Terrorisme

von den Brüdern Presnjakow
Übersetzung: Tom Kleijn
Theaterschool, Amsterdam School of the Arts, Amsterdam

Die Vorstellung wird in niederländischer Sprache gespielt mit Untertiteln

Zum Stück „Könnte es sein, dass die Bombe für Sie gedacht war?“ Am 11.09.2001 erhielt der Begriff „Terrorismus“ eine neue Bedeutung für die westliche Welt. Für uns sind „Terroristen“ diejenigen, die Gewalttaten unter einer Bevölkerungsgruppe begehen, die sie als ihren Feind betrachten, um Furcht zu verbreiten. Ihre Handlungen ergeben sich aus religiösen, politischen oder weltanschaulichen Überzeugungen. Gibt es aber nur diese „Terroristen“? Jeder Mensch hat sein Päckchen zu tragen. Wir werden geprägt von unseren Erfahrungen unserer Bildung, Kultur und Begegnungen mit anderen. Was das individuelle Denken und Handeln einer Person in einer anderen Person genau bewirkt, ist schwierig einzuschätzen. Wie weit reicht die Unterstützung für unsere Ideen? Und kann unser Denken und Handeln zu Gewalt führen? In „Terrorisme“ begegnen wir 20 Figuren (gespielt von acht Schauspielern) in einer Mosaikgeschichte über die Kettenreaktion, an der wir alle beteiligt sind.

Maren E. Bjørseth *1984 in Bergen, Norwegen, studiert seit 2008 Regie an der Amsterdamer Hochschule der Künste. Zuvor studierte sie an der norwegischen University of Science and Technology Drama / Theater (B.A.). In Norwegen hat sie bis heute zehn Stücke an unterschiedlichen Theatern inszeniert. 2011 absolvierte sie diverse Regieassistenzen, darunter bei Theu Boermans’ Inszenierung von „Begierde hat uns berührt“ in Amsterdam, anschließend bei Luk Percevals Inszenierung von „In Ongenade“ in Amsterdam. „Terrorisme“ ist die erste von zwei Abschlussinszenierungen von Maren E. Bjørseth.

Ausstattung/Licht
Marjolijn Brouwer
Dramaturgie
Nina Slagter
Es spielen
Nettie Blanken, Thomas Höppener, Myranda Jongeling, Noël S. Keulen, Keja Kwestro, Jakob Nieuwenhuijsen, Rick Paul van Mulligen, Chiem Vreeken

Abschlussinszenierung 2012
Aufführungsrechte: Auteursbureau Almo
Spieldauer: 90 Minuten
4. April, Thalia Gaußstraße, 19.00 Uhr

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