Die Leiden des jungen Werthers

Gastspiel des Hamburger Theaterfestivals: 

Die Leiden des jungen Werthers

Werther will weg, immer nur weg. Weg von Konventionen, Erwartungen, Verantwortung. Mit unüberwindlichem Abstand und tiefem Zynismus beobachtet er die Geschäftigkeit der Menschen und ist dabei immer auf der Suche nach sich selbst. Dann lernt er Lotte kennen, deren Verlobung mit Albert bevorsteht ... Die kongeniale Bühnenfassung Jan Bosses von Goethes berühmtem Briefroman war 2007 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

„ICH könnte mit Großbuchstaben überm eisernen Vorhang stehen, vor dem sich Goethes junger Werther die Liebespein von der Seele redet. ICH ist das erste Wort, mit dem Hans Löw in der Titelrolle die Bühne betritt: ein egomanischer Narziss, ein angeödeter Lebenssüchtiger, der sich in die unerfüllbare Liebe zu Fritzi Haberlandts Lotte wie in ein utopisches Selbstverwirklichungsprojekt stürzt. ... Jan Bosse hat Goethes Text als elegante Pop‐Literatur inszeniert, die direkt ins leere Herz der Gegenwart zielt. Und großes, junges Schauspielertheater ist." Jury Berliner Theatertreffen

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters, Berlin Mit Hans Löw, Fritzi Haberlandt, Ronald Kukulies / Regie: Jan Bosse / Bühne: Stéphane Laimé / Kostüme: Kathrin Plath / Musik: Arno Kraehahn, Sebastian Morsch / Dramaturgie: Andrea Koschwitz

Diese Festival‐Produktion wird gefördert durch die Martha Pulvermacher Stiftung.

Thalia 12. und 13. Oktober 

www.hamburgertheaterfestival.de.

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