Spielplanwahl 2012/2013
Sie machen Vorschläge! Wir nehmen sie an!
Kunst und Demokratie passen einfach nicht zusamen. Hier das vorläufige amtliche Endergebnis der Spielplanwahl, die mit einer großen Überraschung endete
Am 4. November rief das Thalia Theater sein Publikum dazu auf, vier Neuinszenierungen für die kommende Spielzeit zu wählen. Bis Samstag, den 17. Dezember, um 12 Uhr konnte per Post und Urnenwahl oder per Mail abgestimmt werden. Erlaubt war jeder Vorschlag: Roman- und Filmvorlagen, Klassiker, Uraufführungen, die eigenen Lieblingsstücke. Lediglich eine Einschränkung war zu beachten: Die Stücke durften in den letzten fünf Jahren nicht im Thalia-Programm gespielt worden sein. Das Votum für die drei meist genannten Stücke steht fest, die vierte Inszenierung allerdings unterliegt dem Minderheitenschutz. Das bedeutet, ein besonders origineller oder wichtiger Vorschlag wird nach Prüfung der vorgeschlagenen Stücke unabhängig von der Stimmzahl ausgewählt. Dieses Stück wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Gewinner der Preise wurden ausgelost.
Bei einer Wahlbeteiligung (gültige Stimmen) von 5529 Stimmen hat die Wahl für sich entschieden:
1.) Die Ehe des Herrn Mississippi von Friedrich Dürrenmatt (703 Stimmen)
2.) Peers Heimkehr von Emig/Hopf/Schmidt (636 Stimmen)
3.) Wir sind noch einmal davon gekommen von Thornton Wilder (635 Stimmen)
Auf den Plätzen 4 bis 10 sind zu verzeichnen:
4.) The Black Rider von Burroughs/Waits/Wilson (413 Stimmen)
5.) Die Erbsenfrau von Jens Nielsen (354 Stimmen)
6.) Jack the Ripper (Das Musical) von QEP GmbH/Falk Röbbele (278 Stimmen)
7.) Die Tagebücher von Adam und Eva von Seitz/Schroeder/Gergen/Struppeck (244 Stimmen)
8.) Einladung zum Klassentreffen von Martin Schörle (213 Stimmen)
9.) Shakespeare in Trouble von Chris Alexander/Hille Darje (133 Stimmen)
10.) Larva. Mein Tod ist keine Insel von Natascha Gangl (130 Stimmen)
Joachim Lux, Intendant des Thalia Theaters, zum Ergebnis der Wahl: „Ich freue mich, dass die Spielplanwahl einen klaren Sieger hervorgebracht hat. Mein herzlicher Glückwunsch geht an die Sieger und natürlich auch an die Wähler. Viele haben diese Aktion bekämpft, viele haben sie befürwortet, manche waren ratlos. Theater ist – im Übrigen wie das Internet – ein Ort des Spiels, des Als-Ob, und wir werden uns in diesem Sinne ernsthaft mit dem Wahlergebnis auseinandersetzen. Das Ergebnis wird auf der Spielzeitpressekonferenz Anfang April bekannt gegeben.“
Joachim Lux
Endergebnis Spielplanwahl 2012/2013
Die Ehe des Herrn Mississippi von Friedrich Dürrenmatt (703x)
Peers Heimkehr von Emig/Hopf/Schmidt (636x)
Wir sind noch einmal davongekommen von Thornton Wilder (635x)
Black Rider von Robert Wilson (413x)
Die Erbsenfrau von Jens Nielsen (354x)
Jack the Ripper Das Musical (187x)
Die Tagebücher von Adam und Eva
von Kevin Schroeder/Marc Seitz (244x)
Einladung zum Klassentreffen von Martin Schörle (213x)
Shakespeare in Trouble von Chris Alexander/Hille Darjes (133x)
Larva. Mein Tod ist keine Insel von Natascha Gangl (130x)
Schlammlandschaften von Lisa Sommerfledt (89x)
Empört Euch! von Stéphane Hessel (70x)
Man braucht kein Geld, Spielfilm von 1932 (67x)
Das Wintermärchen von William Shakespeare (60x)
McFamily von Philip Preuß (35x)
Der Zufriedene von Katharina Schlender (36x)
Cat’s Cradle von Kurt Vonnegut (35x)
Irgendein Spiel von Jona Manow (22x)
Wilhelm Tell von Friedrich Schiller (15x)
Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin (14x)
Stück für Gewinner von Klein (14x)
Die Dreigroschenoper von Weill/Brecht (13x)
Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist (13x)
Warten auf Godot von Samuel Beckett (12x)
Ein idealer Gatte von Oscar Wilde (12x)
Der Streit von Marivaux (11x)
Frischluft von Isabella Archan (10x)
Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt (10x)
Wallenstein von Friedrich Schiller (9x)
Ihr könnt euch niemals sicher sein, Fernsehfilm (8x)
Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza (8x)
