky Dom Theatre in St Petersburg wird am 7. Februar im Rahmen der Lessingtage in Hamburg zu sehen sein.



Oktober 2014
    

Rolf Mares Preis für Moby-Dick-Ensemble

Bis zur Preisverleihung am 27. Oktober in den Hamburger Kammerspielen musste es geheim bleiben: Die acht Thalia-Schauspieler aus Antú Romero Nunes' Inszenierung von Moby Dick (Julian Greis, Mirco Kreibich, Daniel Lommatzsch, Thomas Niehaus, Jörg Pohl, Rafael Stachowiak, André Szymanski und Sebastian Zimmler) haben den Rolf Mares Preis in der Kategorie "Herausragende Darsteller" gewonnen! Damit ist das erste Mal in der Geschichte des Rolf-Mares-Preises ein Preis an ein Ensemble verliehen worden. Die Jury lobte die "berauschende und mitreißende Darstellung: Chapeau vor diesem Ensemble!"

Sehr gefreut haben wir uns auch über die Auszeichnung in der Kategorie "Herausragendes Bühnen- oder Kostümbild" für unsere ehemalige Bühnenbildassistentin Lani Tran-Duc, die sie für das Bühnenbild in der Inszenierung von Jon Fosses "Besuch" der ehemaligen Thalia-Regieassistentin Maria Ursprung bekommen hat.

FRONT auf internationaler Tour - Fotoalbum



Seit Ende August ist FRONT auf Tour in Schottland, Belgien, Serbien und Bosnien-Herzegowina, jetzt geht es weiter nach Amsterdam, Ypern (Belgien), Prag, Brüssel und  St.Pölten (Österriech).  „In Edinburgh sind wir begeistert aufgenommen worden, haben aber durchaus gespürt, dass der Markt im Theater des Westens dominiert wird von freien, kommerziellen Produktionen“, so der Eindruck von Luk Perceval . In Gent, Belgrad und Sarajewo war eine heftige emotionale Reaktion im Publikum deutlich zu spüren. „Gent ist 30 Kilometer Fluchtlinie von der damaligen Front entfernt, und viele Menschen kennen noch die Geschichten von ihren Ahnen, die geschunden aus dem Krieg gekommen sind. Diese Wunden sitzen immer noch sehr tief.“ Zeitlich noch näher an der Kriegsthematik waren die Zuschauer in Belgrad: „Man merkt, dass man über etwas erzählt, was die Leute vor 18 Jahren erlebt haben. Im Zuschauerraum gab es eine große Spannung und Unruhe, auch bei den Publikumsgesprächen haben die Menschen sehr unmittelbar und emotional mitdiskutiert. FRONT wird überall dankbar als Friedenspamphlet aufgenommen, das ist für uns sehr wichtig zu sehen.“ Auf dem MESS-Festival in Sarajewo wurde Luk Perceval abschließend der Goldene Lorbeerkranz für die Beste Regie verliehen. Sehen Sie hier das Fotoalbum von unserer Souffleuse Margit Kreß und FRONT-Ensemblemitglied Benjamin-Lew Klon.

Goldener Lorbeerkranz in Sarajevo für Luk Perceval



Wir gratulierem unserem Leitenden Regisseur Luk Perceval zur Verleihung des Goldenen Lorbeerkranzes für die beste Regie beim MESS-Festival in Sarajevo. Am 3. Oktober war FRONT an der Urstätte des Ersten Weltkrieges eingeladen. „Front ist ein authentisches Zeugnis für die Wirklichkeit des Grabens", schrieb die bosnisch-herzegewonische Tageszeitung Oslobođenje über das Gastspiel. Mehr über die große FRONT-Tournee finden Sie hier.

Nachruf auf Siegfried Lenz von Joachim Lux



Am 22. November zeigt das Thalia Theater die Premiere von „Deutschstunde“ in der Regie von Johan Simons


Der große deutsche Nachkriegsautor Siegfried Lenz ist am 7. Oktober verstorben. Das Thalia Theater trauert um den Autor, der Hamburg nicht nur literarisch, sondern auch durch sein politisches Engagement geprägt hat. Beispielhaft dafür ist sein bekanntester Roman „Deutschstunde“, in dem Lenz den Pflichtbegriff im Nationalsozialismus ebenso deutlich wie differenziert kritisierte und so zur Aufarbeitung beitrug.

Der niederländische Regisseur Johan Simons hat heute mit den Proben zur Bühnenadaptation begonnen, die am 22. November im Thalia Theater Premiere feiern wird. Dazu Thalia-Intendant Joachim Lux:

„Das Thalia Theater trauert um Siegfried Lenz. Er  war neben Günter Grass der wichtigste  Schriftsteller Deutschlands nach dem Krieg und der bedeutendste in Hamburg lebende Autor.  Seine ‚Deutschstunde‘ bleibt ein Buch von Weltrang. Aber mehr noch: Die jahrzehntelange tiefe Freundschaft zwischen ihm und Helmut Schmidt zeigt, dass es sehr wohl möglich ist, Geist und Macht, Kunst und Politik miteinander zu versöhnen – ein Vorbild für alle Nachgeborenen.
Vor vielen Jahren hatte ich die Überlegung, seine ‚Deutschstunde‘ für das Theater, für das Thalia Theater in Hamburg, zu realisieren. Jetzt endlich waren wir soweit, diesen schönen und auch vermessenen Plan in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet heute hat Johan Simons mit den Proben begonnen. Und heute ist Siegfried Lenz gestorben. Das Ensemble hat sich sehr auf die Arbeit gefreut und ist sehr bestürzt. Wir wussten, dass es ihm nicht gut geht und haben dennoch inständig gehofft, dass er die Aufführung noch erleben könnte.  Jetzt bleibt uns nur sein Vermächtnis: sein Werk.
Als Siegfried Lenz Johan Simons und mich vor einigen Monaten empfing, lernten wir einen hellwachen und humorvollen Menschen kennen. Einen sanften Rebell, der sich mit allem Kleinkarierten nicht mehr beschäftigen mochte. Wir waren tief beeindruckt. Er sprach nicht von Politik, nicht von der nationalsozialistischen Gesellschaft in der ‚Deutschstunde‘, sondern davon, wie klein der Mensch angesichts der Naturgewalten ist, vom Leben hinterm Deich, vom Aufruhr der Natur, wenn der Mensch sich vergreift, von den Schreien der Möwen in der ‚Deutschstunde‘. Wir mussten an Shakespeare und seine Schilderungen der Natur denken. In ihnen spiegelt sich der Mensch. Wir werden weiterarbeiten und, wenn alles gut geht, am 22. November seine ‚Deutschstunde‘ spielen. Im Gedenken an Siegfried Lenz.“



Von Theaterkrise keine Spur!


Aktuelle Bilanz: Das Thalia Hamburg ist das wirtschaftlich erfolgreichste Theater Deutschlands: Vielerorts werden Stadttheater zusammengelegt, Sparten gestrichen, Stellen halbiert, Etats zusammengekürzt ¬– das Stichwort „Theatersterben“ geistert durch die kulturpolitische Diskussion und hat durch die Schuldenbremse verschärft an Relevanz gewonnen. Die Vielfalt der weltweit einzigartigen Theaterlandschaft ist bedroht. Glaubt man Kritikern wie den Autoren des „Kulturinfarkt“ (2012), ist die deutsche Theaterlandschaft selber schuld: Angeblich ruhen sich die Theater auf den staatlichen Zuwendungen aus, Eigeninitiativen z.B. in Form von Eigenfinanzierung und Drittmittelakquise fehlten.
Thalia-Intendant Joachim Lux hält dagegen: „Es gibt in Deutschland eine vitale und gesunde Theaterlandschaft. Wenn es überhaupt eine Krise gibt, dann ist es die der kommunalen Politik, die sich immer weniger in der Lage sieht, ihre Pflichten zu erfüllen."
Die Bilanz des Thalia selbst ist hocherfreulich: In den vergangenen beiden Spielzeiten durchbrach das Thalia Theater Hamburg gleich zweimal hintereinander die magische Grenze von 300.000 Zuschauern. Mit 315.000 bzw. 308.000 Zuschauern erzielte das Haus Spitzenwerte. Auch der Eigenfinanzierungsanteil ist mit um die 30% ungewöhnlich hoch (bundesweiter Durchschnitt 18 %). Neben den hohen Zuschauerzahlen tragen dazu insbesondere Einnahmen aus Koproduktionen mit bedeutenden Festivals und die Gastspieltätigkeit des Thalia auf der ganzen Welt bei.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.



September 2014

"Um nicht lieblos zu sterben, handeln wir": Großer Andrang beim ersten Früh-Stück in der Gaußstraße

Soap-Ausschnitte, Lampedusa, Wagner und Charles Manson: Beim ersten Früh-Stück der Spielzeit 2014/15 in der Gaußstraße ging es turbulent zu. Joachim Lux und das Thalia-Ensemble stellten in intimer Autmosphäre die neuen Stücke der Spielzeit vor: Neben szenischen Ausschnitten aus Thalia-Inszenierungen stellten sich die Schauspieler auch Fragen bezüglich des Umgangs mit Europas Flüchtlingspolitik in der Stemann-Inszenierung Die Schutzbefohlenen. Sebastian Rudolph z.B. diskutierte mit einer Besucherin über die Frage, ob es legitim sei, dem Zuschauer ein schlechtes Gewissen zu machen. Der neue Hausregisseur Antú Romero Nunes stellte seine laufenden Inszenierungen Moby Dick und Don Giovanni vor sowie die Arbeit am großangelegten Wagner-Projekt Der Ring, deren erster Teil Rheingold/Walküre am 25. Oktober Premiere feiert. "Um nicht lieblos zu sterben, handeln wir", diese Frage habe ihn an dem deutschen Mythos um Wotan, die Walküren fasziniert - auch wenn Wagners Sprache erst einmal gewöhnungsbedürftig sei. Das nächste Früh-Stück findet voraussichtlich im November statt. 


Lampedusa in Hamburg

Das Thalia Theater möchte mit der Inszenierung Die Schutzbefohlenen und den anschließenden Tischgesprächen einen Ort schaffen, an dem eine kontinuierliche Diskussion über die Frage nach der europäischen Flüchtlingspolitik möglich ist. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Das offizielle Statement finden Sie hier.

Bei der Diskussionsrunde „Lampedusa und die Folgen" am 16. September sprachen u.a. Pastor Sieghard Wilm (St. Pauli-Kirche), Umeswaran Arunagirinathan (Autor von „Allein auf der Flucht") und Joachim Lux über den unmenschlichen Umgang mit den Lampedusa-Flüchtlinge, die mit großer Zustimmung der Zuschauer ihr Recht nicht nur auf Aufenthalt, sondern vor allem auch auf Arbeitserlaubnis einfordern, wofür sich auch das Thalia Theater weiterhin einsetzt.




Eröffnungsempfang am 6. September

Vor der Premiere von "Romeo und Julia" lud das Thalia Theater zum Apéro im Nachtasyl. Joachim Lux, Kultursenatorin Barbara Kisseler und Jette Steckel eröffneten vor mehr als hundert Gästen die neue Spielzeit.

Foto: Fabian Hammerl



Joachim Lux und Jette Steckel



Birte Schnöink erhält den Boy-Gobert-Preis 2014




Der mit 10.000 Euro dotierte Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen geht in diesem Jahr an Birte Schnöink, Mitglied im Ensemble des Thalia Theaters.
Juni 2014

Bundespräsident Joachim Gauck hat eingeladen: FRONT – Im Westen nichts Neues von Luk Perceval

 

Joachim Lux und Bundespräsident Joachim Gauck: „1914 – 2014.  Hundert europäische Jahre“ am 27. Juni im Ehrenhof von Schloss Bellevue, Berlin.



Joachim Gauck in seiner Rede: „Das Drama menschlicher Existenz, in welcher Form auch immer, findet seit Anfang des Abendlandes seine Gestalt im Theater. [...] Ich bin dankbar dafür, dass uns das Hamburger Thalia Theater seine gemeinsam mit dem Theater Gent konzipierte und realisierte Produktion "Front" in Ausschnitten vorstellt. Ich bedanke mich schon jetzt bei den Künstlerinnen und Künstlern, bei den Technikern und allen, die diesen Abend möglich machen. Besonders bedanke ich mich beim Intendanten des Thalia Theaters, Joachim Lux, der die künstlerische Leitung des Abends übernommen hat.“

Die völlständige Rede finden Sie hier


Fotos: Sebastian Bolesch

Alle Fotos finden Sie hier



„Ende einer Liebe" eröffnete am 26. Juni das Festival Foreign Affairs der Berliner Festspiele


Marina Galic und Jens Harzer


Bridging the Gap fragt: Schalten die globalen NGOs und Konzerne die Demokratie aus?

In der Dialogreihe des Vereins zur Förderung des Israel-Museum e.V. und des Thalia Theaters begrüßten die Gastgeber Sonja Lahnstein-Kandel und Joachim Lux: Rebecca Harms, Vorsitzende der Europäischen Grünen Fraktion im Europäischen Parlament; Dr. Michael Otto, Unternehmer, Stifter und Ehrenvorsitzender des World Wildlife Fund und Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende des Vorstandes Transparency International Deutschland e.V.


Foto: Krafft Angerer


„DIE BÜCHSE DER PANDORA“-Bestsellerautor Jörn Leonhard bei „Sleeping with the enemy“ am 15. Juni im Thalia Gaußstraße



„Leonhards ingeniöses Werk setzt nach Komplexität und Tiefenschärfe neue Maßstäbe" Deutschlandradiokultur

Hier finden Sie einen Artikel der Süddeutschen Zeitung zu Jörn Leonhard


Die Vorstellung "Die drei Musketiere" im Thalia im Zelt in der HafenCity wurde am Sonntagabend von dem begeisterten Publikum mit Standing Ovations gefeiert.

Mai 2014


„Körber Studio Junge Regie“ Preisträger 2014

v.l.n.r. Kristina Dreit, Anna Froelicher, Adele Dittrich Frydetzki, Charlotte Grief, Marten Flegel und im Hintergrund Dr. Klaus Wehmeier. Foto: Krafft Angerer

„Steppengesänge“ von und mit Adele Dittrich Frydetzki, Kristina Dreit, Marten Flegel und Anna Froelicher vom Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim gewinnt den Preis des „Körber Studio Junge Regie“ 2014 sowie den Publikumspreis.

Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters, wurde bei der Jahrestagung des Internationalen Theaterinstituts ITI beim Festival Theater der Welt in Mannheim zum neuen Präsidenten des deutschen ITI-Zentrums gewählt

www.iti-germany.de


Regisseur Nicolas Stemann eröffnet mit "
Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek das
Festival "Theater der Welt" in Mannheim


"ebenso vielschichtig bedrückend wie faszinierend bösartig" befindet der Mannheimer Morgen



Der eng mit dem Thalia Theater verbundene Schriftsteller Navid Kermani appelliert vor dem Bundestag für die Aufnahme von Flüchtlingen

Foto: Benjamin Richter

Hier finden Sie den Originaltext der Rede
Eine Aufzeichnung der Rede können Sie hier ansehen


20. Mai: Bridging the Gap
Krieg für den Frieden: Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?


Joschka Fischer, Bundesaußenminister a. D., im Gespräch mit Jörg Armbruster, Kriegsberichterstatter. Gastgeber Sonja Lahnstein-Kandel und Joachim Lux freuen sich über die "Brückenbauer".

Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen.



Don Giovanni verführt Blogger

Don Giovanni: We want Blogger!

  Mehr Informationen hier!

Bloggerin Mea hat Don Giovanni's Party offenbar gefallen: und3macht9e.de


Eisenhans-Band „Bitte Lächeln“ in Berlin



Im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, am 5. Mai 2014, spielte die Eisenhans-Band „Bitte Lächeln“ zum 50-jährigen Jubiläum der Aktion Mensch vor dem Brandenburger Tor in Berlin.


Theater und Netz

Die zweite Konferenz "Theater und Netz", die am 3. und 4. Mai 2014 in der Berliner Böll-Stiftung stattgefunden hat, kann auf nachtkritik.de als Videodokumentation nachverfolgt werden. Jochen Strauch, Leiter Marketing & Development Thalia Theater, spricht im Panel "Theater 2.0 – Was bedeuten die sozialen Medien für die Kunst?"



"Jedermann" aka Philipp Hochmair sendet Grüße aus Tianjin, China

Jedermann - Philipp Hochmair in China

Hier finden Sie mehr Fotos der Jedermann-Gastspielreise.



Sebastian Rudolph: Affäre-Augstein

Am 7. Mai um 20.15 Uhr zeigt die ARD das Doku-Drama "Die Spiegel-Affäre", in der Thalia-Schauspieler Sebastian Rudolph den "Spiegel"-Gründer spielt.

April 2014
 

„Draußen vor der Tür“ in der Regie von Luk Perceval erhält in Moskau die „Goldene Maske“ in der Kategorie „The Best Foreign Production Presented in Russia in 2013“
 
Luk Perceval erhält Golden Mask 2014, Bolshoi Theater in Moskau

Im Bolschoi Theater in Moskau überreicht der italienische Regisseur Romeo Castellucci die Goldene Maske an Regisseur Luk Perceval für  „Draußen vor der Tür“.

 

Avignon: Don Giovanni. Letzte Party

Don Giovanni. Letzte Party
     
Auf zur nächsten Party: Eingeladen zum Festival d'Avignon 2014.
März 2014


Wir gratulieren

Unserem Theaterprojekt GOTT UND DIE WELT UND ICH mit jugendlichen Zugewanderten und  Flüchtlingen wird am Freitag , den 21.3. 2014, um 20 Uhr im Anschluss an die Gastspiel-Aufführung  der Inszenierung TOR ZUR WELT im Stadtteilzentrum Rieckhof in Hamburg der Arnold-Dannemann-Preis  des christlichen Jugenddorfwerks Deutschland 2013 übereicht.


„Hamburg, Europa und die Grenzen“


Am 19. März hat Olaf Scholz, der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, eine Grundsatzrede zu diesem Thema gehalten und im Anschluss eine kontroverse Diskussion mit Ilija Trojanow, kosmopolitischer Schriftsteller, geführt. Begleitet wurde dieser Thalia Freunde Themenabend von Protesten vor dem Thalia Theater und Zwischenrufen im Saal, die die gesellschaftspolitische Relevanz und Brisanz der ungelösten Flüchtlingsfragen sehr gut verdeutlicht haben. Der Abend konnte nicht nur live im Thalia Theater, sondern auch im Livestream auf unserer Homepage verfolgt werden. Hier können Sie die vollständige Aufzeichnung ansehen oder lesen Sie hier die Rede von Olaf Scholz.
Hier finden Sie weitere Fotos.



FRONT ist eingeladen zum Edinburgh International Festival

Die internationale Koproduktion des Thalia Theaters und des NTGent FRONT Polyphonie nach „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque, „Le Feu“ von Henri Barbusse und Zeitdokumenten in der Regie von Luk Perceval, die am 22. März im Thalia zur Uraufführung kommt, ist zum Edinburgh International Festival eingeladen, das in diesem Jahr vom 8. bis zum 31. August statt findet. Das alljährliche Großereignis in Schottland beschäftigt sich 2014 mit der Beziehung von Kultur und Konflikt. Ausgehend vom hundertjährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg, präsentiert es Arbeiten aus den Bereichen Theater, Tanz und Musik, die dieses Thema behandeln.
Festival Direktor Jonathan Mills: „It is my immense pleasure to welcome Luk Perceval and Thalia Theater to the Festival. His new work FRONT, bringing together actors and texts from countries on all sides of the First World War, [...] I am sure Luk will once again astound  Edinburgh audiences with his unique style and vision.“
Februar 2014

Spendensammlung für die Gruppe Lampedusa in St. Pauli


Das Thalia Theater sammelte in der Zeit vom 3. Oktober 2013 bis 9. Februar 2014 nach den Vorstellungen Spenden für die Gruppe Lampedusa in St. Pauli.
Insgesamt sind Spenden in Höhe von 45.842,65 Euro gesammelt worden, die auf das Spendenkonto der Kirche St. Pauli überwiesen worden sind. 
Die Spenden sind für alle, die sich Hilfe suchend an die St. Pauli Kirche wenden. Sie werden für die Finanzierung der Unterbringung, für Fahrkarten, die Suppenküche mit bis zu 200 Portionen Essen täglich, für die medizinische Versorgung und für Deutschkurse verwendet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Verleihung Lessing-Preis

Am 9. Februar endeten die Lessingtage 2014. Die Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler hat  im Rahmen einer großen Feier den Lessing-Preis im Thalia Theater verliehen.

Den Lessing-Preis 2013 erhält der Wissenschaftler und Schriftsteller Dr. phil. Wolfgang Schivelbusch.


Das Stipendium des Lessing-Preises 2013 erhält der Schriftsteller und Filmemacher Finn-Ole Heinrich, im Thalia Theater mit seinem Stück Räuberhände zu sehen.

Januar 2014

Das Thalia Theater trauert um Hans Christian Rudolph

Zum ersten Mal sah ich Hans Christian Rudolph, ‚HC’, wie er sich nennen ließ, als Gaveston in Eduard II, 1975, frech, luzide, von hoher erotischer Anziehungskraft. Ein strahlender Stern war da aufgegangen und bald schon spielte er die stücktragenden Rollen, die seinem Talent zukamen: Baal, Faust, den Menschenfeind, schließlich – als Frucht langjähriger Zusammenarbeit mit Jürgen Flimm –  jenen Platonov, mit dem er sich zum ‚Schauspieler des Jahres’ machte.
Seine hohe Professionalität war unumstritten, sein Urteil war – bei vollendeten Umgangsformen – hellsichtig und scharf. Vielen galt er als unnahbar; wer länger mit ihm zu tun hatte, wusste, daß sein schlagfertiger Witz und pointenfreudiger Sarkasmus nur die Mauer bildeten, mit der er seine Einsamkeit und seine Verletzlichkeit schützte, die sich trotz aller Erfolge  aus einer nie versiegenden Angst speisten.
Wenn abends Vorstellung war, kam er schon mittags ins Haus, verkroch sich in seiner Garderobe und legte Patiencen. Nicht selten fand man ihn dort kurz vor dem Auftrittsklingeln schwer atmend und mußte ihn mit Engelszungen überreden, überhaupt die Bühne zu betreten.
Auf die Frage, woher die Verzweiflung denn komme, die manchmal so sehr an ihm nagte, antwortete er einmal: Das kommt davon, wenn ein extrem introvertierter Mensch einen extrem extrovertierten Beruf ausübt.
Keiner wollte es so recht glauben, daß er diesen Beruf schließlich an den Nagel hängte, alle hofften, ihn wieder auf der Bühne zu sehen. ‚Was soll denn das?’ war der letzte Satz, den er als Platonov nach dem tödlichen Schuss von Sonja hervorstieß; ja, was soll das denn jetzt, ist man versucht zu fragen. Du, großer HC, sollst in Frieden ruhen und wir sollen dir ein ehrendes Angedenken bewahren.

Ludwig von Otting

Am Sonntag, dem 16. Februar um 11 Uhr, haben wir im Mittelrangfoyer des
Thalia Theaters mit Bildern und Gesprächen unseres Kollegen Hans Christian Rudolph gedacht.
Das Erinnerungsvideo können Sie hier ansehen.



Auma Obama eröffnet die Lessingtage 2014 im ausverkauften Thalia Theater






Am 26. Januar eröffnete Auma Obama mit ihrer Rede „You are your Future“ die fünften Lessingtage am Thalia Theater. Im ausverkauften Haus und vor laufenden Kameras sprach sie in fließendem Deutsch über ihren 16jährigen Aufenthalt in Deutschland, über die Bedeutung des Begriffs „Integration“ hinsichtlich eines gesellschaftlichen Normalzustands, verwunderte sich über den Begriff „Mimis“ (Menschen mit Migrationshintergrund) und appellierte an die Akzeptanz, anders zu sein. Einen Fokus setzte sie auf das Verhältnis von Afrika und Europa und erinnerte daran, dass Afrika nicht als Land, sondern als Kontinent verstanden werden muss. Ein reicher Kontinent, der bedauernswerter Weise „konsumiert, was er nicht produziert und produziert, was er nicht konsumiert“.

Das Lessingtage-Festivalzentrum im Mittelrangfoyer



Ein Ort der Auseinandersetzung und Begegnung, zahlreicher Einführungen und Publikumsgespräche, Einblicke in die Werkstatt der Thalia-Pfadfinder, Kulinarisches und Getränke in Loungeatmosphäre... Wir freuen uns, mit Ihnen, den Künstlern und allen Besuchern im Lessingtage-Festivalzentrum im Mittelrangfoyer zu feiern, zu essen, zu trinken oder einfach zusammen zu kommen.

Lessingtage in der Stadt






 
Dezember 2013

95. Geburtstag von Helmut Schmidt im Thalia Theater






Im Thalia Theater ehrten Bürgerschaft und Senat, DIE ZEIT und die ZEIT-Stiftung Helmut Schmidt zu seinem 95. Geburtstag, den er am 23. Dezember erleben durfte. Als Gäste und Redner waren viele Freunde und Weggefährten des Exbundes-kanzlers und ZEIT-Herausgebers in die Hansestadt gekommen. Schmidt diskutierte u.a. mit dem ehemaligen US-Außenminister Henry Kissinger, Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz, Exbundeskanzler Gerhard Schröder und dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger über China und den Westen. Zu den Gästen zählten außerdem Frank-Walter Steinmeier und Hans Dietrich Genscher.

Eindrücke des Solidaritätsabends für und mit den Lampedusa-Flüchtlingen

Seit der Urlesung von Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ mit Thalia-Schauspielern und Flüchtlingen der Gruppe Lampedusa in St. Pauli steht Hamburgs aktuelle Flüchtlingssituation im Fokus der Theaterleitung. Nach den Vorstellun-gen im Thalia Theater werden Spenden für die Flüchtlinge gesammelt - bisher kamen bereits 44.543 Euro zusammen.
Bernadette La Hengst und zehn Flüchtlinge der Gruppe Lampedusa in St. Pauli luden am 18. Dezember zu einer weiteren Kunstaktion ein: L’Universal Schattensenat“. Die St. Pauli Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt!







Ausstellungseröffnung zu „Bei den wilden Kerlen"

Am 10. November wurde anlässlich der Uraufführung von Bei den wilden Kerlen die Ausstellung „Der Kopf eines Kerls“ im Thalia Theater im Beisein von vielen hambuger Kindern sowie der Schulband der Grundschule Barlsheide vom Osdorfer Born feierlich eröffnet. An der fantasievollen Collage hatten über 800 Hamburger Schulkinder mitgewirkt.

Thalia Freunde Preis an Franziska Rast


              

Erstmals wurde in diesem Jahr der Thalia Freunde Preis in Memoriam Eva Bonacker verliehen. Die Preisträgerin ist Franziska Rast für das Bühnenbild von "Geisterritter".
Eva Bonacker war langjährige Thalia Freundin und hat in ihrem Erbe Krügerrand-Münzen hinterlassen, die das Kuratorium der Stiftung zur Förderung des Thalia Theater Hamburg von nun an jährlich für besondere Leistungen im Bereich „bühnenkünstlerischer Gestaltung“ verleiht. Mit der Preisvergabe wollen wir Eva Bonackers Andenken als einer dem Theater zugetanen Frau bewahren.

International Stanislavsky Foundation ehrt Luk Perceval


Die International Stanislavsky Foundation in Moskau ehrt Luk Perceval für seinen „herausragenden Beitrag zur Entwicklung des Theaters" mit dem Stanislavsky Award. Der Preis wird am 2. Dezember in Moskau verliehen.




November 2013

Luk Perceval und Annette Kurz ausgezeichnet mit Deutschem Theaterpreis DER FAUST 2013 für Thalia-Inszenierung „Jeder stirbt für sich allein“


In der Kategorie „Regie Schauspiel“ ist der Leitende Thalia-Regisseur Luk Perceval für die Inszenierung von Hans Falladas Jeder stirbt für sich allein ausgezeichnet worden. Für das Bühnenbild derselben Inszenierung gewann Annette Kurz, Ausstattungsleiterin am Thalia Theater, in der Kategorie „Bühne/Kostüm“ den FAUST-Preis.
Jeder stirbt für sich allein wurde erst kürzlich bei der jährlichen Kritiker-Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ zur „Inszenierung des Jahres 2013“ gewählt, das Bühnenbild von Annette Kurz zum „Bühnenbild des Jahres 2013“. Die Inszenierung war zum Berliner Theatertreffen 2013 eingeladen und ist zu Gast bei internationalen Festivals und Theatern, u.a. in Sankt Petersburg im November sowie in Paris Anfang des Jahres 2014.
DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt.



