Gert Jonke

Gert Jonke

Gert Jonke wird 1946 in Klagenfurt geboren. Ab 1966 studiert er Geschichte, Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Wien. Weiterhin studiert er an der Akademie für Musik und darstellende Kunst und wirkt als Mitarbeiter in der Hörspielabteilung des Süddeutschen Rundfunks. Darauf folgen längere Auslandsaufenthalte und Reisen nach West-Berlin, London, den mittleren Osten und Südamerika.
Ab 1978 ist er in Wien als freier Schriftsteller tätig und erhält neben zahlreichen anderen Auszeichnungen den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Österreichischen Würdigungspreis für Literatur sowie den Kleist-Preis.
Jonke stirbt im Alter von 62 Jahren im Jahr 2009 an einer schweren Krebserkrankung. Er verfasste Erzählungen, Romane, Essays, Theaterstücke, Drehbücher und Hörspiele. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Geometrischer Heimatroman“, die Erzählung „Schule der Geläufigkeit“ sowie die Theaterstücke „Die Hinterhältigkeit der Windmaschinen“, „Insektarium“ und „Chorphantasie“. Sein sprachexperimentelles Werk ist gekennzeichnet durch die Beschreibung verwalteter Gesellschaften, die ihren übergeordneten Sinn verloren haben und die Hoffnung, durch Kunst dieser Welt entkommen zu können.
FOTO: © Ingrid Ahrer

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