Die heilige Johanna von G.B. Shaw (8x)
Das war ich nicht von Kristof Magnusson (7x)
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua
von Friedrich Schiller (7x)
Schau, da geht die Sonne unter von Sbylle Berg (7x)
Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist (7x)
Sommernachtstraum von William Shakespeare (7x)
Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos von Werner Schwab (7x)
Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch (6x)
Der Kaufmann von Venedig von William Shakespeare (6x)
Die Nashörner von Eugène Ionesco (6x)
RollenSpiel von Alan Ayckbourn (6x)
Unter dem Milchwald von Dylan Thomas (6x)
Andorra von Max Frisch (5x)
Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt (5x)
Der Floh im Ohr von Georges Feydeau (5x)
Gespräche mit Astronauten von Felicia Zeller (5x)
Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller (5x)
Unsere kleine Stadt von Thornton Wilder (5x)
Herr Kolpert von David Gieselmann (5x)
Diener zweier Herren von Carlo Goldoni (4x)
Frühlingserwachen von Franz Wedekind (4x)
Kabale und Liebe von Friedrich Schiller (4x)
Der kaukasische Kreidekreis von Bertolt Brecht (4x)
Der König der Fischer von Terry Gilliam (4x)
Leonce und Lena von Georg Büchner (4x)
Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht (4x)
Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist (4x)
Der nackte Wahnsinn von Michael Frayn (4x)
Der Schwierige von Hugo von Hofmannsthal (4x)
Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht (4x)
Der Theatermacher von Thomas Bernhard (4x)
Torquato Tasso von Johann Wolfgang von Goethe (4x)
Der Vorleser von Bernhard Schlink (4x)
Die Weber von Gerhart Hauptmann (4x)
Der widerspenstigen Zähmung von William Shakespeare (4x)
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? von Edward Albee (4x)
Das weite Land von Arthur Schnitzler (4x)
Die Möwe von Anton Tschechow (4x)
Die Wildente von Henrik Ibsen (4x)
Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui von Bertolt Brecht (3x)
Der große Marsch von Wolfram Lotz (3x)
Aus der Mitte der Gesellschaft von Marc Becker (3x)
Biographie ein Spiel von Max Frisch (3x)
Der eingebildete Kranke von Molière (3x)
Die Ermittlung von Peter Weiss (3x)
Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht (3x)
Der Hausmeister von Harold Pinter (3x)
Heldenplatz von Thomas Bernhard (3x)
IM DELIRIUM von Carl Ceiss (3x)
Kassandra von Christa Wolf (3x)
Medea von Euripides (3x)
Nachtasyl von Maxim Gorki (3x)
Nichts von Janne Teller (3x)
Romeo und Julia von Shakespeare (3x)
König Richard III. von William Shakespeare (3x)
Der Richter von Zalamea von Pedro Calderón (3x)
Das Sparschwein von Eugène Labiche (3x)
Ritter, Dene, Voss von Thomas Bernhard (3x)
Verbrennungen von Wajdi Mouwad (3x)
Viel Lärm um Nichts von William Shakespeare (3x)
Von Mäusen und Menschen von John Steinbeck (3x)
Vor Sonnenuntergang von Gerhart Hauptmann (3x)
2666 von Roberto Bolano (2x)
4.48 Psychose von Sarah Kane (2x)
Alpenkönig und der Menschenfeind
von Ferdinand Raimund (2x)
Arkadien von Tom Stoppard (2x)
Bedways Der Film von Rolf Peter Kahl (2x)
Bezahlt wird nicht von Dario Fo (2x)
Corpus Delicti von Juli Zeh (2x)
Cyrano de Bergerac von Edmund Rostaud (2x)
Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde (2x)
Der Bus von Lukas Bärfuss (2x)
Der Hofmeister von Siegfried Lenz (2x)
Der ideale Mann von Elfriede Jelinek (2x)
Die Dame ist nicht fürs Feuer von Christopher Fry (2x)
Drei Männer im Schnee von Erich Kästner (2x)
Effi Briest von Theodor Fontane (2x)
Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe
von Peter Hacks (2x)
Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz (2x)
Herrn von Goethe von Peter Hacks (2x)
Endspiel von Samuel Beckett (2x)
Enigma von Eric-Emmanuel Schmidt (2x)
Das Experiment von Mario Giordano (2x)
Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer (2x)
Drei Mal Leben von Yasmina Reza (2x)
Frankenstein von Mary Shelley (2x)
Gesäubert von Sarah Kane (2x)
Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horvath (2x)
