Von Elfriede Jelinek
„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek
Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?
Thalia Theater in Kooperation mit Schauspiel Köln.
Premiere am Thalia Theater 2.Oktober 2009
Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2010 und zu den Wiener Festwochen 2010









Viktor Peters, 09.10.09
Benjamin von Blomberg, 09.10.09
Klaus Kleiner, 17.10.09
Tim Hartmann, Martin Jährling und Jan Lüdtke Johannes Brahms Schule, 07.12.09