Pressestimmen zu Liliom

Pressestimmen zu Liliom, Premiere Thalia Theater

 

„Jörg Pohl und ganz besonders Maja Schöne bewegen sich mit beeindruckender Tiefe zwischen Stärke und Verletzlichkeit“ - Larissa Dudek, NDR Hamburg Journal, 21.09.2019

 

„Manchmal vergisst man, dass man nicht im Kinosaal, sondern im Theater sitzt. Gewaltige, starke Bilder untermalen die fragilen Beziehungen zwischen den Figuren.“ - Larissa Dudek, NDR Hamburg Journal, 21.09.2019

 

„Liliom ist ein rauschhafter Theaterabend, der zeigt: mit viel Einfühlungsvermögen und einem Blick für den Zeitgeist, lassen sich auch vermeintlich veraltete Stoffe und Themen grandios auf die heutigen Bühnen bringen.“ - Larissa Dudek, NDR Hamburg Journal, 21.09.2019

 

„Jörg Pohl und Maja Schöne, zwei Thalia Ensemble Mitglieder, gaben in den Hauptrollen eine glühende Performance ab, während sie durch Mundruczos dunkel wundersame Produktion .“ - A.J. Goldman, The Best (and Worst) Theater in Europe in 2019, NY Times, 20.12.2019

 

„Ein wundersam poesievolles Märchen, das sich in weitesten Teilen an den Originaltext von Molnár hält, allerdings dem heutigen Zeitgeist mit Genderdebatte, MeToo-Bewegung und weiblicher Selbstbestimmung Raum gibt.“ - Monika Nellissen, welt.de, 23.09.2019

 

„Die Inszenierung berührt und schwingt aber nach durch ihre Poesie. Hier lieben sich zwei selbstbewusste, moderne Menschen, trotz aller Widrigkeiten. Das ist spürbar. Und die Schauspieler sind fantastisch.“ - Monika Nellissen, welt.de, 23.09.2019

 

„'Liliom' mit Maja Schöne und Jörg Pohl, die Inszenierung von Kornél Mundruczó ist so lustig und traurig, so leichtfüßig und klug auf den Punkt gelandet.“ - Florian Zinnecker, ZEIT Hamburg, 26.09.2019

 

„Liliom wird unfassbar gut gespielt von Jörg Pohl - der spielt diesen Macho als Kindskopf, der nicht aus seiner Haut kann. Und seine Freundin wird gespielt von Maja Schöne, die alles daran setzt ihren Mann zu zähmen. Das entfaltet eine unfassbare Tragik.“ - NDR 90,3, Peter Helling, 23.09.2019

 

„Ein fantastisches Ensemble. Ein großartiger Abend. Weil er den Spalt thematisiert, der gerade durch die Welt geht - zwischen denen, die versuchen die Welt zu verändern und auf der anderen Seite haben wir es doch noch mit Männermustern zu tun, die in ihrem Machosystem verharren.“ - NDR 90,3, Peter Helling, 23.09.2019

 

„Dieser Abend fasst einem ans Herz und berührt einen direkt.“ - NDR 90,3, Peter Helling, 23.09.2019

 

Die Schauspieler des Thalia-Ensembles liefern eine absolute Glanzleistung ab.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 23.09.2019

 

„Das Erzählte erscheint an diesem Abend dicht, bildstark und aus einem Guss. “ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 23.09.2019

 

„Klug die Idee, die Geschichte – wir leben schließlich im #Metoo-Zeitalter – im Fegefeuer zu beginnen, wo sich Liliom vor allerlei sexuell und sonst wie Nonkonformen erklären muss. “ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 23.09.2019

 

„Ein herausragend gespielter, sehenswerter Abend, der sich bei allem technischen Aufwand etwas zutiefst Menschliches und sehr Gegenwärtiges bewahrt.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 23.09.2019

 

„Was für ein Bühnenbild!“ - Kester Schlenz, stern.de, 24.09.2019

 

„Die Schauspieler waren hervorragend, die Stars aber zwei unheimliche Industrie-Roboter.“ - Kester Schlenz, stern.de, 24.09.2019

 

„Staunend und leicht fröstelnd sieht man hier Menschen in grandiosen Bildern beim Scheitern zu. Und wenn sich am Ende auch die Roboter verbeugen und man dazu klatscht, fragt man sich unwillkürlich, ob wir nicht hier nicht unbewusst unseren neuen Herren huldigen.“ - Kester Schlenz, stern.de, 24.09.2019

 

„Jörg Pohl spielt den Scheiternden großartig zwischen verachtungswürdig und (hin und wieder) sympathisch.“ - Dagmar Ellen Fischer, Hamburger Morgenpost, 23.09.2019

 

„Eine wunderbar freidrehende Inszenierung.- Thomas Herget, Frizz Magazin, 01.11.2019

 

[Die Roboter sind] ein schöner Regie-Gag unter vielen anderen, der gekonnt die Sprengkraft der alten post-industriellen Revolution mit der gesellschaftlichen Orientierungslosigkeit in Zeiten des heutigen digitalen Wandels verschneidet. Und wenn sich am Ende die stählernen Diener vor dem Publikum verbeugen und wir ihnen applaudieren, halten wir doch erschrocken inne, weil uns die Huldigung dieser neuen Götter dann doch unheimlich wird. “ - Thomas Herget, Frizz Magazin, 01.11.2019

 