Gespenster von Henrik Ibsen (2x)
Glasperlenspiel von Tennessee Williams (2x)
Hamletmaschine von Heiner Müller (2x)
Harold and Maude von Colin Higgins (2x)
Holzfällen von Thomas Bernhard (2x)
Der Idiot von Fjodor Dostojewski (2x)
Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (2x)
In der Sache Jil Oppenheimer von Heiner Kipphardt (2x)
Die Irre von Chaillot von Jean Giraudoux (2x)
Julius Caesar von William Shakespeare (2x)
Die Kleinbürgerhochzeit von Bertolt Brecht (2x)
König Lear von William Shakespeare (2x)
König Ubu von Alfred Jarry (2x)
Das Konzert von Hermann Bahr (2x)
Kunst von Yasmin Reza (2x)
Leben des Galilei von Bertolt Brecht (2x)
Liebe Jelena Sergejewna von Ljudmila Rasumowskaja (2x)
Die Liste der letzten Dinge von Theresia Walser (2x)
Die Irre von Chaillot von Jean Giraudoux (2x)
Mary Poppins von P.L. Travers (2x)
Mein Freund Harvey von Mary Chase (2x)
Miss Sara Sampson von Gotthold Ephraim Lessing (2x)
Mit der Faust ins offene Messer von Augusto Boal (2x)
Mord im Dom von T.S. Eliot (2x)
Die Palästinenserin von Joshua Sobol (2x)
Rashomon von Akira Kurosawa (2x)
Die Ratten von Gerhart Hauptmann (2x)
Return of Thalia Vista von Erich Gedeon (2x)
Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel (2x)
Der Schimmelreiter von Theodor Storm (2x)
Das Schloß von Franz Kafka (2x)
Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski (2x)
Seine Stadt von Henrik Woelk (2x)
Sechs Personen suchen einen Autor von Luigi Pirandello (2x)
Strafmündig von Gert Heidenreich (2x)
Der tollste Tag von Peter Turrini (2x)
Totentanz von August Strindberg (2x)
Triologie des Wiedersehens von Botho Strauss (2x)
Der trojanische Krieg findet nicht statt von Jean Giraudoux (2x)
Die Unberatenen von Thomas Valentin (2x)
Unschuld von Dea Loher (2x)
Verrücktes Blut von Nurkan Erpulat u. Jens Hilje (2x)
Die Verwirrung des Zöglings Törleß von Robert Musil (2x)
Volpone von Ben Jonson (2x)
Das weiße Band Der Film von Michael Haneke (2x)
Die Wupper von Else Lasker-Schüler (2x)
Adam Geist von Dea Loher
Adam und Eva von Peter Hades
Alexis Sorbas von Nikos Kazantzakis
Alice von Robert Wilson
Alle Kinder Gottes haben Flügel von Eugene O’Neill
Alle meine Söhne von Arthur Miller
Alles ist erleuchtet von Jonathan S. Foer
Alpenglühen von Peter Turrini
Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger
Amour fou von Marek van der Jagt/Armon Grünberg
Amphitryon von Heinrich von Kleist
Anarchy in the UKR Serhij Zhadan
Anatomie eines Augenblicks von Javier Cercas
Angerichtet von Hermann Koch
Antrittsrede der amerikanischen Päpstin von Ester Vilar
Der Architekt und der Kaiser von Assyrien von Fernando Arrabal
Arkadien von Tom Stoppard
Arthur Aronymus und seine Väter von Else Lasker-Schüler
Arzt am Scheideweg von George B. Shaw
Der Arzt / Sein Weib / Sein Sohn von Hans Henny Jahnn
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Berthold Brecht
Auftragswerk "Hamburg" von Elfriede Jelinek
Aus dem Leben eines Taugenichts von Joseph v. Eichendorff
Aus der Fremde von Ernst Jandl
Babel und Bibel von Karl May
Der Bär von Anton Tschechow
Batman - Der Film
Bauern sterben von Franz Xaver Kroetz
Bedways (Film) von Rolf Peter Kahl
Das Begräbnis von Thomas Vinterberg
Der Belagerungszustand von Albert Camus und Jean-Louis Barrault
Bericht für eine Akademie von Franz Kafka
Bernarda Albas Haus von Federico García Lorca
Die Bibel von Gott
Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann
Birds von Juliane Kann
Bitterer Honig von Shelagh Delaney
Blick zurück im Zorn von John Osborne
Blues Brothers (Film) von John Landis
Blütenträume von Lutz Hübner
Bluthochzeit von Federico Garcia Llorca
Das böse Mädchen von Mario Vargas Llosa
Böses Mädchen von Amélie Nothomb
Brand von Henrik Ibsen
Brennpunkt von Arthur Miller
Bridget Jones Diary (Film) von Sharon Maguire
Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares von Fernando Pessoa
Die Buddenbrooks von Thomas Mann
Bunga Bunga in Duisburg/Parade der Liebe von Adolfo Sauerlando, Silvio O.
