Ubu Narr

Studienprojekt III
In Kooperation mit der Theaterakademie Hamburg
Regiestudierende (7. Semester) der Theaterakademie Hamburg zeigen ihre Arbeiten

Ubu Narr nach Alfred Jarry

‚Ubu hat alle Laternen mit seinem gewaltigen Furz ausgeblasen. Und überdies hat er überzeugt. Er hat alle Welt vom Nichts und von der Verstopfung überzeugt. Er beweist, dass wir eine Darmreizung des Herrn dieser Vorhölle sind. Und wenn der gefurzt hat, wird, das sehen Sie ja wohl ein, alles gelöst sein, alles in Ordnung sein. Wir sind nichts anderes als im Zustand des virtuellen Furzes.’(Jean Baudrillard)
„Die alte Welt liegt im Sterben. Die neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster.“ Paris 1896: Die Uraufführung von „Ubu Roi“  ist die Geburtsstunde des ungeheuerlichen Anarchisten Ubu. Über hundert Jahre lang frisst, massakriert und furzt sich Jarrys Schurke seither durch die Welt. Heute Abend beginnt sein Spiel von neuem. Und er ist längst nicht mehr allein. Ob Praktikanten, Krieger, Könige und Narren: Wir alle sind Ubu, und wir sind viele. Und das ist unsre Utopie: Liberté, Égalité, Brutalité. Das radikale Spiel als letzter Ausweg aus der Spaßgesellschaft.
Sarah Klöfer
, 1985 in Wiesbaden geboren, studierte Theaterwissenschaft und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Danach arbeitete sie als Regieassistentin am Ballhaus Naunynstraße, Theater Unterm Dach Berlin und  Hebbel am Ufer u.a. bei Nurkan Erpulat und Amina Gusner.  Seit April 2009 studiert sie Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Rahmen ihres Studiums inszenierte sie „Woyzeck“, „Antigone“, sowie die Uraufführung von „Hohlolokolation“ am St. Pauli Theater in Hamburg.

Regie
Sarah Klöfer
Bühne
Frank Schönwald
Kostüm
Claudio Pohle, Viet Thanh Tran
Dramaturgie
Michael Isenberg
Mit Rashidah Aljunied, Fridtjof Bundel, Moritz Grabbe, Agnes Jaworek,  Ian McMillan



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