Onkel Wanja

von Anton Tschechow

Sonja und ihr Onkel Wanja bekommen Besuch auf dem Gut, das sie seit dem Tod von Sonjas Mutter verwalten: Der Gatte der Verstorbenen, ein berühmter und verehrter Professor, ist mit seiner neuen, jungen Frau aus der Stadt angereist. Nun lässt er hier seinen Launen freien Lauf. Angesichts des wahren Charakters des Professors und unter dem Eindruck zurückgewiesener Liebe, die Onkel Wanja für die neue Frau des Professors, Sonja wiederum für den Arzt und Umweltaktivisten Astrow empfindet, erkennen die beiden, dass sie die letzten 25 Jahre in Selbsttäuschung gelebt haben.

„Onkel Wanja“ ist eine der letzten Inszenierungen des legendären Jürgen Gosch.

Vor allem aber ist es der Abend des Ulrich Matthes: Wer wirklich sehen will, wie es ausschaut, wenn Träume platzen und sich dann ein ganzes fehlgeleitetes Leben auflöst – gnadenlos überzeugend, äußerst schmerzhaft und dabei vollständig unsentimental – muss diesen Schauspieler als Onkel Wanja erleben! […] Spiegel online

Jürgen Gosch lenkt ein großartiges Schauspielerensemble nur sanft und lässt es die Zuschauer ergreifen, ohne sich in den Weg zu stellen. Die Welt

Regie Jürgen Gosch
Bühne und Kostüme Johannes Schütz
Mit Constanze Becker, Ulrich Matthes, Meike Droste, Gudrun Ritter, Christine Schorn, Christian Grashof, Jens Harzer, Bernd Stempel, Rahul Chakraborty

Eine Produktion des Deutschen Theaters Berlin

Im Rahmen des Hamburger Theaterfestivals 2010

Diese Festival-Produktion wird gefördert von Hildegard und Franz-Günter Wolf

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