Bungalow von Markus Bauer
Der Bürger als Edelmann von Moliere
Die Bürger von Calais von Georg Kaiser
Cabaret
Camino Real von Tennessee Williams
Cäsar und Cleopatra von George Bernard Shaw
Change von Wolfgang Bauer
Die Cocktailparty von T.S. Eliot
Coriolan von William Shakespeare
Cristobal moneto von Carlos Fucstes
Cromwell von Christoph Hein
Damen der Gesellschaft von Clare Boothe Luce
Dancer in the Dark von Lars von Trier
Dantons Tod von Georg Büchner
Das war ich nicht von Kristof Magnusson
Deckname Luna/ Frau im Mond von Maggie Peren/ Bianka Minte
The Deer Hunter (Film) von Michael Cimino
Dein Name von Navid Kermani
Demian von Hermann Hesse
Des Teufels General von Carl Zuckmayer
Die deutschen Kleinstädter von August von Kotzebue
Dido von Charlotte von Stein
Diebe von Dea Loher
Dingos von Paul Brodonsky
Don Juan von Molière
Don Juan oder die Liebe zur Geometrie von Max Frisch
Der Drachenthron von Wolfgang Hildesheimer
Dramatisierung der Mythologie südamerikanischer Indianer z.B. Tupinamba Indianer Mythen
Dreck von Robert Schneider
Drei Frauen von Robert Musil
Ehen werden im Himmel geschlossen von Walter Hasenclever
Die Ehen zwischen den Zonen Drei, Vier und Fünf
von Doris Lessing
Ein fliehendes Pferd von Martin Walser
Ein Inspektor kommt von J.B. Priestley
Ein Kind von Thomas Bernhard
Ein Sonderfall von Hans Erich Nossack
Ein Traumspiel von August Strindberg
Ein weites Feld von Günter Grass
Eines langen Tages Reise in die Nacht von Eugene O’Neill
Die Eingeschlossenen von Altona von Jean-Paul Sartre
Der einsame Weg von Arthur Schnitzler
Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery
Elektra von Sophokles
Elisabeth II von Thomas Bernhard
Emigranten von Sławomir Mrozek
Emma Glück (Film)
Equus von Peter Shaffer
Er hieß Jan von Konschunow /Theaterfassung: Berger
Fabelhafte Familie Baader von Carsten Brandau
Falscher Hase von David Gieselmann
Fast ein Poet von Eugene O’Neill
Fernsehspiel: Homevideo Drehbuch Jan Braren
Das Fest von Vinterberg
Feuer und Stein (Roman) von Diana Gabaldon
Die Feuerzangenbowle (Film)
Das Feuerzeichen von Werner Bergengruen
Fräulein Julie von August Strindberg
Die Fremde von Feo Aladag
Friedrich der Dritte von Cornelius Demming
Das Ganze ein Stück von Friederike Roth
Die Geburtstagsfeier von Harold Pinter
Geisterritter von Cornelia Funke
Der Geizige von Jean Baptiste Molière
Die gelehrten Frauen von Jean Baptiste Molière
George Sand von Ginka Steinwachs
Der Gesang im Feuerofen von Carl Zuckmeyer
Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre
Ghetto von Joshua Sobol
Gier von Sarah Kane
Glamorama von Bret Easton Ellis
Glückliche Tage von Samuel Beckett
Der große Gatsby von Francis Scott Fitzgerald
Das große Heft von Agota Kristof
Haltestelle Geister von Helmut Krausser
Harun al Raschid/Kalif von Bagdad von André Clot
Hase Hase von Coline Serreau
Der Hauptmann von Köpenick (Film)
Haus der Temperamente von Johann Nestroy
Das Haus in Montevideo von Curt Goetz
Die Hermannsschlacht von Heinrich von Kleist
Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien
Herrenhaus von Thomas Wolfe
Die Herzogin von Malfi von John Webster
Hinkemann von Ernst Toller
Hinter verzauberten Fenstern von Cornelia Funke
Hiroshimaplatz von Sven Hölscher
Die Hochzeit des Figaro von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Die Hose von Carl Sternheim
Hotel Lux (Film) von Leander Haussmann
Hotel Savoy von Joseph Roth
Hotel zu den zwei Welten von Eric-Emmanuel Schmidt
Hundert Jahre Einsamkeit von Garcia Márquez
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson
Hysterikon von Ingrid Lausund