Philipp Hochmair als „Jedermann“ nominiert für den NESTROY-Preis in der Kategorie „Bester Schauspieler“
Philipp Hochmair ist für seine Leistungen als fulminanter Jedermann beim diesjährigen Young Directors Project der Salzburger Festspiele für den NESTROY-Preis nominiert. Am Thalia Theater wird „Jedermann“ am 19. Oktober Premiere feiern. 
Der Preis wird am 4. November in einer feierlichen Gala in Wien vergeben. Ebenfalls nominiert sind Gert Voss und Nicolas Ofczarek, beide Ensemblemitglieder am Wiener Burgtheater, Gregor Bloéb vom Theater Josefstadt in Wien sowie Norman Hacker vom Münchner Residenztheater. Mit dem NESTROY-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen an österreichischen Bühnen ausgezeichnet.


Oktober 2013

Das Thalia und Familie Maertens erinnern an den Intendanten Willy Maertens

Am 30. Oktober gedachte das Thalia Theater Willy Maertens, der bis 1964 erster Intendant des Thalia nach dem Zweiten Weltkrieg war. Anlässlich seines 120. Geburtstages wurde im Foyer eine Büste des Intendanten im Beisein des Maertens-Clans enthüllt (Enkel Miriam, Michael und Kai Maertens sowie Sohn Peter Maertens). Anwesend war außerdem Ex-Thalia-Intendat Peter Striebeck.


Neue Thalia T-Shirts

Ab sofort sind die neuen Thalia T-Shirts bei allen Vorstellungen im Foyer sowie im Kundenzentrum für 19 Euro erhältlich. Die T-Shirts gibt es auch in weiß sowie als Polo-Shirt-Version.




Rolf Mares Preis für Bastian Kraft, Gabriela Maria Schmeide und Florian Lösche

Copyright Andreas Schlieter

Am 21. Oktober wurde der Rolf Mares Preis der Hamburger Theater zum achten Mal vergeben. Mit dem Rolf Mares Preis zeichnen die Hamburger Theater jedes Jahr die besten Künstlerinnen und Künstler für herausragende künstlerische Leistungen auf den Bühnen der Hansestadt aus.
Ausgezeichnet wurden Bastian Kraft in der Kategorie „herausragende Inszenierung für Der zerbrochne Krug, Gabriela Maria Schmeide in der Kategorie „herausragende Leistung als Darstellerin" als Zerlina in Don Giovanni. Letzte Party und Florian Lösche in der Kategorie „herausragendes Bühnenbild " ebenfalls für  Don Giovanni. Letzte Party. Die Thalia-Ausstattungs-leiterin Annette Kurz wurde für ihr Bühnenbild für „La Traviata" an der Hamburgischen Staatsoper ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch!!!


„Tor zur Welt“ eingeladen zum Festival des Berliner Jugendtheaterbüros „Festiwalla“ 
Das Jugendtheaterprojekt „Gott und die Welt und ich“, eine Kooperation des Thalia Treffpunkt und des Jugendmigrationsdienstes des CJD Hamburg, ist mit dem Stück „Tor zur Welt“ zu dem Festival des Berliner Jugendtheaterbüros „Festiwalla“ ins Berliner Haus der Kulturen eingeladen.
Die Gruppe, bestehend aus über 20 Jugendlichen vornehmlich aus Afghanistan, Südamerika und verschiedenen afrikanischen Ländern, gastiert am 17. Oktober in Berlin.

Responsive-Version der Thalia-Website: Ab sofort passt sich die Website des Thalia Theaters an die Bildschirmgröße des Smartphones an
Das Thalia Theater bietet ab sofort eine Responsive-Version der Website für Smartphone-Benutzer an. Die responsive Website wird automatisch angezeigt, sobald die Thalia-Website auf einem mobilen Endgerät im Hochformat aufgerufen wird. Ausprobieren!

Philipp Hochmair zu Gast bei der Harald Schmidt Show

Philipp Hochmair war am 1. Oktober zu Gast bei der Harald Schmidt Show auf sky. Weitere Infos gibt's hier.


September 2013


Der Film „Der Glanz des Tages“ mit Philipp Hochmair im Kino
Ab dem 26. September läuft der Film „Der Glanz des Tages“ mit Philipp Hochmair in den Kinos. Der Film wurde mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet.

„Die Schutzbefohlenen" in der St. Pauli Kirche mit Thalia-Schauspielern und 80 Flüchtlingen berührt Publikum



Am 21. September fand die Urlesung Die Schutzbefohlenen in der St. Pauli Kirche statt. Zwölf Thalia-Schauspieler präsentierten gemeinsam mit 80 afrikanischen Flüchtlingen den jüngsten Text von Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek in einer bewegenden Urlesung.
„Hier auf dem Pinnasberg über der Elbe entfalten ihre Worte eine brisante Aktualität.", schreibt das  Hamburger Abendblatt.



Pressegespräch zu „Die Schutzbefohlenen“ von E. Jelinek in Kooperation mit der St. Pauli Kirche und der Gruppe Lampedusa in St. Pauli



Seit Juni 2013 sind in der Hamburger St. Pauli Kirche von Pastor Sieghard Wilm 80 von rund 300 Afrikanern beherbergt, die auf der Flucht vor dem libyschen Bürgerkrieg in Deutschland gestrandet sind. Elfriede Jelinek hat ihren jüngsten Text „Die Schutzbefohlenen“ anlässlich der Vorgänge um das Kirchenasyl in der Wiener Votivkirche geschrieben. Vergleichbare Ereignisse gibt es mittlerweile in Hamburg, auch in München.  Bei dem Pressegespräch am 12. September gab Joachim Lux bekannt, dass das Thalia Theater am 21. September um 19 Uhr in der St. Pauli Kirche Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ in Kooperation mit der St. Pauli Kirche und der Gruppe Lampedusa in St. Pauli einer Urlesung präsentieren wird. Elfriede Jelinek hat ihre Unterstützung zugesagt und wird ebenfalls zu Wort kommen. Außerdem werden auf der Flucht gefilmte Handyaufnahmen der Afrikaner gezeigt. Weitere Infos zu dieser Urlesung gibt's hier.


Tschick auf Gastspiel in Peking


Tschick - in der Inszenierung von Christopher Rüping - gastiert am 3., 4. und 5. September beim Meng Jinguis Fringe Festival in Peking. Im Thalia Theater ist die Inszenierung noch am 25. und 29. September, sowie am 2. Oktober zu sehen. 

Neu im Ensemble
Wir haben ab der Spielzeit 13/14 drei neue Ensemblemitglieder: Alicia Aumüller, Pascal Houdus und Steffen Siegmund.
Herzlich Willkommen am Thalia!


Juni 2013


Preisträger Körber Studio Junge Regie 2013


Als Preisträger des 10. „Körber Studio Junge Regie“ ist am 10. Mai im Thalia Theater die Inszenierung Der souveräne Mensch. Warum Juwelen glänzen und Kieselsteine grau sind von und mit Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann und Kim Willems ausgezeichnet worden. Das Projekt entstand 2012 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, Justus-Liebig-Universität / Frankfurt LAB, Hessische Theaterakademie.


Wohnungen und Zimmer für Thalia-Gäste gesucht

Das Thalia Theater sucht für seine Gäste Wohnungen und Zimmer: Zeitraum 1. Mai bis Ende Juni und 5. August bis Ende September oder Oktober. Mails der Wohnungen mit Beschreibungen, Fotos und Preis bitte an das Künstlerische Betriebsbüro kbb@thalia-theater.de.


Statisten gesucht!

Für die Inszenierung Moby Dick nach dem Roman von Herman Melville unter der Regie von Antú Romero Nunes (Premiere: 06.09.2013) werden 45 männliche Statisten gesucht!
Anforderungen:
- ab 18 alle Altersklassen und Nationalitäten
- Lust am Spiel und der Darstellung unterschiedlicher Rollen
- körperliche Fitness
- Zeitliche Verfügbarkeit für Proben (zwischen dem 3.6. - 19.6 sowie dem 5.8. - 5.9.) und ganz besonders in der Endprobenphase vom 23.08. - 05.09.2013
Mehr Informationen zur Produktion auf www.thalia-theater.de unter „Programm“/„Premieren 2013/14“. Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze schriftliche Bewerbung mit Foto bis zum 22.05.2013 an: Thalia Theater – Alstertor - 20095 Hamburg - Thore Strothmann (Leiter der Statisterie) Email: mobydick@thalia-theater.de.


Mai 2013


ARD-Fernsehfilm mit Thalia-Schauspieler Philipp Hochmair
Am Mittwoch, 8. Mai um 20.15 Uhr ist Thalia-Schauspieler Philipp Hochmair in dem ARD-Fernsehfilm "Die Auslöschung" neben Martina Gedeck und Klaus Maria Brandauer zu sehen. Der Film befasst sich mit dem schwierigen Thema Alzheimer. Ab wann kann ein Mensch nicht mehr alleine für sich entscheiden? Wie gehen die Angehörigen mit der Lage um? Und wie nimmt der Alzheimer-Patient die Entwicklung hin?

 
April 2013


Spielzeitpressekonferenz 2013/2014



Am 12. April stellte Joachim Lux die Premieren der neuen Spielzeit 2013/2014 im Malsaal des Thalias vor. Das Spielzeitheft können Sie sich hier herunterladen.

„Jeder stirbt für sich allein“ eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2013
Die Thalia-Produktion „Jeder stirbt für sich allein“ nach Hans Fallada in der Regie von Luk Perceval ist zum Berliner Theatertreffen 2013 eingeladen! Wir freuen uns sehr!!! Diese Produktion ist nach „Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie“ und „Faust I+II“, beides in der Regie von Nicolas Stemann, die dritte Thalia-Produktion, die in der Intendanz von Joachim Lux zum renommiertesten Theaterfestival Deutschlands eingeladen wurde. Von Luk Perceval, Leitender Regisseur des Thalia Theaters seit 2009, ist es die erste Thalia-Inszenierung, die in Berlin im Rahmen des Festivals gezeigt wird. Nach „Kleiner Mann – was nun?“ ist es die zweite Fallada-Adaption, mit der Perceval nach Berlin eingeladen wird. 1999 fiel die die Wahl der Jury auf seine legendäre Inszenierung „Schlachten!“ am Hamburger Schauspielhaus, 2002 auf „Traum im Herbst“ von Jon Fosse.

 
März 2013


Thalia Actor’s Studio auf TIDE TV
TIDE TV strahlt das Thalia Actor’s Studio mit Julian Greis vom 4. März aus. Gesendet wird am 5. März um 20.15 Uhr, am 6. März um 15 Uhr, am 9. März um 20.15 Uhr sowie am 10. März um 14 Uhr. Weitere Infos unter www.tidenet.de.

 
Februar 2013

Regisseur Antú Romero Nunes ausgezeichnet mit Friedrich-Luft-Preis
Die Inszenierung „Die Räuber“ unter der Regie von Antú Romero Nunes am Maxim Gorki Theater ist als „beste Berliner und Potsdamer Aufführung des Jahres 2012“ mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet worden. Den mit 7500 Euro dotieren Preis vergibt die Zeitung Berliner Morgenpost seit 1992.
Nunes inszenierte am Thalia Theater u.a. Don Giovanni. Letzte Party, aktuell zu sehen am 5. und 30. März, und Invasion! am 17. März im Thalia in der Gaußstraße.

Maja Schöne mit Deutschem Schauspielerpreis ausgezeichnet
Maja Schöne wurde im Rahmen der Berlinale 2013 für Ihre Darstellung in dem Spielfilm „Der Brand“ in der Kategorie „Hauptrolle“ mit dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet. Am Thalia Theater ist zur Zeit in Jeder stirbt für sich allein, Dantons Tod, Don Giovanni und Woyzeck zu sehen.

Der chinesische Star Pu Cunxin zu Gast bei den Lessingtagen 2013 mit "Der Attentäter"

Pu Cunxin war am 2. und 3. Februar zum zweiten Mal im Rahmen der Lessingtage am Thalia Theater zu Gast, diemals mit dem Gastspiel "Der Attentäter" aus  Peking. Die chinesisch-hamburgischen Fans standen erneut um Autogramme bei ihm an. Hier geht's zu weiteren Fotos.


"Faust I" auf hr2 Hörbuch-Bestenlisten
Jeden Monat wählen bekannte Persönlichkeiten des kulturellen Lebens bei hr2 unter den Hörbuch-Neuerscheinungen diejenigen aus, die sie für besonders hörenswert halten. Im Februar wurde das Hörbuch "Johann Wolfgang von Goethe – Faust I", gesprochen von Sebastian Rudolph, auf Platz 5 gewählt. Das Hörbuch ist erschienen bei Osterwold Audio und kostet 14,99 Euro. ISBN 978-3-86952-170-1.
Im Thalia Theater ist Faust I wieder am 15. und 21. Februar zu sehen.



Herr Lessing vor dem Thalia Theater



Das Lessingdenkmal vom Hamburger Gänse-markt steht jetzt bis zum 9. Februar vor dem Thalia Theater. Die "Leihgabe" organisierten Mitarbeiter des Thalia Theaters. Herzlichen Dank an die Werkstätten!


  
Januar 2013

Der Film "Der Glanz des Tages" mit Philipp Hochmair wird mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnet
Der österreichische Film 'Der Glanz des Tages' um Alltag und Bühnenträume eines Schauspielers ist Sieger des 34. Max-Ophüls-Festivals in Saarbrücken. Das Regie-Paar Tizza Covi und Rainer Frimmel erhielt für seine Pseudo-Dokumentation am Samstag den mit 36.000 Euro dotierten Ophüls-Preis für den besten deutschsprachigen Nachwuchsfilm. 


