Die Zauberflöte

Mozarts Oper als Kyôgen-Theater
Gastspiel der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und des japanischen Shigeyama-Ensembles

Mozarts Opern kennt in Japan jedes Kind, doch wer „Die Zauberflöte“ live erleben will, bekommt Probleme. Mit dem Siegeszug der europäischen Musik ist nämlich keineswegs ein Siegeszug des westlichen Theaters einhergegangen. Darstellendes Spiel bedeutet in Japan immer noch vor allem das traditionelle Nô-Theater oder dessen heiteres, burleskes Gegenstück, das Kyôgen.

Das Kyôgen-Theater blickt auf eine mehr als 600-jährige Tradition zurück. Ehemals ein reines Sprechtheater erobert sich das heutige Kyôgen-Theater durch Kooperationen mit anderen Kunstsparten frische Impulse und ein neues Publikum, so auch durch die Kombination mit der Harmoniemusik W.A. Mozarts.

„Die Zauberflöte“ wird von Schauspielern des Shigeyama- Ensembles aus Kyoto als Kyôgen-Theater in einer Aufführung mit den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen neu interpretiert. Ohne Gesang, mit den Mitteln des klassischen japanischen Lustspiels. 

Eine Veranstaltung zum Jubiläum „150 Jahre Deutsch-Japanische Freundschaft“.

 

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