Ich bin nicht Rappaport von Herb Gardner
Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht
Der Ignorant und der Wahnsinnige von Thomas Bernhard
I hired a contract killer von Aki Kaurismäki
Im Abseits von Sergi Belbel
Im Dickicht der Städte von Bertolt Brecht
I’m not there (Film) von Tod Haynes / Bob Dylan
Im Spiel der Sommerlüfte von Arthur Schnitzler
Inferno – The Book of the Soul nach Dante
Infinite Jest von David Foster Wallace
Invasion von Jonas Hassen Khemiri
Iphigenie auf Tauris von Johann Wolfgang von Goethe
Irene Binz. Befragung von Ronald M. Schernikau
Iris von Hermann Hesse
Ist das nicht mein Leben? von Brian Clark
Das ist der Tag, von dem ihr noch euern Enkelkindern erzählen werdet (Transkription des „Germany`s next Topmodel“-Finales 2011)
Iwanow von Anton Tschechow
Jacob oder der Gehorsam von Ionesco
Jahrestage von Uwe Johnson
Das Jahrmarktsfest zu Plündersweilern von Peter Hacks
Je voudrais que quelqu’un m’attende quelle part von Anna Gavalda
Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada
Jeff Koons von Rainald Goetz
Jesus, my boy von John Dowie
Johanna von Orleans von Friedrich Schiller
John Gabriel Borkmann von Henrik Ibsen
Jubiläum von George Tabori
Die Jüdin von Toledo von Franz Grillparzer
Das Kaffeehaus von Carlo Goldoni
Die kahle Sängerin von Ionesco
Der Kaiser von Amerika von George Bernhard Shaw
Die Kaktusblüte von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy
Karlmann Roman von Michael Kleeberg
Katz und Maus von Günter Grass
Kein Licht von Elfriede Jelinek
Kein schöner Land. Ein ökologisches Spektakel von John Cheever
King Baabu von Wole Soyinka
King Lear von William Shakespeare
Kiss me, Kate von Samuel und Bella Spewack
Komiker von Trevor Griffith
Der König auf Camelot von T. H. White
König Richard II von William Shakespeare
Kopenhagen von Michael Frayn
Körperzeit von Don DeLillo
Die Kriegsberichterstatterin Theresia Walser
Die Küche von Arnold Wesker
Kürzere Tage von Anna Hahn
La putain respekteuse von Jean-Paul Sartre
Die lange Jule von Carl Hauptmann
Das Leben des Galileo Galilei von Bertolt Brecht
Lederfresse von Helmut Krausser
Leo Armenius von Andreas Gryphius
Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus
Liebelei von Arthur Schnitzler
Lieblingsmenschen von Laura de Weck
Lohndrücker von Heiner Müller
Lolita von Vladimir Nabokov
Lord Jim von Josef Conrad
Die Macht der Gewohnheit von Thomas Bernhard
Madame Bovary von Gustave Flaubert
Magic Afternoon von Wolfgang Bauer
Der magische Tänzer von Nelly Sachs
Mahagonny von Weill/Brecht
Major Barbara von George Bernard Shaw
Malina von Ingeborg Bachmann
Mamma hat den besten Shit von Dario Fo
Der Mann mit der Ledertasche von Charles Bukowski
Männerhort von Kristof Magnusson
Maria Magdalena von Friedrich Hebbel
Maria, ihm schmeckts nicht von Jan Weiler
Maria Stuart von Friedrich Schiller
Mariedl von Werner Schwab
Die Marmeladenesser von Hans Henny Jahnn
Der Marquis von Keith von Frank Wedekind
Marquise von O. von Heinrich von Kleist
Matrix (Film) von Laurence u. Andrew Wachowski
Die Mausefalle von Agatha Christie
Mea Culpa von Christoph Schlingensief
Meet the feebles von Peter Jackson
Der Meister und Margarita von Michail Bulgakov
Mendy – Das Wusical von Helge Schneider
Der Menschenfeind von Moliére
Der menschliche Makel von Philipp Roth
Mephisto von Klaus Mann
Middlesex von Jeffrey Eugenides
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing
Monkey Show von Erik Gedeon
Mutter Afrika von Ad de Bont
My Fair Lady von Alan Jay Lerner & Frederick Loewe
Nabucco von Giuseppe Verdi
