Der Tod und das Mädchen

nach Ariel Dorfman
Regie Till Wyler von Ballmoos
Bayerische Theaterakademie August Everding

„Der Tod und das Mädchen – ein Wiederhall“ spielt in einem totalitären System, in dem die Menschen jahrelang schweigen und weghören mussten. In einer Nacht treffen Paulina, ein Folteropfer, Gerardo, Anwalt und ihr Ehemann, und der Arzt Roberto aufeinander. Paulina erkennt ihren vermeintlichen Folterer Roberto an seiner Stimme wieder und wird mit den Ereignissen ihrer Vergangenheit konfrontiert. In der Umkehrung der Machtverhältnisse versucht sie, gewaltsam zu erzwingen, was ihr die offizielle Rechtsprechung nicht bieten kann. Paulina fängt, an die Vergangenheit zu rekonstruieren: Satz für Satz, Ton für Ton.

Till Wyler von Ballmoos *1979 in Bern, studiert seit 2006 Regie für Theater und Musiktheater an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. 2004 schloss er sein Musikstudium mit dem Konzertdiplom für Violoncello an der Hochschule der Künste in Bern ab. Als Musiker und Komponist wirkte er bei mehreren Filmproduktionen, u.a. „Slumming“ von Michael Glawogger sowie bei Theaterproduktionen (u.a. mit Georges Aperghis) mit. Er ist Performer und Gründungsmitglied der Gruppe „_NEGO“. Durch sein Stipendium an der Festival Academy Inteatro Polverigi (Italien) studierte er u.a. bei Big Art Group, Benjamin Verdonck, Nicola Hümpel.

Bühne Evi Bauer
Musik Jan Sneijder, Daniel Jakob Filewile
Dramaturgie Adrian Herrmann
Produktionsleitung Pia Richter

Es spielen Rena Dumont, Oliver Losehand, Stefan Maaß

Studienprojekt 2010
Spieldauer: 70 Minuten

26. März, Thalia Gaußstraße, 19.00 Uhr

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