„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Kooperation mit Schauspiel Köln.

 

Premiere am Thalia Theater 2.Oktober 2009

 

Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2010 und zu den Wiener Festwochen 2010

Vorstellungen
  • 26.03.2010 19:00  - 22:30 UhrKaufen
  • 30.03.2010 19:00  - 22:30 UhrKaufen
Besetzung

Regie
Nicolas Stemann

Bühne
Katrin Nottrodt

Kostüme
Marysol del Castillo

Musik
Sebastian Vogel und Thomas Kürstner

Video
Claudia Lehmann

Darsteller
Ralf Harster
Therese Dürrenberger
Franziska Hartmann
Daniel Lommatzsch
Maria Schrader
Sebastian Rudolph
Patrycia Ziolkowska

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