Die Nacht des Leguan von Tennessee Williams
Der Narr und seine Frau heute Abend in Pancomedia von Botho Strauss
Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing
Nemesis von Philipp Roth
Neues Stück von Erik Gedeon
Neues Stück von René Pollesch
No Man’s Land von Harold Pinter
norway today von Igor Bauersima
Nous n’avons fait que fuir von Bertrand Cantat
Novecento von Alessandro Baricco
Oblomow von Iwan Gontscharow
Odyssee von Homer
Offene Zweierbeziehung von Dario Fo/Franca Rame
Oh, Wildnis! von Eugene Gladstone O’Neill
Onkel Wanja von Anton Tschechow
Or what’s NeXT von Steve Jobs
Orphée von Jean Cocteau
Otaku von Holger Schober
Othello darf nicht platzen von Ken Ludwig
Die Palästinenserinnen von Jehoshua Sobol
Der Papst und die Hexe von Dario Fo
Penelope (Monolog aus Ulysses) von James Joyce
Penthesilea von Heinrich von Kleist
Die Perser nach Aischylos von Matthias Braun
Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso
Philomena Maturano von Luigi Pirandello
Platonow von Anton Tschechow
Plunder von Christoph Meckel
Die Postoralsymphonie von André Gide
Der Prozess von Franz Kafka
Pünktchen und Anton von Erich Kästner
Pygmalion von George Bernard Shaw
Der Rabe von Carlo Gozzi
Radetzkymarsch von Joseph Roth
Rashomon von Akira Kurosawa
Ratten von Gerhard Hauptmann
Die Räuber von Friedrich Schiller
Raucher/Nichtraucher von Alan Ayckbourn
Die Reise ans Ende der Welt von Henning Mankell
Republik Vineta von Moritz Rinke
Reservoir Dogs – Wilde Hunde von Quentin Tarantino
Richards Korkbein von Brendan Behan
Roberto Zucco von Bernard-Marie Koltès
Roman eines Schicksallosen von Imre Kertesz
Roulette von Pavel Kohout
Salome von Oscar Wilde
Das Salzburger große Welttheater von Hugo von Hofmannsthal
Der Sängerkrieg der Heidehasen von James Krüss
Der Schattenfuchs von Sjón Sigurdsson
Schau heimwärts, Engel! von Ketti Frings/Thomas Wolfe
Scherbenpark von Alina Bronsky
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung
von Christian Dietrich Grabbe
Schlafes Bruder von Robert Schneider
Schlimmes Ende von Philip Ardagh
Schmeiß dein Ego weg von René Pollesch
Schmetterling und Taucherglocke von Jean-Dominique Bauby
Schmutzige Wäsche von Tom Stoppard
Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre
Die schöne Fremde von Klaus Pohl
Schuld von Ferdinand von Schirach
Die Schule der Frauen von Moliere
Der Schulfreund von Johannes Mario Simmel
Schwerkraft (Film) von Maximilian Erlenwein
Schwester von von Lot Vekemans
Secretary (Film) von Steven Shainberg
Die See von Edward Bond
Der seidene Schuh von Paul Claudel
Der Selbstmörder von Nikolai Erdman
Siddhartha von Hermann Hesse
Sieben verdammt lange Tage von Jonathan Tropper
Simpel von Marie-Aude Murail
Sofies Welt von Jostein Gaarder
Die Soldaten von Jakob Michael Reinhold Lenz
Sommergäste von Maxim Gorki
So was von da von Tino Hanekamp
Spiegelmensch von Franz Werfel
Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre
Der Spieler von Fjodor Dostojewski
Ein Sportstück von Elfriede Jelinek
Stadt als Beute von René Pollesch
Die Stadt der Blinden von José Saramago
Die Star Wars Triologie von George Lucas
Stella von Johann Wolfgang von Goethe
Der Stellvertreter von Rolf Hochhuth
Sterben von Arthur Schnitzler
Sternetagebücher von Stanislaw Lem
Stiller von Max Frisch
Straßenecke von Hans Henny Jahnn
Die Stühle von Eugène Ionesco
Der stumme Diener von Harold Pinter
Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten von Peter Handke
Der Sturm von William Shakespeare
Stützen der Gesellschaft von Henrik Ibsen
Süden von Julien Green
Super Canne von J. Ballard