Sex, Gewaltorgien, schwüle Ballett-Einlagen und gute Laune prägen sein Theater, diesmal kommen sanfte Techno-Beats und Tschaikowsky als Soundtrack hinzu. Dazu wird Lilioms Schicksal angemessen surreal vor der Kulisse des Eisernen Vorhangs verhandelt, wo sich das Tribunal abgekämpft den Argumenten anschließen wird, die so ähnlich auch die Hauptankläger gegen Harvey Weinstein vorgebracht haben dürften.“  - Thomas Herget, Frizz Magazin, 01.11.2019

 

 

Pressestimmen zu Liliom, Premiere Salzburger Festspiele

 

„Ein großes, sehr poetisches, sehr lustvolles Plädoyer gegen gesellschaftliche Zurichtungen aller Art. Das ist nicht nur gut gedacht. Mundruczó zeigt, was Theater kann und heute sein kann. Und dass anders immer die Anderen sind. Molnárs „Liliom“ wurde durch diese Inszenierung nochmal neu zurück ins Leben gebracht. Ein großer Abend.“ - Karin Fischer, Deutschlandfunk, 18.08.2019

 

„Man liebt diesen gegen den Typ besetzten Liliom.“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Das ist in der Summe alles ziemlich viel, und denkbar wäre womöglich auch die Konzentration auf eine oder zwei dieser Ideen gewesen. Andererseits - so ist es vielleicht auf dem Rummelplatz der Erinnerungen.“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Heftiger Applaus vom Salzburger Publikum für das starke Ensemble“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Mundruczó hat Empathie für Molnárs Figuren, karikiert oder denunziert sie nicht, zeigt sie als selbstbewusste, moderne Menschen. Das sit schön. Vor allem die Frauen sind stark.“ - Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2019

 

„Fabelhaft auch, wie Oda Thormeyer ihrer Frau Muskat eine stolze Restwürde und Wärme bewahrt. Intensiv sind die Szenen, die der Regisseur in Castorf-Manier live aus dem Inneren enger Holzräume heraus filmt.“ - Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2019

 

„Maschinen, die man mag: unlogischerweise seelenvolles Surren, Diskretion, Gleichmütigkeit, die man für Schüchternheit halten kann. Industrieroboter sind auf Theaterbühnen selten so blank zu sehen.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Noch länger könnte man ihnen zuschauen, wie sie sich umlauern, anraunzen, provozieren, wie sie zurückrudern und sich verbünden.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Manchmal bummelt man durch den Abend wie über einen Rummelplatz, auf dem dies und das los ist und nicht alles davon neu. Aber man bleibt doch immer wieder hängern.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Kornél Mundruczó macht das moralische Problem, das wir heut mit dieser Geschichte haben, direkt zum Thema [...] - in einem Rahmen, [...] der unklar ud widersprüchlich ist, und das ist vielleicht genau richtig so.“ - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Die Frauen sind alle großartig. Maja Schöne ist als Julie stark und dickköpfig,[...] Oda Thormeyer erschafft als Frau Muskat eine wirklich große Tragödinnenfigur, die ihre Demütigung mit einer Grandezza runterschluckt, dass es einem das Herz zerreißt. [...] Yohanna Schwertfeger als Julies beste Freundin Marie ist süß und schnoddrig [...] Die Photographin Hollunder (Sandra Flubacher) ist [...] ein liebenswerter surrealer Schnörkel. “  - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Ein berührender, lustiger, trauriger "Liliom" - nicht didaktisch, nicht leer, mit interessanten Menschen und also eine Freude. [...] Nach diesem "Liliom" hat man nach dem Weinen und Lachen ncoh viel zum Nachdenken“ - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Immer wieder gelingen dem Regisseur starke Bilder, und er scheut sich nicht, sie wie im Kino mit Stimmungsmusik noch zu verstärken. Jörg Pohl ist ein ungewohnt weicher Liliom, Maja Schöne eine ungewöhnlich reif besetzte Julie; letzteres hat den schönen Nebeneffekt, dass Oda Thormeyer als Lilioms Chefin Frau Muskat hier nicht das Drama der älteren Frau spielen muss - der Altersunterschied zu Julie ist gar nicht so groß.“ - Wolfgang Kralicek, Theater heute, Oktober 2019

 

„Bei aller Direktheit ist da noch sehr viel Platz für poetische, zauberhafte Momente.“ - Oberösterreichisches Volksblatt, 18.08.2019

 

„Langer, mit Bravos durchsetzter Beifall am Ende eines außergewöhnlichen Abends. Erfreulich, dass diese schöne Produktion ein Leben über Salzburg hinaus hat: Ab 21. September ist sie beim Koproduzenten, dem Thalia Theater Hamburg, zu sehen.“ - Oberösterreichisches Volksblatt, 18.08.2019

 

„bildstark und poetisch, den Technikgott immer verblüffend an seiner Seite.“ - Stuttgarter Nachrichten, 18.09.2019

 

„ Mundruczó ist ein packendes, zwei Stunden dauerndes Kunststück gelungen.[...]  Dieser Abend ist fantasievoll, intelligent arrangiert.- Die Presse, 19.08.2019

 

„Schöne brilliert als herrlich eigenwillige Julie, Liliom wird von Pohl als facettenreicher Strizzi gespielt.“ - Die Presse, 19.08.2019

 

„Mundruczós "Liliom"-Inszenierung ist das Schauspielereignis in Salzburg. Das Herzstück dieses verspielten und erfindungsreichen Abends aber sind die Schauspieler. Mikrofonverstärkt setzen sie sich mühelos gegen Xenia Wieners emotionalen Soundtrack zwischen Techno und Tschaikowsky durch: Allen voran Jörg Pohl, der mit bewundernswerter Leichtigkeit das Rollenklischee hinter sich lässt.“ - Badische Zeitung online, 21.8.2019