Pressestimmen zu Liliom

Pressestimmen zu Liliom, Premiere Salzburger Festspiele

 

„Ein großes, sehr poetisches, sehr lustvolles Plädoyer gegen gesellschaftliche Zurichtungen aller Art. Das ist nicht nur gut gedacht. Mundruczó zeigt, was Theater kann und heute sein kann. Und dass anders immer die Anderen sind. Molnárs „Liliom“ wurde durch diese Inszenierung nochmal neu zurück ins Leben gebracht. Ein großer Abend.“ - Karin Fischer, Deutschlandfunk, 18.08.2019

 

„Man liebt diesen gegen den Typ besetzten Liliom.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Das ist in der Summe alles ziemlich viel, und denkbar wäre womöglich auch die Konzentration auf eine oder zwei dieser Ideen gewesen. Andererseits - so ist es vielleicht auf dem Rummelplatz der Erinnerungen.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Heftiger Applaus vom Salzburger Publikum für das starke Ensemble“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 19.08.2019

 

„Mundruczó hat Empathie für Molnárs Figuren, karikiert oder denunziert sie nicht, zeigt sie als selbstbewusste, moderne Menschen. Das sit schön. Vor allem die Frauen sind stark.“ - Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2019

 

„Fabelhaft auch, wie Oda Thormeyer ihrer Frau Muskat eine stolze Restwürde und Wärme bewahrt. Intensiv sind die Szenen, die der Regisseur in Castorf-Manier live aus dem Inneren enger Holzräume heraus filmt.“ - Christine Dössel, Süddeutsche Zeitung, 19.08.2019

 

„Maschinen, die man mag: unlogischerweise seelenvolles Surren, Diskretion, Gleichmütigkeit, die man für Schüchternheit halten kann. Industrieroboter sind auf Theaterbühnen selten so blank zu sehen.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Noch länger könnte man ihnen zuschauen, wie sie sich umlauern, anraunzen, provozieren, wie sie zurückrudern und sich verbünden.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Manchmal bummelt man durch den Abend wie über einen Rummelplatz, auf dem dies und das los ist und nicht alles davon neu. Aber man bleibt doch immer wieder hängern.“ - Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 19.08.2019

 

„Kornél Mundruczó macht das moralische Problem, das wir heut mit dieser Geschichte haben, direkt zum Thema [...] - in einem Rahmen, [...] der unklar ud widersprüchlich ist, und das ist vielleicht genau richtig so.“ - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Die Frauen sind alle großartig. Maja Schöne ist als Julie stark und dickköpfig,[...] Oda Thormeyer erschafft als Frau Muskat eine wirklich große Tragödinnenfigur, die ihre Demütigung mit einer Grandezza runterschluckt, dass es einem das Herz zerreißt. [...] Yohanna Schwertfeger als Julies beste Freundin Marie ist süß und schnoddrig [...] Die Photographin Hollunder (Sandra Flubacher) ist [...] ein liebenswerter surrealer Schnörkel. “  - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Ein berührender, lustiger, trauriger "Liliom" - nicht didaktisch, nicht leer, mit interessanten Menschen und also eine Freude. [...] Nach diesem "Liliom" hat man nach dem Weinen und Lachen ncoh viel zum Nachdenken“ - Gabi Hift, nachtkritik.de, 17.08.2019

 

„Bei aller Direktheit ist da noch sehr viel Platz für poetische, zauberhafte Momente.“ - Oberösterreichisches Volksblatt, 18.08.2019

 

„Langer, mit Bravos durchsetzter Beifall am Ende eines außergewöhnlichen Abends. Erfreulich, dass diese schöne Produktion ein Leben über Salzburg hinaus hat: Ab 21. September ist sie beim Koproduzenten, dem Thalia Theater Hamburg, zu sehen.“ - Oberösterreichisches Volksblatt, 18.08.2019

 

„bildstark und poetisch, den Technikgott immer verblüffend an seiner Seite.“ - Stuttgarter Nachrichten, 18.09.2019

 

„ Mundruczó ist ein packendes, zwei Stunden dauerndes Kunststück gelungen.[...]  Dieser Abend ist fantasievoll, intelligent arrangiert.- Die Presse, 19.08.2019

 

„Schöne brilliert als herrlich eigenwillige Julie, Liliom wird von Pohl als facettenreicher Strizzi gespielt.“ - Die Presse, 19.08.2019

 

„Mundruczós "Liliom"-Inszenierung ist das Schauspielereignis in Salzburg. Das Herzstück dieses verspielten und erfindungsreichen Abends aber sind die Schauspieler. Mikrofonverstärkt setzen sie sich mühelos gegen Xenia Wieners emotionalen Soundtrack zwischen Techno und Tschaikowsky durch: Allen voran Jörg Pohl, der mit bewundernswerter Leichtigkeit das Rollenklischee hinter sich lässt.“ - Badische Zeitung online, 21.8.2019