Harold Rubin

Konzert und Film
Live-Konzert mit Harold Rubin, John Hudges (Bass) und Dirk Achim Dhonau (Drums) sowie Dokumentarfilm „Magnificent Failure“ (Israel, 2008)

Auf Spurensuche: Der Film „Magnificent Failure“ (Regie Jasmine Kainy) zeigt den Lebensweg von Harold Rubin, dem Künstler und Jazzmusiker, der 1932 in Johannesburg als Kind einer jüdischen Familie geboren wurde. In den 50er Jahren riskierte er sein Leben und seine Freiheit, als er, den herrschenden Apartheidsgesetzen zum Trotz, mit schwarzen Musikern zusammen auftrat. Mit seinem Gemälde „My Jesus“, mit dem er gegen den Missbrauch der Religion im Namen von Rassismus und Gewalt protestierte, wurde er 1962 wegen „Blasphemie“ angeklagt und zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Harold Rubin emigrierte daraufhin nach Tel Aviv. In Israel setzte Rubin seine Arbeit als Maler und Jazzmusiker fort, seine Werke wurden weltweit ausgestellt und veröffentlicht. Mittlerweile lehrt er an verschiedenen Kunsthochschulen.

Rubin gilt als wegweisender und innovativer Vertreter der Jazzmusik. Mit seinen Ensembles und als Solokünstler wurde er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. 2008 drehte seine Stieftochter Jasmine Kainy einen Dokumentarfilm über seine Biografie und die gesellschaftliche Situation Südafrikas. Hier lebt der heute 77-jährige.

Im Anschluss an den Film wird Harold Rubin ein Live-Konzert mit Gästen geben.

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