Eröffnungsrede von Liao Yiwu zu den Lessingtagen 2013
Die Rede "Ein Blick von außen" von Liao Yiwu am 27. Januar 2013 beginnt um 11 Uhr im Thalia Theater. Der Einlass in den Saal ist ab 10.30 Uhr möglich. Da die Eröffnungsrede auf großes Interesse stößt, empfehlen wir frühzeitiges Erscheinen. Vor Beginn der Veranstaltung werden außerdem Kopfhörer und Sender für die Simultanübersetzung ausgegeben. Wir möchten Sie schon im Voraus bitten, Sender und Kopfhörer nach Möglichkeit an derselben Ausgabestelle abzugeben, an der Sie beides ausgeliehen haben.


Bridging the Gap, Auftaktveranstaltung zum Thema "Wo bleiben die Intellektuellen in der europäischen Krise?"



Am 21. Januar fand die erste Veranstaltung der neuen Dialogreihe des Vereins zur Förderung des Israel-Museums e.V. und des Thalia Theaters, Bridging the Gap, im Thalia statt. Es diskutierten Daniel Cohn-Bendit (MdEP, Strassburg), Staatsminister a. D. Prof. Dr. Michael Naumann (Geschäftsführer Barenboim-Said Akademie), Prof. Dr. Gesine Schwan (ehem. Beauftragte der Bundesregierung für deutsch-polnische Angelegenheiten, Präsidentin, Humboldt-Viadrina School of Governance) und Botschafter Janusz Reiter (Präsident, Center for International Relations, Warschau) über das Thema "Wo bleiben die Intellektuellen in der Krise". In den Abend führte Sonja Lahnstein-Kandel ein. Es moderierte Joachim Lux. Die nächste Veranstaltung findet am 3. März statt. Weitere Infos finden Sie hier.


Günstig ins Theater mit Theatix
Hamburgs Schülerinnen und Schüler können ab sofort über die neue Internetseite und kostenlose Smartphone App Theatix stark vergünstigte Eintrittskarten für zahlreiche Hamburger Bühnen beziehen. Die Becker-Kerner-Stiftung bietet in Zusammenarbeit mit allen Hamburger Staatstheatern und fast allen Privattheatern online Theaterkarten für Schülerinnen und Schüler ab 1,99 Euro an. Das neue Angebot haben heute Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, Schulsenator Ties Rabe und Johannes B. Kerner im Thalia Theater vorgestellt. Zum Start überreichte Intendant Joachim Lux 200 Karten für eine exklusive Vorstellung des Erfolgs-Stück Tschick, die ausschließlich über Theatix für 1,99 Euro an Schülerinnen und Schüler verkauft werden. Mehr Infos über www.theatix.de.


Hamburg St. Pauli is everywhere

Nein, das Foto entstand nicht um die Ecke in St. Pauli, sondern in New York: Hamburg is everywhere!
(Das Foto wurde gesendet von der Kuratorin von BRIDGING THE GAP, Sonja Lahnstein-Kandel.)

Animateure gesucht für Don Giovanni. Die letzte Party
Das Thalia Theater sucht für die Produktion Don Giovanni. Die letzte Party nach Mozart und Da Ponte 12 Personen, die sowohl auf der Bühne, als auch im Zuschauerraum als Animateure zum Einsatz kommen. Alle Infos gibt's hier!




Frohes neues Jahr 2013!
Das Thalia Theater wünscht Ihnen ein frohes, gesundes neues Jahr 2013. Wir haben mit einer großen Silvester-Party ordentlich reingefeiert. Hier sehen Sie einen Feuerspucker auf dem Dach des Thalia-Gebäudes.


 
Dezember 2012

Das Thalia soll nach München umziehen!
Das Thalia erreichen stets zahlreiche vorweihnachtliche Wünsche, so auch in diesem Jahr. Die meisten versuchen wir zu erfüllen. Jetzt erreichte uns einer, den wir leider nicht erfüllen können:



Ausverkauft!



Unsere Geisterritter-Vorstellungen sowie die Dauerbrenner-Inszenierung Ein Sommernachtstraum und Jeder stirbt für sich allein sind so gut wie immer ausverkauft. Sichern Sie sich jetzt Restkarten für Geisterritter am 6. Dezember, Ein Sommernachtstraum am 25. Dezember und 13. Februar und Jeder stirbt für sich allein am 1. Januar. Silvester noch nichts vor? Für Der zerbrochne Krug am 31. Dezember um 18 Uhr gibt es noch Karten!


Peter Handke im Gespräch mit Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung vom 6. Dezember 2012SZ: Herr Handke, mit 70 sind Sie endlich „Dramatiker des Jahres“. Ausgezeichnet wurden Sie für Ihr Stück „Immer noch Sturm“ über die Kärntner Slowenen – ein stark autobiografischer Text, der Familien- und Weltgeschichte verzahnt. Bedeutet Ihnen das etwas?
Peter Handke: Für mich ist wichtig, dass es dabei tatsächlich um das Stück ging, das freut mich. Ich würde mir wünschen, dass dieses Stück nun auch wirklich in die Welt kommt. Dass erkannt wird, dass das keine lokale, sondern eine universale Geschichte ist. Die Uraufführung von Dimiter Gotscheff hat das ja gezeigt. Es war schon lange nicht mehr so etwas Universelles auf der Bühne. Nah an Shakespeare war das. [...] Ich finde es schade, dass dem Theater die Universalität verloren gegangen ist. Die Neugier auf das, was andere Völker machen, was von dort an Dramatik kommt, schwindet.

Immer noch Sturm ist zu sehen am 10. und 27. Dezember im Thalia Theater.


November 2012

Theatercamp zum Thema „Theater und Social Media“ am 11. November
Das Theatercamp war ein voller Erfolg: Seit Wochen ausverkauft, reisten zum Barcamp im Thalia in der Gaußstraße Social Media-Profis und Mitarbeiter von Theatern aus Zürich, München, Heilbronn, Berlin, Nürnberg, Lichtenstein und weiteren Städten an, um beim ersten Theatercamp überhaupt dabei zu sein. Es wurden über den Tag verteilt insgesamt 25 Sessions gehalten. Über 450 Personen verfolgten zusätzlich den Live-Stream auf der Thalia-Website bzw. auf theatercamp-hh.de. (Der Live-Stream wird als Video-Beitrag ab dem 23. November auf theatercamp-hh.de bereitgestellt.) Fotos, Berichte, etc. siehe auf theatercamp-hh.de sowie  hier.


Fraktus
Rocko Schamoni, Heinz Strunk und Jacques Palminger sind das Trio von Studio Braun. Momentan sind sie aber als „Fraktus“ unterwegs: Der Film „Fraktus – Das letzte Kapitel der Musikgeschichte“, startet am 8. November in den Kinos.
In Ein Sommernachtstraum sind Studio Braun als die Handwerker zu erleben. Premiere 24. November. Jetzt Karten sichern!


FAUST-Preis für Barbara Ehnes und Chris Kondek für „Quijote. Trip zwischen Welten"
Am 10. November wurde im Theater Erfurt der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zum 7. Mal verliehen. In der Kategorie Bühne/Kostüme wurden Barbara Ehnes und Chris Kondek für die Inszenierung „Quijote. Trip zwischen Welten“ in der Regie von Stefan Pucher am Thalia Theater (Premiere 14. Januar 2012) ausgezeichnet. Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zeichnet Künstlerinnen und Künstler aus, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt. Er wird vom Deutschen Bühnenverein gemeinsam mit den Bundesländern, der Kulturstiftung der Länder und der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste vergeben.
Herzlichen Glückwunsch!!


Thalia Actor’s Studio auf TIDE TV

TIDE TV strahlt das Thalia Actor’s Studio mit Sebastian Rudolph vom 26. Oktober aus. Gesendet wird am 6. November um 20.15 Uhr, am 7. November um 15 Uhr, am 10. November um 20.15 Uhr sowie am 11. November um 14 Uhr. Weitere Infos unter www.tidenet.de.


Willem Dafoe zu Gast im Thalia



Willem Dafoe dreht zurzeit in Hamburg und besuchte die Werther-Vorstellung mit Philipp Hochmair am 23. Oktober 2012 im Thalia Theater.


Oktober 2012

Leonid-Popov-Preis für „Der Kirschgarten“ beim Baltic House-Festival in Sankt Petersburg
Gleich die erste Station auf der Russland-Tournee des Thalia Theaters verließ das Ensemble des „Kirschgarten“ preisgekrönt. Die Jury, bestehend aus Theaterexperten Russlands, und das Publikum waren sich einig: „Der Kirschgarten“ war die bemerkenswerteste Inszenierung des Festivals (vom 9. bis 20. Oktober), in dessen Rahmen die Vorstellung am renommierten Baltic House-Theater in Sankt Petersburg gezeigt wurde. Der Preis wurde durch das Deutsche Generalkonsulat in Sankt Petersburg übergeben. Die nächsten Vorstellungen des Kirschgartens am Thalia Theater finden am 11. November sowie am 8., 12. und 19. Dezember jeweils um 20 Uhr statt.


Neue Kooperation mit Hamburg Tourismus zu Faust I+II
Hamburg ist eine Reise wert - jetzt noch mehr als je zuvor! Für all jene, die von ferner anreisen, haben wir für Faust I+II eine exklusive Kooperation mit Hamburg Tourismus geschlossen, die Ihnen zahlreiche Vorteile bietet. Alle Infos hier!


Rolf Mares Preis für Patrycia Ziolkowska und Peter Baur
Patrycia Ziolkowska erhält den Rolf Mares Preis der Hamburger Theater als „herausragende Darstellerin“ für ihre Rolle in „Faust I+II“ in der Inszenierung von Nicolas Stemann am Thalia Theater. Die Produktion wurde zudem unlängst zur besten Inszenierung des Jahres 2012 von „Theater heute“ ausgezeichnet. „Faust I+II“ von Johann Wolfgang von Goethe wird wieder am 3. November im Thalia Theater gespielt.
Peter Baur wurde in der Kategorie „Herausragen-des Bühnenbild“ für die Inszenierung „Orlando“ im Thalia in der Gaußstraße ausgezeichnet. „Orlando“ nach dem Roman von Virginia Woolf wird wieder am 4. und 17. November im Thalia in der Gaußstraße gezeigt.


Das Thalia Theater reist nach Russland!
Mit Der Kirschgarten und Othello in der Inszenierung von Luk Perceval geht das Thalia Theater auf große Gastspielreise nach Moskau und St. Petersburg. Am 17. Oktober gastiert Der Kirschgarten von Tschechow im Rahmen des Baltic House Festivals in St. Petersburg. Das Stanislavsky Festival in Moskau zeigt den Kirschgarten am 20. und 21. Oktober sowie Shakespeares Othello am 23. und 24. Oktober.
Um Ihnen den Stress des Reisens zu ersparen, zeigen wir den "Kirschgarten" bei uns im Thalia Theater am 11. November und am 8., 19. sowie 22. Dezember.


Rolf Mares Preisverleihung am 22. Oktober im Schauspielhaus

Am 22. Oktober wird der Rolf Mares Preis im Schauspielhaus verliehen. Der wichtigste Theaterpreis der Stadt kürt jährlich in den folgenden vier Kategorien jeweils drei Künstler: Herausragende Inszenierung/Aufführung, Herausragende Leistungen Darstellerinnen / Sängerinnen / Tänzerinnen, Herausragende Leistungen Darsteller / Sänger / Tänzer, Herausragendes Bühnen- oder Kostümbild. Daneben wird ein Sonderpreis für langjährige außergewöhnliche Leistungen im Rahmen des Hamburger Theaterlebens verliehen. Hier geht's zum Kartenkauf!

Wolf-Dietrich Sprenger wird 70!
Wir gratulieren Wolf-Dietrich Sprenger herzlich zum 70. Geburtstag! Sprenger ist aktuell in Der Kirschgarten am 11. November und Der Mensch erscheint im Holozän am 9. Dezember.


September 2012
 
Thalia Theater dreifach ausgezeichnet:
Thalia-Schauspieler Sebastian Rudolph Schauspieler des Jahres, „Faust I+II“ Inszenierung des Jahres, „Immer noch Sturm“ Stück des Jahres
In der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift „theater heute“ ist das Thalia Theater gleich dreimal ausgezeichnet worden! Das Thalia Theater beweist somit erneut seine Spitzen-
qualität im deutschsprachigem Raum. Der Thalia-Schauspieler Sebastian Rudolph ist mit 11 Stimmen zum Schauspieler des Jahres für seine Rolle als Mephisto-Faust-Solist im ersten Teil der Inszenierung „Faust I+II“ von Nicolas Stemann am Thalia Theater gewählt worden.
Die Inszenierung des Jahres „Faust I + II“ von Nicolas Stemann wurde von 13 Kritikern für herausragend befunden. Die Inszenierung wurde auch zum Berliner Theatertreffen 2012 eingeladen.
Zum Stück des Jahres einigten sich die Kritiker mit 18 Stimmen auf Peter Handkes Familiensaga Immer noch Sturm, das als Inszenierung in der Regie von Dimiter Gotscheff im Jahr 2011 in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen am Thalia Theater Uraufführung feierte.


Thalia-Schauspieler Julian Greis erhält Boy-Gobert-Preis
 Am 2. Dezember verleiht die Körber-Stiftung dem Thalia-Schauspieler Julian Greis den mit 10.000 Euro dotierten Boy-Gobert-Preis. Die Auszeichnung als bester Nachwuchs-schauspieler an Hamburger Bühnen wird ihm in einer Matinee um 11 Uhr im Thalia Theater verliehen. Die Entscheidung für Julian Greis (1983 in Hattingen geboren) fällte die Jury des Boy-Gobert-Preises einstimmig. Ihre Begründung: „Julian Greis ist ein aufrechter Spieler, fair, freundlich und in seiner Sensibilität sehr besonders. Es gibt so viele „coole“ junge Männer um die 30 auf deutschen Bühnen, die alles Mögliche locker aus dem Ärmel schütteln. Er ist nicht so. Redlich sensibel und mit der nötigen Scham verteidigt er seine Figuren und stellt sich immer in deren Dienst“. Seit der Spielzeit 2009/2010 gehört Greis zum festen Ensemble des Thalia Theaters.


Barbara Ehnes und Chris Kondek nominiert für Deutschen Theaterpreis DER FAUST
Am 10. November 2012 wird der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zum siebten Mal verliehen. Nominiert in der Kategorie Bühne/Kostüme sind Barbara Ehnes und Chris Kondek für die Inszenierung Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt.


