Kleistjahr
Kleist 2011
Themenschwerpunkt vom 10. bis 19. November
Zum 200. Todestag des Dichters Heinrich von Kleist
Rastlos hat er Wohnorte gewechselt, tausende von Kilometer zurück gelegt zu einer Zeit, da es noch keine modernen Verkehrsanbindungen gab und hat sich in seinen wechselnden Lebensentwürfen und in der Möglichkeit des Scheiterns geübt. Nun rückt im Kleistjahr eine neue Wahrnehmung des Dichters und Menschen Heinrich von Kleist ins Bewusstsein: Die eines modernen Charakters, der sich nach dem Bruch mit seinem gesellschaftlich vorgegebenen Lebensentwurf den dauerhaft instabilen Lebensverhältnissen und Hakenschlägen seines Schicksals ausgesetzt hat.
Kleist predigt den Aufruhr, schon durch die aufrührerische Art seiner Kunst. Zugleich verspüren wir Kleist als Dichter, der selber als Heftigster zwischen seinen Gestalten herumrast... Der Schall seiner anarchischen Musik wird vom Getöse dieses Jahrhunderts verstanden. Alfred Wolfenstein
Programm
