Heinz Bude

Ein Versprechen ist immer ambivalent. Ob es sich einlösen lässt, weiß niemand, am wenigsten derjenige, der das Versprechen abgibt. Der Soziologe und Autor Heinz Bude (u.a. „Die Ausgeschlossenen“, „Generation Berlin“) widmet sich in der Zentrale im Anschluss an die Vorstellung „Die Marx-Saga“ einem der größten Versprechen der Menschheitsgeschichte, es lautet: „Das Versprechen Marx“.

Zur Person
Heinz Bude studierte bis 1978 Soziologie, Philosophie und Psychologie an der Universität Tübingen und an der Freien Universität Berlin. Bis 1983 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin, danach Projektmitarbeiter sowie Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1986 promovierte er mit einer Dissertation zur Wirkungsgeschichte der Flakhelfer-Generation an der FU Berlin; 1994 außerdem mit einer Studie zur Herkunftsgeschichte der 68er-Generation für Soziologie. Seit 1997 ist er Leiter des Bereichs »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« am Hamburger Institut für Sozialforschung. Außerdem vertrat er Lehrstühle an der Freien Universität Berlin und an der Viadrina in Frankfurt an der Oder. Seit 2000 ist er Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Heinz Bude hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht, zuletzt "Die Ausgeschlossenen. Das Ende vom Traum einer gerechten Gesellschaft".

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