Eine Präsentation von Exponaten Tsering Dorjee, Meng Huang, Ai Weiwei, Liu Xia und Liao Yiwu. Vom 27. Januar bis 3. Februar im Hubertus- Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle

Eine Präsentation von Exponaten Tsering Dorjee, Meng Huang, Ai Weiwei, Liu Xia und Liao Yiwu
Vom 27. Januar bis 3. Februar im Hubertus- Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle
  
Eine Kooperation des Thalia Theaters mit der Hamburger Kunsthalle anlässlich des Theaterfestivals „Um alles in der Welt –  Lessingtage 2013“.

Durch die Initiative von Nikolaus Broschek, Alexander Sairally und Karl-Heinz Zillmer konnte die Ausstellung für Hamburg gewonnen und realisiert werden. Die Ausstellungsidee basiert auf dem Konzept von Liao Yiwu, dem Friedenspreisträger 2012 des Deutschen Buchhandels.

Die fünf ausstellenden Künstler können zweifellos als wichtige Personen der chinesischen Zeitgeschichte angesehen werden. Ihre kritischen und dokumentarischen Werke kreisen, jedes auf seine eigene Weise, um die Erinnerung an innere und äußere Gefäng- nisse. Sie vermitteln uns eindrücklich, dass wir der Wahrheit einer Gesellschaft nur näher kommen können, wenn wir ihre Geschichte in all ihren Facetten verstehen.
So erinnert der Konzeptkünstler und Bildhauer Ai Weiwei mit seiner Installation in Form einer Gedenkzeremonie an die Namen der Schüler, die durch das Erdbeben in Sichuan im Jahr 2008 ums Leben kamen; der Landschaftsmaler Meng Huang ruft mit seinem achtteiligen Panoramagemälde von knapp 18m Länge den Bruch des Banqiao-Staudammes wach, in dessen Folge 230.000 Menschen ihr Leben verloren. Liu Xias Fotos aus ihrem zwischen 1996 und 1999 entstandenen Werkkomplex Ugly Baby verweisen auf ihre eigene Biografie und Liao Yiwu zeigt großformatige Kopien des Manuskriptes seiner Erinnerungen aus dem Gefängnis  aus der Zeit   seiner Inhaftierung in den Jahren 1990 bis 1994. Tsering Dorjees schwarz-weiß Fotos werfen Licht auf die Zeit der Kulturrevolution in Tibet. Der FAZ-Kulturkorrespondent Andreas Kilb schrieb am 6. September 2012 im Feuilleton folgendes über diese eindrucks-vollen Aufnahmen: „Es sind Bilder, die uns heute weit entrückt scheinen, obwohl sie zum ideologischen Alltag des zwanzigsten Jahrhunderts gehört haben. Umso wichtiger ist es, dass man sie immer wieder zeigt.“

Eintritt frei  
Öffnungszeiten: 27.1. – 3.2. je 11-17 Uhr, montags geschlossen.
Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall, 20095 Hamburg

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von:










und durch Herrn Nikolaus Broschek (Künstler für die Menschenrechte GbR), Herrn Andreas Kienast sowie der CORA-Kunststiftung Hamburg.


Die Eröffnung der Ausstellung findet am 26. Januar um 18.30 Uhr in Anwesenheit von Liao Yiwu statt.

Am 27. Januar um 11 Uhr eröffnet Liao Yiwu im Thalia Theater das Festival „Um alles in der Welt – Lessingtage 2013“ mit seiner Eröffnungsrede „Ein Blick von außen“
Eintritt frei, Zählkarten erforderlich und an der Tageskasse des Thalia Theaters erhältlich.

                                                                                           

Vorstellungen
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Fotos
Tsering Dorjee, Kuturrevolution in Tibet, 1966Liao Yiwu@Hartwig Klappert

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