Für Jugendliche

Theater- und Performanceprojekte für junge Leute


Die Suche nach dem Knoten
Eine Expedition durch die Thalia-Spielzeit
Für Jugendliche bis 18 Jahren


Was ist eigentlich der rote Faden der Thalia-Spielzeit und was fangen Jugendliche damit an? Als „Stars des Ensembles“ inszenieren Jugendliche sich selbst und immer wieder Fetzen von dem, was gerade auf den Thalia-Bühnen läuft. Moby Dick, Bei den wilden Kerlen oder Die Möwe... Wir sind gescheiterte unglückliche Liebende einer „hoffnungslosen Generation“ und streben gleichzeitig nach „100% Happiness“, versuchen unsere Umwelt zu beherrschen, passen uns an und drehen durch, weil wir’s können. In unserer Spielwut verwischen die „Grenzen zwischen Alltag und innerer Traumwelt“. Wir suchen uns Räume im und außerhalb des Theaters, die wir zu unserer Bühne machen und spielen die Rollen, die wir schon immer mal verkörpern wollten. Es ist alles möglich in diesem fröhlichen „Reich des Spiels und des Scheins“ (Schiller). Auf unserem Pilgerweg durch das Theaterjahr suchen wir immer wieder neue Pfade, entern das Thalia und nehmen Impulse auf, die auf unserer Bühne Bilder entstehen lassen – und unser Stück. Und danach „wird nichts mehr sein, wie es war“ – vielleicht ist auch „Til Schweiger mit dabei“ – „subversiv“ oder „luxuriös“? Mit „Texthängern“ oder „falschen Requisiten“? Egal –Hauptsache wir „retten die Welt“! Wer macht mit? (Anm.: Alle Zitate entstammen dem Thalia Spielzeitheft 2013/14)

Kosten 40 € Leitung Mia Panther, Theaterpädagogin
Achtung, neuer Start! Ab 16.10.2013, jeweils Mi 16 – 19 Uhr bis Ende Februar 2014 und zusätzliche Probenwochenenden
Ort Thalia Probebühne, Gaußstraße 190, 22765 Hamburg


Räubern

Für Jugendliche bis 18 Jahren
Was brauche ich wirklich für mein Leben? Und wofür lohnt es sich zu leben? Inwiefern
werden Jugendliche funktionalisiert und für eine Gesellschaft genutzt, die uns zu Füßen liegen könnte? Ist es möglich, sich eine völlig eigene Welt in diesem System zu erschaffen? Mit diesen und ähnlichen grundlegenden Fragen wird sich die Performancegruppe „Reset“ in dieser Spielzeit auseinander setzen. „Die Räuber“ von Friedrich Schiller ist Basis für eine sehr eigene, freie Bühnenversion. Mit der Frage nach der Konsequenz des eigenen Handelns erschließt sich die Gruppe „Die Räuber“ und hinterfragt Gewaltphantasien und Utopien unterschiedlicher Menschengenerationen. Eigene Musik, Tanz und Schillers Werk helfen ein neues Stück zu bauen, das bis Juli 2014 aufgeführt wird.
Kosten 40 € Leitung Alina Gregor, Regisseurin und Schauspielerin
Ab 12.9.2013, jeweils Do 17 – 19 Uhr und Probenwochenenden

Eingeladen zum Kaltstart-Festival 2014 am 4. Juni um 19 Uhr im Haus 73, Schulterblatt 73


Gott und die Welt und ich
„Wohin geht es jetzt mit mir? Was bedeutet „Zuhause“? Warum habe ich genau diese Freunde? Was bleibt, wenn ich allein bin? Kann ich Türen öffnen, wenn ich sprachlos bin und nichts verstehe?“ Bei dem dreijährigen Projekt „Gott und die Welt und ich“, eine Kooperation von CJD Hamburg+Eutin und Thalia Treffpunkt kommen neu zugewanderte Jugendliche – unter anderem aus Afghanistan, Lateinamerika und verschiedenen afrikanischen Ländern – zusammen und entwickeln ausgehend von diesen Fragen gemeinsam eine Reihe von kleinen und großen Theater-Stücken. Fast alle aus der Gruppe sind erst seit sehr kurzer Zeit in Deutschland, etliche sind Flüchtlinge. Viele der Jugendlichen haben Unsagbares hinter sich, doch sie finden mithilfe von Theater einen Weg, dem Erlebten Leichtigkeit zu verleihen und ihre Sprachlosigkeit zu überwinden. Bereits im Februar 2012 startete die Zusammenarbeit mit der szenischen Lesung „Nichts steht geschrieben“, bevor sich das Projekt bei den Lessingtagen 2013 mit dem Stück „El Matrimonio“ der Öffentlichkeit zeigte. Beim Grenzgänger-Festival des Thalia Treffpunkt im Juni 2013 haben die 20 Teilnehmenden, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, ihre dritte Szenenfolge mit dem Titel „Tor zur Welt“ präsentiert. Das Tor zur Welt war hierbei der Ort, durch den jeder Flüchtling in Hamburg gehen muss, eine Unterkunft, ein Übergangsort, ein Niemandsland. Aber auch der innere Ort, der gefunden wurde, um anzukommen und in der Lage zu sein, den eigenen Weg fortzusetzen. Das Kooperationsprojekt wird in dieser Spielzeit fortgesetzt.
Leitung Kirsten Sass, Altamasch Noor (CJD Hamburg+Eutin) Projektberatung Herbert Enge, Anton Krause
(Thalia Theater)