Große Saisoneröffnung und Jubiläumsfeier im Thalia am Alstertor
Am 1. September eröffnete das Thalia Theater die Spielzeit 2012/2013 mit zwei Ereignissen: Jan Bosse inszeniert Platonow mit Jens Harzer in der Titelrolle im Großen Haus, im „Thalia am Alster-tor“. Eben dieses feierte am selben Tag sein 100-jähriges Bestehen. Auch Prominenz aus Hamburgs Theater-, Film- und Kulturlandschaft zog es ans Alstertor: Joachim Król, Pheline Roggan, Peter Lohmeyer, Hadi Teherani, Julia Westlake u.v.m. versammelten sich vor der Weltbühne, um bei einem Sektempfang der Ansprache des Intendanten Joachim Lux und der Kultursenatorin Barbara Kisseler zu lauschen.Hier geht's zu den Fotos der Eröffnungsfeier. 


Möblierte Wohnungen für Künstler gesucht
Das Thalia Theater sucht für seine Gäste möblierte Wohnungen (keine Zimmer!) für den Zeitraum September bis November 2012 .Bei Interesse mailen Sie bitte an kbb@thalia-theater.de.
August 2012
 

Philipp Hochmair in "Der Glanz des Tages" beim 65. Internationalen Filmwettbewerb in Locarno
Der gebürtige Wiener Philipp Hochmair, seit der Spielzeit 2009/2010 im Thalia-Ensemble, besticht in einer Hommage an sich selbst: „Der Glanz des Tages“, eine Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm, zeigt den rastlosen, spielwütigen Schauspieler zwischen dem Wiener Burgtheater und dem Thalia Theater Hamburg. Als eine Art Alter Ego sowie als fiktiver Onkel steht ihm der ehemalige Zirkusartist Walter Saabel zur Seite. Der Film, der spontan nach einer zufälligen Begegnung der Regisseure Tizza Covi und Rainer Frimmel mit den Darstellern entstand, feierte seine Premiere am 6. August in Locarno beim 65. Internationalen Wettbewerb um die Silbernen und Goldenen Leoparden.


Lessig rumhängen




Sie sind der "heiße Scheiß" auf den Champs Elysées, berichten Trendscouts. Was die coolen Leute in Paris und Wien können, können Hamburger schon längst: lessig rumhängen mit dem Thalia-Leinenbeutel mit wahren Worten des Hamburgers Gotthold Ephraim Lessing. Nur 3 Euro. Erhältlich im Thalia Theater. Manche nennen uns hip.

Navid Kermani mit Heinrich-von-Kleist-Preis ausgezeichnet
Der Kleist-Preis des Jahres 2012 geht an den Kölner Schriftsteller Navid Kermani. Sein Roman "Dein Name", erschienen 2011 im Hanser-Verlag, wird am 31. August mit dem Titel "Herzzentrum" im Thalia in der Gaußstraße mit über 20 Schauspielern gelesen, gespielt und erzählt. Weitere Infos zu "Herzzentrum" finden Sie hier. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird Kermani am 18. November in Berlin übergeben.  

Thalia Actor’s Studio auf TIDE TV
Auf TIDE TV wird am 1. September um 22 Uhr der Mitschnitt von Thalia Actor’s Studio mit Maja Schöne vom 25. Februar ausgestrahlt.  Weitere Infos unter www.tidenet.de. 


Joachim Lux bleibt Thalia-Intendant bis 2019
Der Aufsichtsrat des Thalia Theaters hat sich für die Verlängerung des noch bis 2014 laufenden Vertrages von Joachim Lux als Intendant des Thalia Theaters bis 2019 ausgesprochen.  Zur Entscheidung des Aufsichtsrats sagte Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Ich bin sehr erfreut darüber, dass Joachim Lux Intendant des Hamburger Thalia Theaters bleibt. Seine künstlerische Arbeit wird von mir persönlich und den allermeisten Theaterfreunden in Hamburg hochgeschätzt. Sie leistet zudem einen großen Beitrag zur überregionalen Wahrnehmung von Hamburg als Theaterstadt, das zeigen nicht nur die Einladungen und Ehrungen auf renommierten Festivals wie dem Berliner Theatertreffen oder dem Festival d’Avignon. In Zeiten einer schwierigen Haushaltslage ist es uns gelungen einen Weg zu finden, der es Joachim Lux ermöglicht, seine so erfolgreiche Arbeit auf diesem hohen Niveau fortzuführen.“ 

Die Kontrakte des Kaufmanns auf Gastspielreise in Avignon
Wir sind wieder da! Das Gastspiel in Avignon im Juli war großartig - trotz Mistralwind... Im Sommer 2012 hat das Thalia Theater als erstes Hamburger Theater in der 66jährigen Geschichte beim Festival in Avignon gespielt. Es ist ein Festival der Superlative: Dort gastieren neben den besten europäischen Theatern zeitgleich hunderte von Off- und Off-Gruppen, so dass man mühelos von morgens um elf bis nachts um 1 Uhr pausenlos Theater ansehen kann. 

Juni 2012
 

Thalia Actor’s Studio auf TIDE TV
Auf TIDE TV wird am 5. Juni um 20.15 Uhr der Mitschnitt von Thalia Actor’s Studio mit Jens Harzer vom 29. Januar ausgestrahlt. Wiederholungen am 6. Juni um 15 Uhr, am 9. Juni um 20.15 Uhr und am 10. Juni um 14 Uhr. Weieter Infos unter www.tidenet.de.

Jürgen Flimm: Thalia Theater ist Champions League
"Das Thalia-Theater rangiert derzeit auf Platz eins oder zwei der deutschen Theater. Das ist Champions League. Ich weiß, daß man in Berlin schon sehr aufmerksam auf Joachim Lux schaut. Die Berliner Theater sind mit Abstand besser gestellt. Die Berliner haben verstanden, dass Kultur für das Überleben der Stadt sehr wichtig ist. Als Wirtschaftsfaktor. Man spürt das hier an jeder Ecke."  

Hamburger Abendblatt, 12.6. 2012

Peter Handke für "Immer noch Sturm" mit Mülheimer Dramatikerpreis 2012 geehrt
Peter Handke erhält für sein Stück Immer noch Sturm in der Inszenierung des Thalia Theater Hamburg in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis 2012.
Der Jury gehörten an: Sibylle Baschung, Till Briegleb, Armin Kerber, Gerhard Preußer und Rita Thiele.  Die Diskussion wurde als Live-Stream im Internet übertragen und von ca. 4.800 Zuschauern verfolgt. Weitere Infos unter www.stuecke.de.


Wolfgang Herrndorf erhält den Literaturpreis des Kulturkreises
der deutschen Wirtschaft
Der mit 20.000 Euro höchstdotierte Literaturpreis Deutschlands geht in diesem Jahr an 
Wolfgang Herrndorf. Zu den bisherigen Preisträgern gehörten unter anderem Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann und Daniel Kehlmann.  Wolfgang Herrndorfs Roman Tschick feiert im September 2012 in der Gaußstraße Premiere.

Nicolas Stemann mit 3sat-Preis ausgezeichnet
Zum Abschluss des Theatertreffens in Berlin ist Nicolas Stemann für seine Inszenierung Faust I+II der mit 10.000 Euro dotierte 3sat-Preis für eine "herausragende künstlerische Leistung" verliehen worden. Herzlichen Glückwunsch! Die Begründung der Jury : ,,So, wie Nicolas Stemann den Faust I+II inszeniert, hat man ihn noch nicht gesehen. Seine Inszenierung ist selbst ein faustisches Ereignis, ein Grübeln und Ergründen, was dieses Drama im Innersten zusammenhält, was es bereithält - für uns heute.''  

Mai 2012

Antú Romero Nunes erhält Kurt-Hübner-Preis
Am 24. März 2012 wurde Antú Romero Nunes der Kurt-Hübner-Preis 2011 (als Förderpreis für eine junge Regiearbeit) für das Stück „Rocco und seine Brüder“ am Maxim Gorki Theater verliehen. Wir gratulieren! Im September 2011 eröffnete Nunes mit Merlin oder Das wüste Land die Spielzeit am Thalia Theater auf der großen Bühne. In der neuen Spielzeit 2012/13 wird er Don Giovanni. Die letzte Party nach Mozart und da Ponte am Thalia inszenieren.


Fulminanter Erfolg von Faust I+II beim Theatertreffen
Bereits zum zweiten Mal war das Thalia Theater unter der Leitung des Intendanten Joachim Lux am vergangenen Wochenende zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Unsere Schauspieler sind nun zurück. Und Nicolas Stemanns Großprojekt von Goethes „Faust I+II“ war ein fulminanter Erfolg bei Publikum und Kritikern.
„Ein großes Theaterereignis.“ (Rbb Inforadio)
„Ein absoluter Höhepunkt des Theatertreffens, eine fulminante Aufführung des Thalia Theaters Hamburg. Dieser Marathon von Goethe war keine Minute öde.“ (Bild Berlin)

Deutsche Theaterfußballmeisterschaft
Die 35. Deutsche Theaterfußballmeisterschaft findet am 19. Mai 2012 auf der Sportanlage in Hamburg Mümmelmannsberg, Kandinskyallee 27 (U2 Mümmelmannsberg) unter der Schirmherrschaft unserer Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler statt. Alle Infos unter www.theatersoccer.de.


Don Carlos auf Arte

Der Sendetermin der Don Carlos-Aufzeichnung steht fest: Arte zeigt Don Carlos am 23. Juli 2012 um 21.50 Uhr.



April 2012

Immer noch Sturm von Peter Handke eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2012
Folgende Nachricht erreichte uns gerade eben: Immer noch Sturm in der Regie von Dimiter Gotscheff wurde zu den Mühlheimer Theatertagen 2012 eingeladen! Die Koproduktion mit den Salzburger Festspielen feierte im September 2011 Premiere. Nach der Einladung von Faust I+II zum Berliner Theatertreffen 2012 ist das die zweite große Auszeichnung für das Thalia Theater innerhalb weniger Wochen! Wir freuen uns sehr!


Spielzeitheft 2012/2013
Das Spielzeitheft für die kommende Spielzeit erscheint am 12. April! Erhältlich im Thalia Theater sowie im Thalia in der Gaußstraße.




Das Studienprojekt „Schwarze Jungfrauen“ in der Regie von Malte C. Lachmanngewinnt den Preis des Körber Studio Junge Regie 2012
Als Preisträger des 9. „Körber Studio Junge Regie“ ist im Thalia in der Gaußstraße die Inszenierung „Schwarze Jungfrauen“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel (Fassung von Daphne Ebner und Malte C. Lachmann) in der Regie von Malte C. Lachmann ausgezeichnet worden. Das Studienprojekt entstand 2011 in Kooperation des Studiengangs Schauspielregie der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München. Die fünfköpfige Jury diskutierte ihre Entscheidung öffentlich im Anschluss an die letzte Aufführung des Festivals und begründete ihre Wahl mit den Worten: „Die Inszenierung ist eine Revue mit Musik und Choreographie, die von starken Regieentscheidungen geprägt ist, welche konsequent durchgehalten werden und einen starken Sog entwickeln. Sie erzeugt einen Zwiespalt zwischen Entertainment und Irritation. Schön, dass diese ‚unwahrscheinliche’ Inszenierung gewonnen hat!“

Der Publikumspreis ging an das Studienprojekt „Nora“ von Henrik Ibsen in der Regie von Julia Wissert von der Universität Mozarteum Salzburg.

März 2012

Klassenzimmerstück Chica Chica auf Gastspielreise in Berlin
Gerade erst auf dem Spielplan und schon auf Tour: Das Klassenzimmerstück „Chica Chica“ in der Regie von Susanne Schwarz gastiert im März an drei Berliner Schulen. Herzlichen Glückwunsch!


Faust I+II eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2012
Die Würfel sind gefallen: „Faust I+II“ von Goethe in der Regie von Nicolas Stemann ist zum diesjährigen Theatertreffen eingeladen! Das Thalia Theater freut sich über diese Auszeichnung sehr! Die Jury, bestehend aus Theaterkritiker-Innen, begründet ihre Entscheidung folgender-maßen: „So konzentriert und opulenzarm ging es in Fausts Studierstube selten zu: Nicolas Stemann geht es in seinem neunstündigen Faust-Marathon nicht um Illustration, sondern um eine dezidierte Text-Befragung – und zwar mit allen Ingredienzien des postdramatischen Theaters. Statt festgelegter Rollen gibt es sechs Schauspieler/innen, die bei ihrer so klugen wie unterhaltsamen Dramen-Durchquerung gleichermaßen Faustische, Mephistophelische oder hellenische Anteile entdecken. Diese Inszenierung, die sich so lässig über sich selbst lustig machen kann, stellt gleichzeitig immer auch ihre Mittel – mithin ihre eigene Vorläufigkeit – zur Disposition und dringt damit denkbar unverkrampft zu den neuralgischen Punkten des Mediums schlechthin vor.“
Nächste Vorstellungstermine:
Faust-Marathon am 10. März, am 5. und 30. April, am 19. und 27. Mai und am 15. Juni im Thalia Theater


Februar 2012

Deutscher Hörspielpreis 2011 geht an Schauspieler des Thalia Theaters
Gewonnen! Der Deutsche Hörspielpreis 2011 der ARD wurde an Jan Georg Schütte, ehemals Schauspieler und Regisseur am Thalia Theater, verliehen. Für das Hörspiel "Altersglühen oder Speed Dating für Senioren'' liehen die bekannten Thalia-Ensemblemitglieder Peter Maertens (bald zusehen in:,, Wenn der Vater mit dem Sohne...''), Christoph Bantzer sowie die ehemaligen Ensemblemitglieder Katharina Matz und Angelika Thomas ihre Stimmen.

