Anarchie in Bayern

von Rainer Werner Fassbinder
Universität für Musik und darstellende Kunst, Max Reinhardt Seminar Wien

Zum Stück Nach der Revolution ist vor der Revolution. Umsturz und Revolte sind geglückt, der Freistaat Bayern sagt sich von der BRD los und proklamiert die SAB, die „Sozialistische Anarchie Bayerns“. Die Sehnsucht des Volkes ist gestillt. So weit der gemeinsame Traum von Veränderung. Doch was kommt danach? Hier setzt Fassbinders nahezu vergessenes Textfragment als Zeitdokument aus der Studentenrevolte in den späten 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts an.

Helene Vogel *1981 in Dshambul, Kasachstan. Sie studierte Psychologie an der Freien Universität Berlin und Drehbuch an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam Babelsberg; anschließend folgte ein Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, das sie seit 2010 am Max Reinhardt Seminar in Wien weiterführt. Eigenständige Regiearbeiten: „Ella“ von Herbert Achternbusch mit C. Umbdenstock, eingeladen zum Festival Premiers Actes, Alsace (2009), „Die Marquise von O...“ von Heinrich von Kleist, Aufführungen im Rahmen der Kleist-Ausstellung des Wiener Theatermuseums, Kurzfilmprojekte und der Dokumentarfilm „Anders Dienen“ (AT) über die Situation russischer Kriegsdienstverweigerer.

Ausstattung Elisabeth Weiß
Dramaturgische Beratung
Matthias Fallenstein
Es spielen Tinka Fürst, Florian Haslinger, Tino Hillebrand, Bastian Parpan, Laurence Rupp, Michaela Schausberger, Johanna Wolff

Abschlussinszenierung 2012
Aufführungsrechte: Verlag der Autoren
Spieldauer: ca. 70 Minuten 1. April, Thalia Gaußstraße, 19.00 Uhr

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