Studierendenprojekt von Christopher Kriese und Miriam Walther
Hochschule der Künste Zürich
ein kratzen durch das juckende bewusstsein eines sexuell frustrierten politisch orientierungslosen jungen menschen ein stolpern durch sprachschluchten ein zucken durch körperlichkeiten ein krampfhaftes tanzen zwischen hoffnungslosigkeit und mitteilungswut – ich will ein monster sein ein steppenwolf der rumirrt durch die nacht und dem sein schmerz erzählt dass er noch ist der fluchen kann über ein nicht rankommen an etwas das er nicht beschreiben kann und der sich einbildet dass er noch etwas sagen könnte das von bedeutung ist für jemanden für die gesellschaft was ist denn das von bedeutung was gibt es denn noch zu erzählen
Christopher Kriese *1987 in Kassel, aufgewachsen in Brasilien und Deutschland, studierte ein Semester Rechtswissenschaft an der Humbold Universität Berlin. Nach einer Hospitanz an der Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz begann er ein Studium der Theaterregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Regiearbeiten, u. a.: „EVA – InterMedialeAktion“, Performance beim P14-Festival an der Volksbühne; „Projekt Chaos – Fight Club Remix“, Jahrestagung der Dramaturgischen Gesell schaft 2010; „Ahmadinedschad Mahler und Anna“, Finalist beim Nachwuchswettbewerb Premio Schweiz, Aufführung beim 30. Zürcher Theater Spektakel und in der Kaserne Basel.
Miriam Walther *1987 in Winterthur, aufgewachsen in der Schweiz und in Brasilien. Studium am Tanzkonservatorium The Alvin Ailey School und Theaterregie am hb-Studio in New York. Sie arbeitete als Regieassistentin, Choreografin, Regisseurin und Tänzerin in Zürich, New York, Berlin und Wien. Seit 2009 Regiestudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Inszenierungen u. a.: „Dreck“ von R. Schneider im Dynamo Zürich; „Boggle Grace“ von O. Kenney im Theater CRS in New York; „DU – Leben oder leben, politisches koerpertheater“, Festival Theater in allen Räumen 2010.
Text und Regie Christopher Kriese
Regie und Tanz Miriam Walther
Es spielen Timo Fakhravar, Kaspar Locher, Yanna Rüger, Miriam Joya Strübel, Miriam Walther
Studierendenprojekt des 1. & 2. Studienjahrs 2009/2010
Spieldauer 45 Minuten



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