Stimmungsvoller Abschluss eines erfolgreichen Festivals: Mit der „Langen Nacht der Welt-religionen“ gehen die Lessingtage 2012 am Thalia Theater zu Ende
Vom 18. Januar bis 4. Februar 2012, zwischen Geburts- und Todestag des Festival-Namens-gebers, fanden zum 3. Mal die Lessingtage im Thalia statt, inzwischen eins der wichtigsten Theaterfestivals der Stadt Hamburg. Die Lessingtage 2012 waren mit weit über 80 Veranstaltungen und knapp 15.000 Zuschauern so reich und vielfältig wie noch nie. Das Festival hat die ganze Stadt bespielt: von den Deichtorhallen über den Gerhart-Hauptmann-Platz und Cadillacfahrten kreuz und quer durch Hamburg bis zu Barkassenfahrten im Hafen. Modernes Tanztheater war ebenso vertreten wie Klassisches Schauspiel, Musikrevuen, Avantgarde-Performances, I-Slam, neue Musik und Jazz. Die Regiehandschriften, die wir präsentieren konnten, sind ein kleines ‚who is who’ des europäischen Theaters: Rodrigo García, Kristian Smeds, Luk Perceval, Constanza Macras, Wim Vandekeybus, Tiit Ojasoo, Stefan Moskov u.a. Begleitet wurde das Festival von Filmreihen, Diskussionen und Symposien. Und zum Abschluss gab es die schon traditionelle „Lange Nacht der Weltreligionen“ - diesmal zum Thema Schöpfungsmythen.


Januar 2012

Occupy Hamburg? 150 Occupy-Anhänger bei der "Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie"-Vorstellung von Elfriede Jelinek am 27. Januar im Thalia Theater
Drohende Staatsbankrotte und mögliche Kettenreaktionen, die Geld und Kapital in ein offenbar unkontrollierbares Naturgeschehen verwandeln, werfen ein neues Licht auf die gespenstischen Dimensionen von Jelinek/ Stemanns „Wirtschaftskomödie“. Wie zuletzt bei der Solidaritäts-Bekundung der Kultur- und Stadtinstitutionen im Kulturherbst 2010, wo Gängeviertel, Schauspielhaus, John Neumeier, Altonaer Museum und etliche weitere Protestler an der Vorstellung gegen Kürzungen in der Hamburger Kultur beteiligt waren, wurden am 27. Januar 150 Anhänger der Occupy-Bewegung sowie Schorsch Kamerun, Rocko Schamoni und der Chor Hamburger Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in die "Kontrakte"-Vorstellung eingebunden.

Thalia Pfadfinder 2012
Neun junge Erwachsene mit Zuwanderungsge-schichten haben in dieser Spielzeit an dem Programm „Thalia Pfadfinder“ teilgenommen. Nun stellen sie sich vor und berichten über ihre gesammelten Erfahrungen. Am 19. Januar um 18.30 Uhr in der Theaterbar Zentrale

Startschuss für die Lessingtage 2012:
"Die Welt im Ich - Das Ich in der Welt",  eine Reise durch Navid Kermanis Roman „Dein Name“ in den Deichtorhallen

Am 18. Januar starteten die 3. Lessingtage! Die erste Veranstaltung im Rahmen des Festivals fand in den Deichtorhallen statt. Zwischen 18-23 Uhr lasen über 30 SchauspielerInnen aus Navid Kermanis Roman "Dein Name".

Bandwettbewerb: Eisenhans-Band „Bitte Lächeln!" auf 2. Platz
Eisenhans-Band „Bitte Lächeln!“ belegte bei dem größten integrativen Musikwettbewerb bundesweit „Guildo sucht die Superband“ den zweiten Platz. Zusammen mit Guildo Horn spielte die Band im Dezember in der Kulturbrauerei in Berlin.
Am 12. Februar präsentiert „Bitte Lächeln!“ ihre neue CD in einem Konzert im Thalia in der Gaußstraße.


November 2011

Boy-Gobert-Preis für Mirco Kreibich
Im Rahmen einer feierlichen Matinee wurde der diesjährige Boy-Gobert-Preis der Körber Stiftung am vergangenen Sonntag an den Thalia-Schauspieler Mirco Kreibich vergeben.

Woyzeck-Musiker erhält den Preis der Hamburger Ritter-Stiftung
Der Saxofonist Gabriel Coburger ist mit dem Preis der Hamburger Ritter-Stiftung ausgezeichnet worden. "Erstmalig wird ein Jazzmusiker ausgezeichnet, der zu den bedeutensten Saxofonisten und Komponisten der Gegenwart gehört.", heißt es in der Begründung des Vorstandes der Stiftung. Im Thalia Theater ist Gabriel Coburger regelmäßig in der sechsköpfigen Live-Band in Jette Steckels Woyzeck-Inszenierung nach Georg Büchner von Tom Waits, Kathleen Brenan und Robert Wilson zu erleben. Die nächsten Termine: am 30.11., 27.12. sowie am 4.1. jeweils um 20 Uhr.

NEUER NAME UND NEUE REIHE
Kraut & Rüben im Ballsaal in der Gaußstraße

Das ehemalige Foyer des Thalia in der Gaußstraße ist nicht wieder zu erkennen: Annette Kurz, Ausstattungsleiterin des Thalia Theaters, hat dort einen veritablen „Ballsaal“ mit großer Showtreppe und flämischem Interieur eingerichtet. Neben den Bällen und Tanzabenden, die in Zukunft stattfinden sollen, hat sich dort im letzten Monat schon allerhand Heterogenes ereignet. Unter dem Label „Kraut und Rüben“ finden hier Dinge statt, die es sonst im Thalia nicht gibt, zum Beispiel weil sie zu abseitig, zu gewöhnlich oder zu schlüpfrig sind. Am 25. November stellen wir in „Wenn alles schön ist, ist man tot“ Oliver Rihs philosophischen Pornofilm „Hasenhimmel“ zur Diskussion.  


Oktober 2011

Vom Bosporus zur Außenalster: Herr Hüseyin Yilmaz, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde Hamburg, und Intendant Joachim Lux auf einer gemeinsamen "Nachtfahrt" im Cadillac durch HamburgGemeinsam laden die türkische Gemeinde und das Thalia Theater am Sonntag zum Kahvaltı, einem türkischen Frühstück, ein, das das Festival "Goldene Hochzeit. 50 Jahre Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Türkei" eröffnet. Im Laufe der Woche werden in der Gaußstraße auch Gastspiele aus Istanbul gezeigt. Z.B. am 25. und 26.10 "Dumm, gewöhnlich und schuldig" - ein nachdenklicher und witziger Theaterabend zwischen leisen Tönen und derben Sprüchen, gespielt von drei großartigen Darstellerinnen.


September 2011

Jette Steckel erhält für ihren "Don Carlos" den Rolf-Mares-Preis
In der Kategorie "Herausragende Inszenierung" erhält Jette Steckel für ihren "Don Carlos" am Thalia Theater den diesjährigen Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober im Altonaer Theater statt.

Peter Handke erhält den Nestroy-Preis für „Immer noch Sturm“
Den Wiener Theaterpreis "Nestroy" für das beste Stück erhält in diesem Jahr Peter Handke. Die Uraufführung von „Immer noch Sturm“ inszenierte Dimiter Gotscheff als Koproduktion des Thalia Theaters mit den Salzburger Festspielen, Premiere in Salzburg war am 17. August, die Hamburg-Premiere findet am 17. September um 19 Uhr im Thalia Theater statt. Peter Turrini erhält den Nestroy für sein Lebenswerk, die Sieger in neun weiteren Kategorien werden am 14. November bei der Nestroy-Gala im Raimundtheater in Wien bekannt gegeben.

Mirco Kreibich erhält Boy-Gobert-Preis
Am 27. November erhält Mirco Kreibich den diesjährigen Boy-Gobert-Preis. Die Auszeichnung als bester Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen wird ihm in einer Matinee (11 Uhr) im Thalia Theater verliehen. Die Entscheidung für Kreibich fällte die Jury des Boy-Gobert-Preises einstimmig. Ihre Begründung: Kreibich verfügt über technische Perfektion, starke Bühnenpräsenz und eine unbändige Spiellust, kurz alles, was einen guten Schauspieler ausmacht.  Aktuell spielt Mirco Kreibich in folgenden Stücken: Merlin oder Das wüste Land, Der Fremde (Premiere 28.10.), Was ihr wollt, Don Carlos, Die Welt ist groß und Rettung lauert überall, Hamlet, Caligula und Invasion!.

Luk Percevals „Hamlet“-Inszenierung nominiert für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST
Luk Percevals „Hamlet“-Inszenierung am Thalia Theater ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Regie Schauspiel nominiert.  Am 5. November 2011 wird DER FAUST zum sechsten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist.

Jens Harzer ist Schauspieler des Jahres 2011
In der jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theaterheute“ ist Jens Harzer zum zweiten Mal zum Schauspieler des Jahres gewählt worden! Die Auszeichnung erhält er u.a. für seine Rolle als Marquis de Posa in Jette Steckels Inszenierung des Don Carlos (8., 12., 23.9. / 2.10). Aktuell spielt er die Erzählerfigur im neuen Stück von Peter Handke Immer noch Sturm bei den Salzburger Festspielen. Premiere ist am 17.9. am Thalia Theater. Zu sehen ist Jens Harzer zudem in Was ihr wollt (11.9.).

Kultursenatorin Barbara Kisseler und Gabi Dobusch (SPD-Bürgerschafts-abgeordnete) besuchen das Thalia in der Gaußstraße
Am 13.9. besuchte die Kultursenatorin Barbara Kisseler gemeinsam mit der kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Gabi Dobusch, den Gaußstraßen-Neubau. „Hamburg muss wieder seinem alten Ruf als Kulturmetropole gerecht werden“, so Gabi Dobusch. „Was hier am Rande von Ottensen entstanden ist, ist großartig: Das ehemalige Fabrikgelände in der Gaußstraße ist heute ein quirliges Theaterzentrum mit großem Potential. Den Kern bilden die zwei Standorte Thalia Gauß und Thalia Gauß Garage mit ihrem jungen, weltoffenen Programm, das Bezug nimmt auf den umliegenden Stadtteil Ottensen mit all seinen kreativen und multikulturellen Facetten“, sagte Gabi Dobusch.

Joachim Lux erhält den Max-Brauer-Preis 2011
Joachim Lux erhält den Max-Brauer-Preis 2011 der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S. Die seit 1993 jährlich vergebene Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten und Einrichtungen, die sich besondere Verdienste um das kulturelle oder wissenschaftliche Leben in der Freien und Hansestadt Hamburg erworben haben. Lesen Sie hier seine Dankesrede anlässlich der Preisverleihung am 31.8.2011.

4 Thalia-Inszenierungen unter den Top Ten der nachtkritik-Charts
Merlin oder Das wüste Land, Macbeth, Faust I + II und Immer noch Sturm stehen derzeit unter den Top Ten der nachtkritik-Charts – der "beinahe wissenschaftlichen Antwort auf die Frage: Was müsste ich eigentlich mal angucken?" www.nachtkritik.de

Auszubildender am Thalia Theater zu Hamburgs bestem Tischlerlehrling gekürt
Die beiden Azubis Michael Czyz und Tobias Filmar haben ihre Gesellenprüfung am Thalia Theater erfolgreich bestanden. Tobias Filmar ist mit der Abschlussnote 1 für Arbeitsprobe, Gesellenstück und theoretische Prüfung zu Hamburgs bestem Tischlerlehrling gekürt worden. 


August 2011

Macbeth Fototagebuch
Luk Perceval probt Macbeth in in einer riesigen Industriehalle in Gladbeck. Premiere ist am 2. September bei der Ruhrtriennale und am 22. Oktober im Thalia Theater.
Hier geht's zu Percevals Fototagebuch.

Fernsehaufzeichnung von Don Carlos
Erstmals seit langer Zeit zeichnen Arte/NDR wieder eine Hamburger Inszenierung fürs Fernsehen auf! Live ist Don Carlos im Thalia Theater wieder am 8., 12. und 23. September sowie am 2. Oktober zu sehen.

Kostümhospitant/in gesucht
Für die Endproben von Merlin oder Das wüste Land (Premiere am 3. September 2011) suchen wir ab sofort eine/n Kostümhospitant/in. Kontakt: sibylle.wallum@thalia-theater.de, Tel. 0157-72 59 09 18.


Juni 2011

Möblierte Wohnungen und Zimmer für Künstler gesucht
Das Thalia Theater sucht ab dem 15. August Mitwohngelegenheiten oder möblierte Wohnungen für die neuen Mitarbeiter und Künstler. Bei Interesse mailen Sie bitte an Katrin.Voller@thalia-theater.de.

Kinderdarsteller gesucht
Für die Produktion Macbeth in der Regie von Luk Perceval sucht das Thalia Theater wieder Kinder: 2 Jungs im Alter von ca. 7 Jahre, Größe: ca. 130cm. Die Rollen haben ein wenig Text. Sonst sind keine besonderen Fähigkeiten notwendig. Meldungen bitte an Anne Rotter: Anne.Rotter@thalia-theater.de.

Sänger gesucht
Das Thalia Theater sucht für die Produktionen Merlin oder Das wüste Land und Faust I+II Sänger zwischen 20 und 50 Jahren. Eine klassische Ausbildung ist nicht erforderlich, Lust am Spiel und der Darstellung unterschiedlicher Charaktere genügt. Weitere Informationen finden Sie hier.


April 2011

Thalia-Regisseurin Jette Steckel wird mit einem Stipendium der Berenberg Bank Stiftung ausgezeichnet
In der Spielzeit 2009/2010 inszenierte Jette Steckel "Woyzeck" und "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall" am Thalia Theater, im Januar 2011 hatte hier ihre Inszenierung von Schillers "Don Carlos" Premiere. 2007 wurde Jette Steckel von „Theater heute“ zur Nachwuchsregisseurin des Jahres gewählt. Die Berenberg Bank Stiftung fördert seit 1990 mit der regelmäßigen Vergabe von Stipendien die künstlerische Entwicklung begabter Nachwuchstalente.


März 2011

Die Diplominszenierung „Dreileben – Ein Projekt übers Sterben“ gewinnt den Preis des „Körber Studio Junge Regie“ 2011
Als Preisträger des 8. „Körber Studio Junge Regie“ ist am Mittwoch Abend im Thalia in der Gaußstraße die Inszenierung „Dreileben – Ein Projekt übers Sterben“ von Cornelia Dörr, Marie Seiser und José Barros in der Regie von Gernot Grünewald ausgezeichnet worden. Die Diplominszenierung entstand 2011 im Rahmen des Studiengangs Schauspielregie der Theaterakademie Hamburg. Die Jury begründete ihre Wahl mit den Worten: „Die Inszenierung behandelt das Thema „Tod“ sehr sensibel, spannend und interessant. Es entsteht kein "Betroffenheitstheater“, was in erster Linie der Textentstehung zu verdanken ist. [...] Ein Abend, der mutig entschieden in den Dienst eines Themas gestellt wird: Einen Ort und eine Sprache für diejenigen zu finden, die keine Stimme mehr haben.“ Dem Gewinner wird eine Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ eine Projektentwicklung in der freien Szene vermittelt, ein Produktionskosten-zuschuss in Höhe von 10.000 Euro wird von der Körber-Stiftung übernommen. Insgesamt zwölf Nachwuchsregisseure und Regiekollektive stellten während des komplett ausverkauften einwöchigen Regieschultreffens im Thalia in der Gaußstraße ihre Inszenierungen vor und wetteiferten um den Nachwuchspreis.

