„Sie werden nie gewinnen, Sie werden nichts gewinnen außer Ihrer Freiheit, nichts zu gewinnen, aber die werden Sie gewinnen!“ Elfriede Jelinek

Ausgehend von den Skandalen im Kontext der Weltwirtschaftskrise entwirft Jelinek das Panoptikum des freien Marktes. Sie zeigt Getriebene nach dem Platzen der Blase: uns alle – den Kleinanleger als Opfer und Täter zugleich. Die Lust am Spekulieren ist vorerst aufgebraucht, die Gier dem Zorn, der Klage gewichen. Das Materielle hat gesiegt und alle in den Abgrund gerissen. Die Geschichtsschreibung, d.h. der Sprachnotstand, setzt ein. Nur die Sprache bleibt, um die eigene Haut zu retten: Wer ist Opfer, wer Täter? Und: Ist das überhaupt die Frage?

Thalia Theater in Koproduktion mit Schauspiel Köln.

 

Uraufführung am 2. Oktober 2009 im Thalia Theater

 

Eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2010, zu den Wiener Festwochen 2010 und zu den 35. Mülheimer Theatertagen NRW

Vorstellungen
Besetzung

Regie
Nicolas Stemann

Bühne
Katrin Nottrodt

Kostüme
Marysol del Castillo

Musik
Thomas Kürstner und Sebastian Vogel

Video
Claudia Lehmann

Dramaturgie
Benjamin von Blomberg

Darsteller
Therese Dürrenberger
Ralf Harster
Franziska Hartmann
Daniel Lommatzsch
Maria Schrader
Sebastian Rudolph
Patrycia Ziolkowska

Videos
Fotos
Beiträge

Pressestimmen zu Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie

 
 
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