Supernova von Philip Löhle
Sweeney Todd von Stephen Sondheim
Sweet Charity von Neil Simon/Cy Coleman
Szenen einer Ehe von Ingmar Bergmann
Tadellöser & Wolff von Walter Kempowski
Die Tagebücher von Adam und Eva von Kevin Schroeder und Marc Seitz
The Intelligent Homosexual’s Guide to Capitalism and Socialism, With a Key to the Scriptures von Tony Kushner
The Return of Thalia Vista
The Royal Tenenbaums (Film) von Wes Anderson
The Talking Cure von Christopher Hampton
The Waste Land von T.S. Eliot
Tine von Herman Bang
Titanic (Film) von James Cameron
Tod des Empedokles von Friedrich Hölderlin
Der Tod in Venedig von Thomas Mann
Tod und Teufel von Peter Turrini
Der tolle Tag von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Toller von Tankred Dorst
Der tollste Tag von Peter Turrini
Die Toten von Spoon River von Edgar Lee Master
Totenauberg von Elfriede Jelinek
Die tragische Historie vom Dr. Faustus von Christopher Marlowe
Trash von Andy Warhol
Tratsch im Treppenhaus von Jens Exler
Troilus und Cressida von William Shakespeare
Tschick von Wolfgang Herrndorf
Ulysses von James Joyce
Und Nietzsche weinte von Irvin D. Yalom
Der Untertan von Heinrich Mann
Die Unvernünftigen sterben aus von Peter Handke
Vater, unser Wille geschehe Drehbuch von Martin Maurer
Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade von Peter Weiss
Die verlorene Ehre der Katharina Blum von Heinrich Böll
Verräter wie wir von John le Carré
Die Verwandlung von Franz Kafka
Die Vögel von Aristophanes
Ein Volksfeind von Henrik Ibsen
Vom Teufel geholt von Knut Hamsun
Von Ratten und Menschen von Holger Biedermann
Vorher/Nachher von Roland Schimmelpfennig
Vorstellungen & Instinkte von Reto Finger
Vortrag über Nichts von John Cage
Wahlkampf auf Karibisch von V. S. Naipaul
Die Wahlverwandtschaften von Johann Wolfgang v. Goethe
Der Weg zur Knechtschaft von Friedrich August von Hayek
Wehe dem, der lügt von Franz Grillparzer
Der Weibsteufel von Karl Schönherr
Weiningors Nacht von Joshua Sobol
Weiskerns Nachlass von Christoph Hein
West-östlicher Divan von Johann Wolfgang Goethe
Weymouth Sands von John Cowper Powys
Wie im Himmel von Kay Pollak
Die wilden Detektive von Roberto Bolano
Wind in den Pappeln von Gérald Sibleyras
Wolf unter Wölfen von Hans Fallada
Die Wolken von Aristophanes
Wünsch dir was von Sibylle Berg
Yerma von Federico Garcia Lorca
Yi Yi – a one and a two Spielfilm von Edward Yang
Yvonne, die Burgunderprinzessin von Witolt Gombowicz
Der Zerrissene von Johann Nestroy
Zorn von Nino Haratischwili
Zurück zu Methusalem von George Bernard Shaw
Zusammenstoß von Kurt Schwitters
Zwanzig Minuten mit einem Engel von Aleksander Vampilos
Stimmauszählung, Bekanntgabe der Gewinner und Wahlparty am 17. Dezember
Die öffentliche Stimmauszählung am Samstag, den 17. Dezember, beginnt ab 19 Uhr unter notarieller Aufsicht von Prof. Dr. Peter Rawert in der Theaterbar Zentrale. Carl Hegemann, Dramaturg und Initiator des Wahlverfahrens spricht mit Befürwortern und Gegnern von basisdemokratischer Partizipation. Eingeladen sind Anne Alter, Vorsitzende der Piratenpartei Hamburg, Anne Verena Freybott, Theaterdisounter Berlin und Mitglied des Leitungsteams von „Spielplan Deutschland“, Nadine Jessen, Dramaturgin von Kampnagel, Markus Miessen (per Telefon) und Jens Jessen (DIE ZEIT). Belesene Kenner der Stücke werden über Skype der Diskussion zugeschaltet. Anne Verena Freybott, von Spielplan Deutschland GbR, berichtet über die Eigenheiten der Spielplanfindung an deutschen Bühnen. Mit den Ensemblemitgliedern Sebastian Rudolph, Philipp Hochmair, Jörg Pohl und Patrycia Ziolkowska.