Sommerbespielung im Thalia Theater
Neben Salut Salon wird Lizt Alfonso das Thalia Theater während der Sommerpause bespielen. Lizt Alfonso ist die Königin des kubanischen Tanztheaters: Mit ihrem Ensemble präsentiert die international gefeierte Choreografin die Show „Amigas“ vom 28. Juli bis 12. August 2011 im Thalia Theater. Hier geht's zum Frühverkauf.

Studio Hamburg FilmProduktion vergibt Stipendium für Schauspielstudenten der Theaterakademie Hamburg
Die Studio Hamburg FilmProduktion vergab am Sonntag, den 27. Februar 2011, im Anschluss an die Premiere von Romeo und Julia im Thalia in der Gaußstraße drei Jahres-Stipendien an Nachwuchsschauspieler. Das Stipendium erhielten in diesem Jahr Julius Feldmeier, Dennis Pörtner und Julia Goldberg, die somit für ihre darstellerische Leistung in der Produktion Romeo und Julia in der Regie von Alexander Simon ausgezeichnet wurden.

Thalia Migration im März
Zwei Mal im Monat begrüßt das Thalia Theater Menschen mit Migrationshintergrund mit einem besonderen Programm. Die Dramaturgin Beate Heine führt am 16. März in "Die Antigone des Sophokles" und am 19. März in "Ödipus, Tyrann" von Sophokles ein. Beginn ist jeweils um 19 Uhr im Theaterfoyer. Mehr Infos unter Thalia Migration.


Februar 2011

Thalia in Love: Charly Tuckers Dating-Show startet am 14. Februar
Bist du Single? Und auf der Suche nach dem neuen Glück? Dann bewirb dich jetzt! Charly Tucker, Moderator der erfolgreichen Slam the Gong-Show, präsentiert zum ersten Mal seine große Dating-Show mit viel Humor. Trash nicht ausgeschlossen! Bewirb Dich unter zentrale@thalia-theater.de

Jochen Distelmeyer-Konzert am 2. Mai im Thalia Theater
Jochen Distelmeyer & Gustav mit Band geben am 2. Mai ihr einziges Hamburg-Gastspiel 2011 im Thalia Theater. Der Karten-Vorverkauf läuft!


Januar 2011

Luk Percevals Film "Traum im Herbst" eingeladen zum Filmfestival FIPA in Biarritz
Das Filmfestival FIPA Biarritz fand vom 24.-30. Januar statt. Luk Percevals Film lief in der Kategorie "Performing Arts". Mehr Infos hier.

Thalia-Schauspieler André Szymanski wurde mit dem Ulrich-Wildgruber-Preis ausgezeichnet
Der diesjährige Ulrich-Wildgruber-Preis wurde an das Thalia-Ensemblemitglied André Szymanski verliehen. Der mit 10.000 € dotierte Preis wird seit vier Jahren im St. Pauli Theater im Rahmen des Neujahrsempfangs der Mitglieder des Förderkreises vergeben. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der NORDMETALL-Stiftung ist die Vergabe dieser wichtigen Ehrung für junge Schauspieler in Deutschland überhaupt möglich. Verleihung am 29. Januar um 12 Uhr im St. Pauli Theater.
Eintritt frei

Videohospitant/in gesucht
Für die Produktion Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert in der Regie von Luk Perceval sucht das Thalia Theater ab sofort eine/n Videohospitanten/in. Weitere Infos hier.

„Ruchlose Rivalen“ für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert
Das Hörbuch „Ruchlose Rivalen“, geschrieben und gelesen von Leuw von Katzenstein, hinter dem sich der Geschäftsführer des Thalia Theaters Ludwig von Otting verbirgt, ist für den Deutschen Hörbuchpreis 2011 in der Kategorie „Bestes Kinderhörbuch“ nominiert. Die Verleihung findet am 16. März im WDR-Funkhaus Köln statt.

80.000 Euro spenden Hamburger Bürger und die Körber-Stiftung bei der Jubiläumsveranstaltung des Thalia Theaters "50 Jahre Thalia seit dem Wiederaufbau"
Genau vor 50 Jahren wurde das vom Krieg zerstörte Thalia Theater wieder eröffnet. Sowohl den Wiederaufbau als auch den Boy-Gobert-Preis verdankt die Stadt Hamburg dem Engagement und den Stiftungen des Hamburger Bürgers Kurt Körber. Bei der Jubiläumsveranstaltung am 3.12.2010 kamen insgesamt 30.000 Euro von privaten Spendern zusammen! Und: Die Körber-Stiftung legte nochmal 50.000 Euro drauf! Das Thalia Theater dankt herzlich allen Spendern sowie der Körber-Stiftung für ihr Engagement. Die Spenden fließen direkt in die Lessingtage 2011.

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Vorstellungsänderung
Wegen Erkrankung im Ensemble muss die Vorstellung Die Krönung der Poppea am 9. Januar um 15.00 Uhr leider entfallen. Stattdessen werden wir Nathan der Weise spielen.


Dezember 2010



Hamburger Abendblatt schreibt über das Hamlet-Gastspiel in China

"Der Hirsch hängt noch beim Zoll fest. Bei der aktuellen "Hamlet"-Inszenierung des Thalia symbolisiert der Kadaver auf der Bühne das Faule, Vergängliche. Eigentlich. Beim Gastspiel des Hamburger Theaters in Peking wird das ausgestopfte Tier aber auch zum Sinnbild für all die bürokratischen, kulturellen und vor allem sprachlichen Hürden, die zu nehmen sind, bis der Rest dann Schweigen ist. [...]" Hier geht's zum kompletten Artikel!

Wilfried Minks erhält FAUST-Theaterpreis für sein Lebenswerk
Der 80-jährige Bühnenbildner und Regisseur wurde bei der Verleihung am 27.11 als "einer der herausragenden ästhetischen Erneuerer im Bereich Bühnenbild" gewürdigt. Minks habe wesentlich dazu beigetragen hat, "das Handwerk des Bühnenbildners als eigenständige Kunst zu emanzipieren" und sei stets dem Grundsatz gefolgt, "ein Theatererlebnis für alle Sinne herzustellen und Räume für Schauspieler zu schaffen". Thomas Oberenders bewegende Laudatio finden Sie hier. Wilfrid Minks wohnt seit Jahrzehnten in Hamburg und hat am Thalia Theater zuletzt Peggy Pickit sucht das Gesicht Gottes inszeniert und das Bühnenbild gestaltet. Weitere Vorstellungen am 29. Dezember sowie am 7. und 8. Januar.

Salut Salon - Karten für Sommerbespielung ab sofort erhältlich!
Vom 7. bis zum 23. Juli 2011 präsentiert Salut Salon ihr "Neues Programm 2011" im Thalia Theater. Ab sofort sind Karten für den Sommer erhältlich. Hier klicken um Karten jetzt online zu buchen.

Zusatzvorstellung für Axolotl Roadkill
Aufgrund der großen Nachfrage wird es am 20.12. um 20 Uhr im Thalia in der Gaußstraße eine Zusatzvorstellung von Bastian Krafts Inszenierung "Axolotl Roadkill" nach dem Roman von Helene Hegemann geben!

Neue DVD über 50 Jahre Thalia-Geschichte ab sofort erhältlich
Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung 50 Jahre Thalia seit dem Wiederaufbau am 3. Dezember 2010 hat das Thalia Theater eine exklusive DVD herausgebracht mit Mitschnitten aus Inszenierungen, Fotos, Publikationen und Kritiken aus 5 Jahrzehnten = 7 Intendanzen. Die DVD mit dem Titel "Max, du gibst die andere Million" kostet 5 Euro und ist im Kundenzentrum, an der Tageskasse sowie vor und nach den Vorstellungen im Thalia erhältlich!

Hamlet auf Gastspielreise in Peking!
Hamlet - in der Inszenierung von Luk Perceval - gastiert am 4. und 5. Dezember im Beijing People's Art Theatre in Peking! Im Thalia Theater ist Hamlet dieses Jahr nur noch wenige Male zu sehen: am 14., 28. und 30. Dezember. 


November 2010

Rolf-Mares-Preis 2010
An gleich zwei Mitglieder des Thalia-Ensembles wurde am 22. November im Schmidt´s Tivoli der Rolf-Mares-Preis 2010 verliehen. Karin Neuhäuser wurde für ihre Rolle in Stefan Puchers Projekt „Andersen. Trip zwischen Welten“ ausgezeichnet und Jörg Pohl erhielt den Preis als herausragender Darsteller für seine Rolle des Alexandar in Jette Steckels Inszenierung „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“. Alle weiteren Preisträger unter www.rolf-mares-preis.de

Victoria Trauttmansdorff in Axolotl Roadkill und Tatort
Victoria Trauttmansdorff ist diesen Sonntag (21. Nov.) gleich zwei Mal zu erleben: in der Premiere von Axolotl Roadkill um 19 Uhr im Thalia in der Gaußstraße sowie ab 20.15 Uhr auf ARD im Tatort "Unsterblich schön"! 

Richtfest im Thalia in der Gaußstraße
Am 29. Oktober 2010 wurde im Thalia in der Gaußstraße Richtfest gefeiert. Mit den Baumaßnahmen, die seit April 2010 laufen, soll die Gaußstraße in mehreren Bereichen an die Anforderungen einer modernen Spielstätte angepasst werden. Intendant Joachim Lux nutzte die Gelegenheit, um die neue Thalia Tasche mit dem Lessingzitat „Es ist so traurig sich allein zu freuen“ zu präsentieren (erhältlich für 3 Euro im Kundenzentrum und in den Foyers des Thalia Theaters). Die neue Studiobühne soll dann am 21. Januar mit der Premiere „Falling Man“ nach dem Roman von Don DeLillo zum Beginn der Lessingtage 2011 eröffnet werden.


Oktober 2010

Wilfried Minks erhält FAUST-Theaterpreis für Lebenswerk
Den FAUST-Theaterpreis 2010 für das Lebenswerk erhält der Bühnenbildner und Regisseur Wilfried Minks, der als "einer der herausragenden ästhetischen Erneuerer im Bereich Bühnenbild" gewürdigt wird. Wilfried Minks arbeitet z.Zt. am Thalia Theater als Regisseur und Bühnenbildner an der Neuproduktion Peggy Picket sieht das Gesicht Gottes (Premiere 20. November). Wir gratulieren herzlich!

Hamburger Kultur stärken!
Am 7. Oktober lud das Thalia Theater das Ensemble des Schauspielhauses, die Staatsoper, Kampnagel, Künstler des Gängeviertels und das Altonaer Museum zu Gastauftritten im Rahmen der Vorstellung „Die Kontrakte des Kaufmanns“ ein, um ein gemeinsames Zeichen der Solidarität zu setzen

Der Abend wurde zu einer Manifestation der Kraft der Kultur in Hamburg. Regisseur Nicolas Stemann integrierte die Beiträge der Gäste in den Verlauf des Stückes.

Das Hamburger Abendblatt schreibt:

"Die Literaturnobelpreisträgerin [Elfriede Jelinek] hatte diesen Text ursprünglich als Kommentar auf die Gier von Investment-Bankern geschrieben. Doch indem Stemann die geballte Hamburger Kulturszene zur Solidaritätsinszenierung auf die Bühne holte, geriet das Stück vor allem zu einem kunstvoll überhöhten Protest gegen die Sparpläne des Senats. Und zu einer unvergleichlichen Demonstration, wie geschlossen die Reihen von Sub- bis Hochkultur, vom Gängeviertel über die Bücherhallen bis zur Staatsoper, nicht einverstanden sind mit der Hamburger Politik. Neben zahlreichen Höhepunkten dieser Diskurs-Revue war es vor allem der Auftritt von Ballett-Chef John Neumeier, der überdeutlich machte, dass zwischen die einzelnen Sparten und Szenen der Hamburger Kultur momentan kein Blatt passt. [...] Da gab es im Saal, wie so oft an diesem Abend, kein Halten mehr vor Jubel."

Die Welt der Cornelia Funke
Kinder gestalten mit Thalia-Mitarbeitern Bücher-Kunstwerke zu Cornelia Funkes „Reckless. Steinernes Fleisch“


Ausstellungseröffnung am 14. Oktober um 19 Uhr im Buchladen Alice im Bücherland

 „Wenn du ein Buch aufschlägst, ist es wie im Theater: Erst ist da der Vorhang. Du ziehst ihn zur Seite, und die Vorstellung beginnt...“ Cornelia Funke Zehn Kinder aus Hamburg im Alter zwischen 10 und 13 Jahren tauchten ein in die Welt von Cornelia Funke, ließen ihre Figuren aus alten Büchern stolpern und entwarfen eigene Fantasie-Welten in Miniaturformat. Ähnlich wie bei einem Bühnenbildmodell entstanden so kleine Bücher-Kunstwerke zu Funkes neuem Roman „Reckless. Steinernes Fleisch“: Sie zeigen zum Beispiel den Spiegel, durch den die Brüder Jacob und Will in die Märchenwelt wechseln oder den „Dunklen Wald“, in dem die Brüder ihre Abenteuer erleben. Die Buch-Installationen sind an einem Wochenende im Malsaal des Thalia Theaters unter der Anleitung des Bühnenmalers Henning Sominka und der Theaterpädagogin Corinna Honold entstanden. In den nächsten Wochen sind die Kunstwerke im Schaufenster des Buchladens Alice im Bücherland, Eppendorfer Weg 103, in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79 sowie in den Thalia-Buchhandlungen in der Spitalerstraße und in der Europa-Passage ausgestellt.