Freundschafthuckepack – Was plötzlich alles anders ist und nicht mehr sicher

Für Jugendliche bis 18 Jahren
Beste Freunde für immer! Für immer? Kann man etwas dagegen tun, wenn eine Freundschaft nicht mehr ist, wie sie einmal war? Kann man Unverzeihliches wieder gut machen? Vielleicht wird die Freundschaft gerettet durch eine weite Reise, weit weg von der Schule und den Eltern? Nimm deine Freundschaft Huckepack und lass uns aufbrechen! Angelehnt an den Roman „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich und der Inszenierung im Thalia Gaußstraße beschreiten wir gemeinsam die Anfänge und Grenzen von Freundschaften. Wir stellen sie auf harte Proben und fangen jene zerbrechlichen Stimmungen in selbst entwickelten Szenen und Texten ein.
Kosten 40 € Leitung Özlem Demirci, Theaterpädagogin und Schauspielerin
Ab 19.2.2014, jeweils Mi 16 – 19 Uhr und zusätzliche Probenwochenenden
Aufführungen bis Anfang Juli 2014
Ort Thalia Probebühne, Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
WICHTIG: Bitte zum ersten Treffen den Roman
„Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich mitbringen!


Unart – Der Jugend-Performance-Wettbewerb
Unart ist ein Jugend-Wettbewerb für multimediale Performances in Berlin, Dresden, Frankfurt und Hamburg, der vor sechs Jahren von der BHF-BANKStiftung initiiert wurde. Eine Jury wählt auch dieses Jahr wieder sieben Hamburger Jugendgruppen aus, die ihre Performance-Ideen mit Hilfe eines erfahrenen Künstlers erarbeiten. Die Ideen der 13- bis 19-jährigen Jugendlichen sollten etwas mit dem eigenen Leben und ihrer Sicht auf die Welt zu tun haben. Alles, was auf die Bühne des Thalia Gaußstraße passt, ist erlaubt: Sprache, Musik, Video, Tanz, Malerei... Einzige Bedingung: Die 15-minütige Performance sollte mindestens zwei Kunstformen kombinieren.
Im Januar/Februar 2014 ist es dann soweit, die Hamburger Gruppen präsentieren beim unart Hamburg-Finale im Thalia Gaußstraße ihre Werke.
Bewerbungen bis 31.8.2013. Weitere Informationen unter unart.net und bei Nehle Mallasch unter
hamburg@unart.net



Unter Ahab oder Das Tagebuch des Matrosen I.
Kapitän Ahab wandert Nacht für Nacht über das Deck seines Schiffes und hält Ausschau nach Moby Dick, dem weißen Wal, der ihm vor Jahren das eine Bein abgerissen hat. Sein Hass lässt ihn nicht schlafen und seine Mannschaft auch nicht. Der starrsinnige alte Mann mit der sonderbaren Narbe reißt alle mit sich, begeistert, besticht, erpresst und zwingt sie auf eine wilde Jagd nach dem gewaltigsten Riesen des weiten Ozeans.
Der Matrose Ismael – mit an Bord, weil er (mal wieder) vom Leben genervt war und dringend Geld brauchte – versucht seiner Eindrücke Herr zu werden.  Er sie schreibt sie auf . In einem Tagebuch klammert er sich an jede Schaumkrone, beschreibt jede Planke und jeden Nagel, die klirrenden Nächte und die Mittagshitze an Deck, sieht jeden eisigen Blick und jedes böse Wort, das die Männer verstohlen in ihre Bärte raunen und erkennt die unheilvollen Vorzeichen, die ihre Reise überschatten... Frei nach dem Roman entwickelt die Eisenhans-Gruppe für junge Leute gemeinsam ein eigenes Stück.
Kosten 40 €
Leitung Dorothee de Place, Regisseurin und Schauspielerin
Ab 14.10.2013, jeweils Mo 17-20 Uhr und zusätzliche Wochenendproben
Ort Schule Borgweg 17a, 22303 Hamburg




Den Wal aussingen
Für Jugendliche bis 18 Jahren
Blut und Donner, es müssen mutige Seefahrer sein, die Moby Dick, den größten und gefährlichsten aller Wale erlegen wollen. Auf der kleinen Walfängerninsel Nantucket treffen sich Abenteuerlustige, die Sturmwind und Seegang trotzen, Grünschnäbel und herausgeputzte Bauernlümmel, Aussteiger, die ihr Leben an Land satt haben, Romantiker, Harpuniere und ganz wilde Halunken. Sie wollen rund um die Welt segeln, um den Leviathan zu töten. Jeder hat schon eine Idee, wie das aussehen wird und alle geben an, dass sich die Schiffsplanken biegen. Das Ungeheuer wird in der Vorstellung immer monströser und furchtbarer. Ob und wann das Schiff tatsächlich ablegt, weiß niemand so genau. Nur eins scheint sicher, sie alle werden Ruhm und Ehre erlangen und zu echten Waljägern werden. Ausgehend von der Vorlage wird sich die Eisenhans-Jugendgruppe auf das Abenteuer ihres Lebens vorbereiten und dabei jede Menge Seemannsgarn spinnen.
Kosten 40 € Leitung Christina Fritsch, Theaterpädagogin
Infotreffen mit Eltern und Betreuern am 24.9.2013
Ab 15.10.2013, jeweils Di 17 – 20 Uhr, Probenwochenenden nach Absprache
Ort Schule Borgweg 17a, 22303 Hamburg


