Lebens-Linien

Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle
Szenische Lesung im Rahmen der Ausstellungen
Eva Hesse. One More than One
Gego. Line as Object


Am 28. Januar und 4. Februar um 20 Uhr im Hubertus-Wald-Forum, Hamburger Kunsthalle

Gemeinsam haben die beiden Künstlerinnen Eva Hesse (1936 – 1970) und Gertrud Goldschmidt (1912 – 1994), genannt Gego die gemeinsame Heimatstadt Hamburg, in der sie zur Zeit des Nationalsozialismus aufwachsen. Von Hamburg führen die biografischen Linien der jüdischen Frauen nach New York und Caracas, Venezuela.
Das Werk beider Künstlerinnen ist geprägt von einem neuen Verständnis von Skulptur, von der Verwendung unkonventioneller Materialien und Formen. Hesse wie Gego beschäftigten sich mit der Abweichung, dem Chaospotential in den Strukturen von Ordnung und Wiederholung. Inwiefern beider jüdische Herkunft und der Verlust der Heimat Spuren im Werk hinterlassen haben, lässt sich nur vermuten. Die szenische Lesung zeichnet, basierend auf biografischem Material wie Tagebüchern, Briefen und Interviews, Lebenslinien und künstlerische Ansätze von Eva Hesse und Gego nach.

Leitung Christine Ratka Ensemble Franziska Hartmann, Karin Neuhäuser

Eine Kooperation des Thalia Theaters und der Hamburger Kunsthalle


Besetzung

Darsteller
Franziska Hartmann
Karin Neuhäuser

Leitung
Christine Ratka
Fotos
Gego during installation of Reticulárea.  Museo de Bellas Artes, Caracas 1969  Photo: Juan Santana  © Fundación GegoEva Hesse in her Bowery Studio, circa 1967  Photo: Herman Landshoff  © The Estate of Eva Hesse.  Courtesy Hauser & Wirth / Münchner  Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv  Landshoff
Eva Hesse / Gego: Lebenslinien

After leaving their native Hamburg during the National Socialist period, the biographical lines of the two artists lead to New York and Caracas. Their spatial installations were also characterised by lines made of metal wire,
strings and cords in space. This staged reading in the Hamburger Kunsthalle traces the lifelines and intersecting points of the two artists, based on biographical material including diaries, letters and interviews.
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