Auf und Ab – Das Spiel vor und mit der Bühne
Dieser Workshop ist ein gezieltes Präsenz- und Auftrittstraining für jeden der auftritt, die Bühne betritt oder in ein Zimmer, einen Saal o.ä. kommt. Der leere Raum wird mit jedem Körper neu besetzt und bespielt.
Bewegung
Ausgangspunkt sind Bewegungsabläufe Einzelner. Jeder bringt Potential mit und entdeckt dieses neu. Wir lassen Bilder entstehen und montieren diese zu Geschichten. So entwickeln sich Zug um Zug Choreografien. Wir spielen mit den einzelnen Elementen, finden andere Abläufe, inszenieren Brüche in gefundenen Mustern. Im Bewegungstraining werden Bühnenpräsenz und Körperwahrnehmung gezielt trainiert.
Bewegungsbilder entwickeln
Nach szenischen Ideen oder Vorgaben entwickeln die Teilnehmer „Aktionen“ zu vorgegebenen oder eigenen Texten oder thematische Vorgaben.
Biografisches und Dokumentarisches Theater – Spezialisten der Wirklichkeit
Mit eigenen Geschichten und Situationen aus dem öffentlichen Raum werden wir Techniken der szenischen Verfremdung und Annährung erlernen und erspielen.
Charakter stärken
Wie lasse ich meine Rolle lebendig werden? Ein echter Charakter mit typischen Gesten, Vorlieben, Ticks, und einem Eigenleben? Wir improvisieren mit verschiedenen Rollen und lassen sie schließlich in einem Feldversuch auf das wirkliche Leben treffen. Ob jemand merkt, dass wir nur spielen?
Chor und Choreografien
In grundlegenden Stimm- und Atemübungen lernen wir Tipps und Tricks für das chorisches Sprechen von eigenen und fremden Texten kennen. Zug um Zug entwickeln wir zu den Textgeschichten choreografische Bilder.
Chorisches Sprechen
Ein gemeinsamer Rhythmus, ein gemeinsames Gefühl, die anderen spüren und doch individuell bleiben. Das macht den Reiz und die Kraft chorischer Handlungen und Sprache aus. Die Gruppe lässt sich ein auf ein gemeinsames Tun, findet Regeln und gemeinsame Verabredungen. Wir wagen den Balanceakt zwischen selbstbestimmtem Agieren und kollektivem Reagieren und experimentieren dabei mit verschiedenen Textarten.
Crashkurs Theater
Aus dem Moment heraus ins Spiel kommen und ins Ungewisse starten. Mein Gang, meine Haltung, mein Blick verrät, wo ich bin: am Flughafen, beim Pferderennen oder an einem Tatort. Und dann? Menschen treffen aufeinander, schleichen umeinander herum, verfolgen sich, nähern sich an und werden zu Charakteren mit Motiven und Eigenheiten. Eine spontane Spielhandlung entsteht. Wir machen uns bewusst, was man wirklich braucht, um eine spannende Szene zu improvisieren und lassen uns miteinander ein auf ein fünfstündiges Theaterabenteuer.
Erzähltheater
Im Mittelpunkt steht die Geschichte und alles ist erlaubt, was hilft, die Geschichte zu erzählen: Worte, Erklärungen, Pantomime, Geräusche, Show-Einlagen, Spielszenen, Perspektivwechsel, Werbeunterbrechungen, Fragen an das Publikum und...
Gefühlschaos
Keine Angst vor großen Gefühlen! Techniken und Tricks Emotionen glaubhaft darzustellen.
Grundlagen für den Schauspieler
Die Grundelemente von Zeit, Raum und Körper werden in einem gezielten Bewegungs- und Stimmtraining
erprobt und gefunden.
Performative Aktionen oder das Spiel mit dem Moment
Performativ was ist das überhaupt? Welche performativen Momente kenne ich? Welche Situationen interessieren mich für ein Spiel mit unterschiedlichen theatralen Materialien und Objekten? Hier dürfen in der Öffentlichkeit und in „geschützten Innenräumen“ Szenisches ausprobiert werden und Aktionen in Performances festhalten werden.
Sprechtraining
Mit Hilfe von Körper- und Atemübungen entdecken wir das Potential unserer Stimme. Spielerisch locken wir unsere Stimme in ungewohnte Bereiche und finden eigene Töne und Klangfarben. In verschiedenen Sprechsituationen arbeiten wir an unserem persönlichen, stimmlichen Ausdruck und dem bewussten Einsatz der Stimme auf der Bühne.