Wa(h)lmöglichkeit!?
Ein Eisenhans-Theaterprojekt für junge Leute
Die Geschichte Melvilles erzählt von dem „Fischer“ Ahab, der den weißen Wal finden will, der ihm sein Bein geraubt hat. Eine Suche, eine Jagd und ein zwanghafter Wunsch nach dem vermeintlich größten Ziel seines Lebens. Was treibt ihn an, warum will Ahab das? Um wirklich jeden Preis das eine Ziel erreichen, ohne Rücksicht auf Verluste. Auch auf die Gefahr hin, sich im eigenen Fangnetz zu verfangen, zu verstricken – Wie weit würdest du gehen, um „deinen Moby Dick“ zu fangen? Wonach jagst du im Leben? Ohne Rücksicht auf andere und anderes. Was willst du ohne wenn und aber besiegen, ergattern, erreichen? Die Gegner deines Lebens total besiegen, den einen großen Traum erfüllen, und dann alles schaffen.
Kosten 40 € Leitung Sophie Arlt, Dennis Dringelburg, Mitarbeiter Thalia-Theaterpädagogik
Ab 16.10.2013, jeweils Mi 17 – 20 Uhr und zusätzliche Probenwochenenden
Ort Schule Borgweg 17a, 22303 Hamburg





Lese- und Theaterprojekt: Gott und die Welt und ich

Gott und die Welt und ich

„Wohin geht es jetzt mit mir? Was bedeutet „Zuhause“? Warum habe ich genau diese Freunde? Was bleibt, wenn ich allein bin? Kann ich Türen öffnen, wenn ich sprachlos bin und nichts verstehe?“ Bei dem dreijährigen Projekt „Gott und die Welt und ich“, eine Kooperation von CJD Hamburg+Eutin und Thalia Treffpunkt kommen neu zugewanderte Jugendliche – unter anderem aus Afghanistan, Lateinamerika und verschiedenen afrikanischen Ländern – zusammen und entwickeln ausgehend von diesen Fragen gemeinsam eine Reihe von kleinen und großen Theater-Stücken. Fast alle aus der Gruppe sind erst seit sehr kurzer Zeit in Deutschland, etliche sind Flüchtlinge. Viele der Jugendlichen haben Unsagbares hinter sich, doch sie finden mithilfe von Theater einen Weg, dem Erlebten Leichtigkeit zu verleihen und ihre Sprachlosigkeit zu überwinden. Bereits im Februar 2012 startete die Zusammenarbeit mit der szenischen Lesung „Nichts steht geschrieben“, bevor sich das Projekt bei den Lessingtagen 2013 mit dem Stück „El Matrimonio“ der Öffentlichkeit zeigte. Beim Grenzgänger-Festival des Thalia Treffpunkt im Juni 2013 haben die 20 Teilnehmenden, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, ihre dritte Szenenfolge mit dem Titel „Tor zur Welt“ präsentiert. Das Tor zur Welt war hierbei der Ort, durch den jeder Flüchtling in Hamburg gehen muss, eine Unterkunft, ein Übergangsort, ein Niemandsland. Aber auch der innere Ort, der gefunden wurde, um anzukommen und in der Lage zu sein, den eigenen Weg fortzusetzen. Das Kooperationsprojekt wird in dieser Spielzeit fortgesetzt.
Leitung Kirsten Sass, Altamasch Noor (CJD Hamburg+Eutin) Projektberatung Herbert Enge, Anton Krause
(Thalia Theater)






Schülerbotschafter

Botschafter

Du wirst Thalia-Schülerbotschafter und informierst regelmäßig an Deiner Schule über die Thalia Stücke. Du bekommst eine Pinnwand für die Schule gestellt, die Du gestalten kannst und erhältst regelmäßig Karten für einzelne Inszenierungen sowie Einladungen zu Proben.
Bewerbung ab sofort per Mail unter:  thaliaundschule@thalia-theater.de
Bitte Jahrgang, Schule und Mailadresse vermerken.

Kontakt

Thalia Treffpunkt
Thalia Theater GmbH, Thalia Treffpunkt
Alstertor, 20095 Hamburg
Herbert Enge, Anne Katrin Klinge, Petra Urbanski, Nehle Mallasch (unart)
Telefon 040.32 81 41 39
Fax 040.32 81 42 04
www.thalia-theater.de
Anmelden unter :
E-Mail: thaliatreffpunkt@thalia-theater.de



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