Lehrer-Lounge

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6. Lehrer-Lounge im Februar 2016:  „Theaterhelden haben kein Burn-Out“  Vortrag von Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort
Die Thalia-„Stückhelden“ Maik Klingenberg aus „Tschick von Wolfgang Herrndorf und  Maulina aus die „Erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt“ von Finn-Ole Heinrich leiden nicht am Burn-Out- Syndrom, obwohl ihr Leben nicht gerade rosig aussieht und sie von Eltern und Schule wenig Unterstützung erfahren. Sie sind (Theater-) Helden, weil sie selbst einen Ausweg aus ihrer Krise und  ihren Problemen suchen und auf Umwegen auch finden. In Bezug auf diese Helden schildert Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort seine Thesen zu den Ursachen des Burn-Out-Syndroms  bei Kindern und Jugendlichen und geht auf  die Rolle der Schule in diesem Kontext ein. Sein im März 2015 erschienenes Buch „Burnout-Kids: Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert“ bietet vertiefende Informationen.
Ein Vortrag mit Gespräch von Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Psychosoziale Medizin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik Universitätsklinikum Eppendorf / Leitender Abteilungsarzt der Abteilung für Kinderpsychosomatik im Altonaer Kinderkrankenhaus
Am 15. Februar um 17.30 Uhr im Nachtasyl. Eintritt frei.
Anmeldungen zur Lehrer-Lounge bitte unter 040.32 81 41 39 oder thaliaundschule@thalia-theater.de.


7. Lehrer-Lounge im März 2016: "Warten auf Godot"
Seit mehr als sechzig Jahren warten zwei Landstreicher auf den Bühnen der Welt auf jemanden namens Godot, der aber nie kommt. Eine klassische Situation, eine Existenz-Chiffre, die den irischen Autor Samuel Beckett weltberühmt machte. Welche tiefere Erkenntnis sich hinter seinem  „Godot“ verbirgt, ob Gleichnis oder gar nichts, darüber verweigerte Beckett stets jede Auskunft mit dem Hinweis: Hätte ich mich klarer ausdrücken wollen, hätte ich mich klarer ausgedrückt. Und so sind eine Vielzahl von Beschreibungen, Geheimnissen und Mutmaßungen über die philosophischen Lumpen Wladimir und Estragon im Umlauf. Was, wenn Wladimir und Estragon nicht nur die metaphysischen Clowns sind, als die wir sie kennen? Wenn das Stück nicht in „Absurdistan“ spielt, sondern eine historische Realität verbirgt? Waren Wladimir und Estragon  - wie ihr Autor Beckett - in der Résistance? Sind sie wie er auf der Flucht aus  Frankreich 1943?  Was, wenn sie nicht auf Gott, sondern auf eine viel konkretere Erlösung warten? Auch heute noch?
Dramaturgin Susanne Meister und ein Schauspieler berichten von ihrer Arbeit mit Regisseur Stefan Pucher und geben Antwort auf die Frage , wie man einen vielgespielten Klassiker immer wieder neu erfindet und neue Sichtweisen auf einen vielgespielten Stoff erhält.
Am 21. März um 17.30 Uhr im Nachtasyl. Eintritt frei.
Anmeldungen zur Lehrer-Lounge bitte unter 040.32 81 41 39 oder thaliaundschule@thalia-theater.de.






Vorstellungen
Mo,15.02.201617:30 Uhr
Mo,21.03.201617:30 Uhr
 
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