Cargo City

Cargo City
Cargo City – Schublade auf: Singer-Songwriter-Indie-Pop? Gerne – aber was macht dann ein Produzent, der auch schon Sven Väth verarztet hat, mit der Band? Cargo City bringen scheinbar unüberbrückbare Gegensätze zusammen, wie „Dance/Sleep“, Albumtitel der aktuellsten Veröffentlichung wunderbar illustriert. Flirrend ätherische Sounds treffen hier auf angezerrte druckvolle Dance-Rhythmik, plötzlich gewinnt eine eigentlich fragile Stimme die Oberhand über ihren Duettpartner. Die Melodien finden dabei stets ihren Weg ins Ohr, die Beats gehen in die Beine, während die Stimmen ungebremst aufs Herz zurasen. Mal melancholisch-verspielt, mal euphorisch-treibend, immer mit dem Höchstmaß an Gefühl und gerne einer guten Prise Ironie gewürzt. Gleich die ersten Singles von Cargo City „Ode to No One“ und „When I Sleep I Disappear“ avancierten zu Radio-Dauerbrennern. Für den Erfolgsfilm „Vincent will meer“ (2010) steuerten Cargo City gleich vier Songs bei. Über eine Million Kinobesucher werden sich noch mit Gänsehautgefühl an die Schlüsselszene erinnern können, in der Vincent und seine Freunde zum Song „Point of View“ auf dem Gipfelkreuz sitzen. Grenzgängerei 2.0. Weiter geht es dann Ende 2012 / Anfang 2013, wenn „Bastard“, der neue Film mit Martina Gedeck, in die Kinos kommt, denn auch zu diesem Film steuern Cargo City zwei brandneue Songs bei. Das ist Pop in Reinkultur!
Eintritt VVK 8,80 auf tickets.de/AK 10 Euro
