Pressestimmen zu Die Katze und der General

„Mit 'Die Katze und der General' startet das Thalia Theater stark in die Spielzeit" - Michael Laages, Deutschlandfunk, 01.09.2019

 

„Jette Steckel ist es brillant gelungen, die 750 Seiten so zu verdichten, dass die Vorwürfe der Literaturkritik, das Buch sei etwas hölzern, klischeehaft und konstruiert, hier nicht wiederholt werden können.“ - Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 01.09.2019

 

„Ein Abend, der sehr, sehr dicht ist, sehr, sehr anstrengend für alle, sehr, sehr aufregend, was diese zentralen Fragen nach Moral und Schuld angeht – nicht ganz so kompliziert wie in ‚Schuld und Sühne‘ von Dostojewski – aber schon auch mit allen Abgründen, die sich bei diesen Fragen auftun. Also unbedingt ein starkes Ereignis zum Start der Saison.“ - Michael Laages, Deutschlandfunk, 01.09.2019

 

„Das Theater kann nicht anders – es muss diese Fragen stellen; mit Kraft und Stärke und sogar Poesie wie hier in Hamburg.“ - Michael Laages, Die deutsche Bühne, 01.09.2019

 

„Theater-Thriller mit Film-noir-Ästhetik“ - Thomas Joerdens, Nordseezeitung, 02.09.2019

 

„Eine stimmige, spannende Inszenierung, die Fragen aufwirft, die uns alle angehen.“  - Katja Weise, NDR Kultur, 01.09.2019

 

„Die Szenen entwickeln sich zu unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich wiederum wie bei einem Puzzle am Ende zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen.“ - Thomas Joerdens, Nordseezeitung, 02.09.2019

 

„In sachlicher und strikt psychologischer Dokumentationsweise beschreibt Jette Steckel, wie Krieg Traumata erzeugt, die sich in neue Traumata vervielfältigen, und wie manche Menschen versuchen, den Schock entfesselter Gewalt und eigener Beteiligung daran zu bewältigen" - Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 02.09.2019

 

„diese Welt skizziert Jette Steckel in einem Bühnenbild von Florian Lösche, das aus immer neuen Labyrinthen aus hohen Mauern besteht, als eindrückliche Kritik an der russischen Zwangspolitik Putins, die dank des schnellen Vergessens auch von manch deutscher Politprominenz verharmlost werden kann, um eigene wirtschaftliche Interessen in Russland zu sichern. Da hat dann die Wahrheit wieder keine Chance mehr.“ - Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 02.09.2019

 

„Düster, packend und beklemmend. Wer sich darauf einlässt, wird ein Stück Geschichte erleben - erzählt mit der Kraft des Theaters.“ - Annette Yang, NDR Hamburg Journal, 31.8.2019

 

„Dabei findet sie überzeugende Mittel, mit Geräuschen und Videoverfremdungen die massive und schwer erträgliche Gewalt dieser historischen Erzählung auf der Bühne so darzustellen, dass es weder abgeschmackt noch unbeholfen wirkt, sondern wichtig.“ - Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 02.09.2019

 

„Steckel macht ziemlich viel richtig. Sie versucht gar nicht erst, den Stoff zu einer politischen Analyse der Tschetschenienkriege zu weiten, sondern sie erzählt in erster Linie eine spannende Story.“ - Falk Schreiber, nachtkritik.de, 01.09.2019

 

„Steckel und ihren beiden Dramaturginnen ist es gelungen, den Roman auf seine Essenz zu reduzieren und für die Bühne tauglich zu machen. Noch stimmt der Rhythmus nicht immer ganz, aber das Ensemble spielt – wie so oft am Thalia Theater – großartig“ - Katja Weise, NDR Kultur, 01.09.2019

 

„Ein eindrucksvoll unwirtliches Ambiente schuf der Bühnenbildner Florian Lösche.“ - Thomas Joerdens, Nordseezeitung, 02.09.2019

 

„Überhaupt ist der Abend auffallend bildstark. Das Licht von Paulus Vogt und Christiane Petschat ist ausgesprochen schlüssig gesetzt, das Setting von Bühnenbildner Florian Lösche überwiegend in Schwarz und Weiß gehalten. Beides, ergänzt um die ebenfalls schwarz-weißen Videoeinspielungen von Zaza Rusadze und den geradezu lässigen Graphic-Novel-Look, übersetzt den Inhalt so klug wie ästhetisch. Die Bühne ist zugleich klar und genial vertrackt, wie Nuras symbolisch aufgeladener Zauberwürfel.“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 01.09.2019

 

„Es gelingt Jette Steckel in kurzen, schnell wechselnden Szenen die Figuren und ihre Geschichten zu etablieren, aber immer nur so viel preiszugeben, dass eine Spannung bleibt und man dem Geschehen folgt. Agiert wird in immer neuen Räumen, gebildet aus schwarzen Stellwänden.“ - Ina Beyer, SWR2, 02.09.2019