Zu der Vernissage mit den Künstler-Kindern am 14. Oktober um 19 Uhr in der Buchhandlung Alice im Bücherland (Eppendorfer Weg 103) laden wir herzlich ein. 

LAUGH IS A DRUG – Party zu Ehren Hans Christian Andersen
8. Oktober, 19.30 Uhr, Mittelrangfoyer


Liebe Feinde des Tonfilms, wer sich schon einmal an einer kellerhaft quietschenden Konservenapparatur eines Lichtspielhauses das Gehör verdarb, weiß, wovon ich spreche: Tonfilm ist wirtschaftlicher und geistiger Mord! Um Geschichten zu erzählen bedarf es keiner ständig plappernden und plärrenden Tonspur. Lebendige Musiker sind eine Attraktion für jegliches Kintop, weil sie die bewegten Bilder aufs trefflichste zu illustrieren wissen. Um ihnen diesen Effekt einmal aufs Angenehmste vorzuführen, werde ich am Sonntag Abend um 19.30 Uhr das Zwischenrang-Foyer im Thalia-Theater zuklimpern. Und zwar zu Stummfilmen, denen allen gemein ist, dass sie Märchen von H.C. Andersen erzählen. Dafür werde ich mich an den schönen weißen Flügel setzen, um ihnen eine höchst melodramatische musikalische Untermalung zu improvisieren. Ein kuscheliger Herbstabend erwartet uns, Setzen wir zusammen ein Zeichen gegen die Vorherrschaft des Tonfilms! Ich freue mich auf Sie!
Ihr Carsten "Erobique" Meyer

Hamburger Kultur stärken!

„Die Kontrakte des Kaufmanns“ mit Gastauftritten des Schauspielhaus-Ensembles, der Staatsoper, Kampnagel, den Gängeviertel-Künstlern und dem Altonaer Museum am 7. Oktober um 19 Uhr im Thalia Theater

Die Vorstellung „Die Kontrakte des Kaufmanns“ am Donnerstag, den 7. Oktober, wird zu einer Manifestation der Kraft der Kultur in Hamburg. Regisseur Nicolas Stemann wird Beiträge von Ensemblemitgliedern des Schauspielhauses, der Staatsoper, von Kampnagel, Gängeviertel-Künstlern und Mitarbeitern des Altonaer Museums in den Verlauf des Stückes integrieren. Eingeladen zu kommen sind außerdem ALLE Hamburger Kulturinstitutionen. Sie sind aufgerufen, sich durch Transparente, T-Shirts ihrer Institutionen oder mit sonstigen Signalen im Zuschauerraum zu präsentieren und auf diese Weise die Vielfalt der Hamburger Kultur sichtbar zu machen.

Im Anschluss an die Vorstellung „Die Kontrakte des Kaufmanns“ wird um 23 Uhr in der Kantine des Schauspielhauses „Die Haifischbar“ eröffnet. Hier wird das Schauspielhaus-Ensemble gemeinsam mit Musikern und Künstlern aus ganz Hamburg einmal im Monat das Haifischbecken zum Brodeln bringen!


September 2010

Hamburger Kultur stärken!
Gastausstellung der Hamburger Kunsthalle im Thalia Theater vom 18. September bis 8. November im Mittelrangfoyer

Vor dem Hintergrund der aktuellen Spardebatte im Hamburger Kulturhaushalt und ihren jüngsten Folgen, und im Sinne der gegenseitigen Kräftigung von Hamburger Kulturinstitutionen hat Joachim Lux die Kunsthalle eingeladen, dem Theaterpublikum vier Exponate in den Foyers des Theaters zugänglich zu machen. Die Ausstellung beinhaltet folgende Werke:

Hiroyuki Masuyama, Caspar David Friedrich: Das Eismeer 1823/24, 2007
Eine Fotomontage in LED-Leuchtkasten

Peter Friedl, Tiger oder Löwe, 2000
Videoinstallation

Nicole Wermers, Ear Ring, 2006
Eine Skulptur

Sylvie Fleury, Guardians, 2005
Drei Skulpturen (ca. 150cm hoch)

Hamiltonpfad: Neue Puzzleteile
Die Website des Hamiltonpfads, der letzte Spielzeit am Thalia erstaunliche Wege in, aus und nach Hamburg gezeigt hat, wurde von den Machern Andreas Kebelmann, Anja Mayer und Daniel Belasco Rogers erneut aktualisiert. Ein Blick auf www.hamiltonpfad.de lohnt also.

Rolf-Mares-Preis Gewinner 2009/2010
Zu den diesjährigen Gewinnern des Rolf-Mares-Preises gehören gleich zwei Mitglieder des Thalia Ensembles. Karin Neuhäuser wird für ihre Rolle in Stefan Puchers Projekt „Andersen. Trip zwischen Welten“ ausgezeichnet und Jörg Pohl bekommt den Preis als herausragender Darsteller für seine Rolle des Alexandar in Jette Steckels Inszenierung „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“. Die Preisverleihung findet am 22. November im Schmidt´s Tivoli statt. Alle weiteren Preisträger unter www.rolf-mares-preis.de

Neue Thalia T-Shirts
Zum Spielzeitbeginn und passend zu unserem Projekt im Thalia Zelt in der HafenCity sind die neuen Thalia T-Shirts mit der Aufschrift „Vor uns die Sintflut“ eingetroffen, die ab sofort bei allen Vorstellungen im Foyer sowie im Kundenzentrum für 15 Euro (für Abonnenten 12 Euro) erhältlich sind. T-Shirts für Kinder kosten 12 Euro (für Abonnenten 9 Euro).

Cornelia Funkes neuer Roman "Reckless. Steinernes Fleisch"
Seit dem 14. September ist Cornelia Funkes neuer Roman "Reckless. Steinernes Fleisch" im Buchhandel erhältlich. Schon einige Wochen später, ab dem 3. November, ist im Thalia Theater die Bühnenfassung des Romans als Familienstück für das Thalia-Publikum ab zehn Jahren zu sehen!

Eisenhans-Band ausgezeichnet
Die Eisenhans-Band "Bitte Lächeln!" wurde mit ihrem Song „Mir ist heiß“ von der Jury des Bundeswettbewerbs Treffen Junge Musik-Szene als „bemerkenswert und beispielhaft“ ausgewählt und zum 27. Treffen der Jungen Musik-Szene nach Berlin eingeladen. Die integrative Einsenhans-Band ist eine Kooperation von Thalia Treffpunkt und Leben mit Behinderung Hamburg.

Pixi-Buch "Julia und Anton im Theater"
Wer kennt sie nicht: die Pixi-Bücher für Kinder sind ein Klassiker! Nun ist das Pixi-Büchlein "Julia und Anton im Theater" als Sonderausgabe des Deutschen Bühnenvereins erschienen. Erhältlich an der Kartenkasse im Thalia Theater.

Höhepunkte des Jahres
Die diesjährige Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute kürt Antú Romero Nunes zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2010. Nach seiner erfolgreichen Inszenierung von „Invasion!“ von Jonas Hassen Khemiri in der vergangenen Spielzeit wird seine neue Arbeit „Atropa. Die Rache des Friedens“ von Tom Lanoye am 30. Oktober die Spielzeit im Thalia in der Gaußstraße eröffnen. Annette Paulmann und Paul Herwig wurden u.a. für ihre Hauptrollen in Luk Percevals Inszenierung „Kleiner Mann - was nun?“ von Hans Fallada zu den Schauspielern des Jahres gewählt. Yael Ronens Stück „Dritte Generation“, das im Rahmen der 1. Lessingtage im Thalia Theater zur sehen war, erhielt die Auszeichnung als bestes ausländisches Stück des Jahres.

Kinderdarsteller gesucht für Hamlet
Für die Inzenierung Hamlet in der Regie von Luk Perceval werden noch kurzfristig Kinderdarsteller (Jungs und Mädchen) zwischen 8 und 12 Jahren gesucht. Es sind keine besonderen Kenntnisse notwendig! Bei Interesse bitte melden bei Anne Rotter, Tel.: 32814-105, anne.rotter@thalia-theater.de


Mai 2010

Feridun Zaimoglu erhält den Kulturpreis der Stadt Kiel
Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu hat am 27. Juni den Kulturpreis der Stadt Kiel erhalten. In der Begründung für die Auszeichnung hieß es, Zaimoglu habe seiner Heimatstadt Kiel einen Platz in der deutschen Gegenwartsliteratur gesichert. Der Kieler Kulturpreis wird alle zwei Jahr vergeben und ging erstmals 1952 an den Maler Emil Nolde. Die Autoren Feridun Zaimoglu und Günter Senkel, die schon für die erfolgreiche Bearbeitung von „Othello“ in der Inszenierung von Luk Perceval verantwortlich zeichneten, wurden von Perceval für die kommende Spielzeit mit einer Bearbeitung von Shakespeares „Hamlet“ beauftragt - Premiere am 18. September im Thalia Theater.

Mirco Kreibich erhält den Günter-Strack-Fernsehpreis
Für seine Rolle als rauschgiftabhängiger Mordverdächtiger in dem Tatort „Tödlicher Einsatz“ wurde Mirco Kreibich von Studio-Hamburg mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis als bester männlicher Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Verliehen wurde der Preis am 24. Juni bei einer von Ina Müller moderierten Gala mit rund 1000 prominenten Gästen aus der Fernseh- und Filmbranche auf dem Studio-Hamburg Gelände.

Kleiderschrank ausmisten für „Hamlet“
Die Produktion „Hamlet“, die in der kommenden Spielzeit am 18. September Premiere hat, sucht dringend abgelegte Damen- und Herrenmäntel. Mäntel der unterschiedlichsten Machart sind willkommen, sie sollten möglichst schwarz oder in anderen dunklen Farbtönen sein. Die Konfektionsgröße sowie eventuelle kleine Löcher oder der ein oder andere fehlende Knopf spielen keine Rolle, da die Sachen der Dekoration dienen. Die Ausstattungsabteilung bittet um Abgabe der Mäntel bis zum 27. Juni an der Pforte des Thalia Theaters (Raboisen 67, 20095 Hamburg) und bedankt sich im Voraus herzlichst bei allen Spendern. Jeder Spender, der Namen und Telefonnummer hinterlässt, nimmt automatisch an einer Verlosung von 3 x 2 Freikarten für die „Hamlet“-Premiere teil. Die Gewinner werden bis zum 7. Juli informiert.

Theatertreffen-Publikum feiert die „Kontrakte“
Das als notorisch bissig bekannte Berliner Publikum hat beim Theatertreffen Nicolas Stemanns Inszenierung von Elfriede Jelineks Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie bei ausverkauftem Haus mit Standing Ovations gefeiert. Dr. Joachim Satorius, Intendant der Berliner Festspiele, bemerkte sogar in seiner Abschlussrede die außergewöhnliche Euphorie, die die „Kontrakte“ auslösten. Die nächste Vorstellung am Thalia Theater und zugleich die letzte in der laufenden Spielzeit findet am Samstag, den 3. Juli um 19 Uhr statt. Der Vorverkauf läuft.
Ebenso wurde Luk Perceval, Leitender Regisseur des Thalia Theaters, mit seiner Münchner Inszenierung von Hans Falladas Kleiner Mann - was nun? gefeiert. Auch diese Inszenierung und die überzeugende Arbeit von Regisseur, Bühnenbildnerin und Schauspielern sorgte bei den Zuschauern wie beim Fachpublikum für wahre Begeisterung. Der 3sat-Fernsehpreis und der Alfred-Kerr-Darstellerpreis gingen an diese Produktion.

Auch in der kommenden Spielzeit ist das Thalia Theater europaweit gefragt. Maxim Gorkis Kinder der Sonne in der Bearbeitung von Luk Perceval fährt zum Baltic House Festival nach St. Petersburg und wird dort am 10. Oktober zu sehen sein. Noch vor seiner Premiere im Thalia Theater wurde Hamlet, in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel, nach Amsterdam eingeladen. Die Inszenierung von Luk Perceval, die am 18. September im Thalia Theater Premiere feiert, wird dort am 8. und 9. Oktober im Stadsshouwburg gezeigt.

William Shakespeares Troilus und Cressida von den Münchner Kammerspielen, in einer Fassung von Luk Perceval, ist am 18. und 19. Juni zu Gast im Thalia Theater. Das Stück wurde übersetzt und bearbeitet von Paul Brodowsky und hatte 2008 Premiere. Der Vorverkauf beginnt am 6. Mai.

Jette Steckels Inszenierung von Albert Camus Caligula reist nach China! Das Stück wurde nach Shanghai eingeladen und ist dort vom 10. bis 13. Juni im Shanghai Dramatic Arts Center zu sehen. Das Thalia Theater wird im Rahmen dieser Einladung als Kulturbotschafter Hamburgs ein Programm im Hamburg Haus bei der Expo 2010 bestreiten!

Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Anton Tschechows Iwanow von der Volksbühne Berlin zu Gast am Thalia Theater. Am 3. Juni ist das Erfolgsstück des Jahres 2006 (eingeladen zum Berliner Theatertreffen, Gewinner des 3sat-Theaterpreises, Auszeichnung von Katrin Brack als Gewinnerin des FAUST-Theaterpreises 2006 in der Kategorie „Beste Ausstattung/Bühne“) am Thalia Theater zu sehen.


April 2010

Nach der Einladung zum Berliner Theatertreffen und zu den Wiener Festwochen ist Nicolas Stemanns Inszenierung von Elfriede Jelineks  Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie nun auch zu den 35. Mülheimer Theatertagen NRW eingeladen. Das renommierte Festival hat die Förderung der deutschen Gegenwartsdramatik zum Ziel und wählt neue Stücke in der wirksamsten Aufführung – meist Uraufführung aus. Das Gastspiel findet am 18. Mai statt.

Bastian Krafts Inszenierung von Amerika nach dem Roman von Franz Kafka gewinnt den Publikumspreis und den Kritikerpreis des Radikal Jung Festivals 2010. Der Publikumspreis des Festivals junger Regisseure am Münchner Volkstheater ist mit 2500 Euro dotiert. „‚Was sagt man? Man sagt Danke’ sprach Bastian Kraft ins Mirkofon. Genauso verantwortlich für diesen Preis sei aber sein Schauspieler Philipp Hochmair, denn sie hätten sehr gleichberechtigt zusammengearbeitet.“ Münchner Merkur