Das Ende der weißen Weltherrschaft

Peter Scholl-Latour ist seit vielen Jahrzehnten und auch noch heute, mit weit über achtzig Jahren, rund um den Globus unterwegs. Im Rahmen des Thalia-Festivals „Um alles in der Welt – Lessingtage 2011“ spricht er über das nahende Ende der Weltherrschaft des „Weißen Mannes“, die vor 500 Jahren mit den Eroberungen der Spanier und Portugiesen begann. Denn die Welt wird auf den meisten Teilen des Erdballs von den „Eingeborenen“ zurückerobert, während zugleich in den „weißen“ Regionen vielfältig multikulturell durchmischte Gesellschaften und Ethnien entstanden sind. Scholl-Latour berichtet, ob und wie wir mit dieser neuen Realität zu Recht kommen können. Schlagartig bekannt wurde Peter Scholl- Latour vor Jahrzehnten mit seinem Buch „Der Tod im Reisfeld“, das sich u.a. mit dem Vietnamkrieg beschäftigte und der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Indochina. Der ausgewiesene Kenner des weltpolitischen Geschehens wurde mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Adolf-Grimme-Preis und dem ersten Henri-Nannen-Preis, geehrt. Im Anschluss an seinen Vortrag unterhält sich Thalia-Intendant Joachim Lux mit dem weitgereisten Journalisten über dessen oft provokante Thesen.

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Kommentare

Erfasst durch die Gleichschaltung der Massenmedien
Danke, Herr Scholl-Latour. Leider sind Sie von der Gleichschaltung der Massenmedien auch erfasst. Zwar erwähnten Sie die drei machthabenden Konzerne, glauben aber dennoch an deren Lügen. Klicken Sie sich durch das Internet, dort finden Sie auch zu 9/11 die Wahrheit. Ansonsten war alles gut.
Aus dem Gästebuch, 25.01.11

Vielen Dank
Vielen Dank, Herr Scholl-Latour, Sie sollten öfter im TV oder bei öffentlichen Veranstaltungen auftreten. Ihr Wissen über die politischen und wirtschaftlichen Situationen der Völker kann für etliche Politiker in Deutschland eine "Grundbildung" sein. Wir bewundern Sie.
Aus dem Gästebuch, 25.01.11