Frühling und Hoffnung = Bahar und Omid

Projekt von Ana Zirner
Fassung von Ana Zirner, Christina Zintl, Maximilian Löwenstein, Veronika Bachfischer
Folkwang Universität der Künste Essen

Zum Stück Von der Kraft, mit der nur wenige Flugstunden entfernt junge Leute für ihre Rechte kämpfen, erreicht uns hier nur der Eindruck verwackelter Handyvideos. Dieses vor Ort recherchierte Theaterprojekt erzählt Geschichten des iranischen Geschwisterpaars Bahar und Omid, und setzt sich mit einem Leben zwischen Repression und Hoffnung auseinander. Die beiden deutschen Schauspieler teilen die Bühne mit dem iranischen Jazzmusiker Amir Nasr. „Ich fühle mich einsam. Weil einerseits ist da die Welt, also Europa und Amerika, die halten uns alle für Terroristen und unzivilisiert, und auf der anderen Seite eine Regierung, bei der man nicht mal seine Meinung sagen darf, die einem den Mund verbietet.“ (Bahar, 24, Teheran)

Ana Zirner *1983 in Starnberg, studierte Filmregie in Berlin und seit 2008 Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie an der RESAD in Madrid. Ihre Kurzfilme wurden z.T. auf internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. Ihre Vordiplomsinszenierung von „Da kommt noch wer“ gastierte 2010 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Beim „Theatertreffen NRW“ 2010 in Düsseldorf war sie als Jurymitglied beteiligt. 2011/12 arbeitete sie im Projektmanagement des „Emergency Entrance“ Festivals am Schauspielhaus Graz. Sie ist aktives Mitglied des internationalen Regienetzwerks INSTED.

Musik Amir Nasr
Es spielen Veronika Bachfischer, Gabriel Rodriguez

Abschlussinszenierung 2012
Spieldauer: 70 Minuten 2. April, Thalia Gaußstraße, 21.00 Uhr

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