Im Anschluss an die Vorstellung um 22.30 Uhr „Der Raub der Sabinerinnen“ werden die Siegerstücke auf der Großen Bühne im Thalia Theater bekannt gegeben. Zuschauer können unabhängig von einem Besuch der Vorstellung dazu kommen. Joachim Lux, die oben genannten Experten und Dramaturg Carl Hegemann stellen sich den Fragen der Zuschauer. Ebenfalls bekannt gegeben werden die Gewinner einer 6-tägigen Reise nach Wien und der Gewinner einer Rolle (mit Gage versteht sich) in einer der ausgewählten Stücke.
Der Eintritt für die öffentliche Auszählung in der Theaterbar Zentrale ist frei, Anmeldung erforderlich unter Tel. 040.32814444. Der Eintritt für die Veranstaltung im Anschluss an die Vorstellung ist ebenfalls frei.
Liebe TheaterfreundInnen und -feindInnen,
das Thalia Theater ist, wie Sie wissen, nicht nur ein Kunstinstitut sondern auch ein Dienstleistungsunternehmen. Das geht gar nicht anders, denn Theater ist, wie die Theaterwissenschaft es ausdrückt, auf die „leibliche Kopräsenz“ von Zuschauern und Schauspielern angewiesen – und auch auf die geistige. Deshalb haben wir bei der jährlichen Spielplanung schon immer Wert darauf gelegt, auch die Erwartungen des Publikums zu berücksichtigen. Für die nächste Spielzeit wollen wir noch einen Schritt weitergehen. Sie bestimmen einfach selbst, was gespielt wird: 4 Inszenierungen im Großen Haus werden für die Spielzeit 2012/2013 vom Publikum vorgeschlagen. Das ist immerhin die Hälfte aller dort stattfindenden Neuinszenierungen. Sie brauchen nur eine Wahlpostkarte auszufüllen oder eine E-Mail zu schreiben und nehmen mit Ihrem Stückvorschlag an der Wahl zum neuen Spielplan teil. Die drei meistgenannten Stücke (auch Film- oder Romanvorlagen sind wählbar) werden dann in der nächsten Spielzeit im Thalia Theater aufgeführt. Versprochen! Aus Gründen des Minderheitenschutzes wird außerdem mindestens ein besonders origineller oder wichtiger Vorschlag unabhängig von der Zahl der dafür abgegebenen Stimmen zur Aufführung kommen.
Das Kleingedruckte: Stücke, die in den letzten fünf Jahren bei uns auf dem Spielplan standen, können nicht gewählt werden (eine Aufstellung siehe Kasten rechts). Wichtig: Genehmigungspflichtige Werke können nur aufgeführt werden, wenn wir die Rechte erhalten. Einsendeschluss 17.12.2011, 12 Uhr
Die öffentliche Stimmauszählung unter notarieller Aufsicht und die Auslosung der Preise erfolgt am 17.12. vor, während und nach der Aufführung „Der Raub der Sabinerinnen“. Mitglieder des Thalia Theaters sind von der Wahl ausgeschlossen.
Als kleines Dankeschön für Ihre Mitarbeit am Thalia-Spielplan verlosen wir unter allen Teilnehmern 3 B-Premieren- & 3 normale Schnupperabos. Und als Spezialpreis die Möglichkeit, bei einer der vier ausgewählten Inszenierungen selber mitzuspielen – mit Gage, versteht sich! Außerdem stiftet unser Partner ZEIT-Reisen (zeit.de/ zeitreisen) eine 6-tägige philosophische Zeitreise in die Theatermetropole Wien für 2 Personen im Wert von 2.000 € aus seinem neuen Programm! Aber freuen Sie sich nicht zu früh! Die Umsetzung auf der Bühne bestimmen immer noch die Künstler unter Ausschöpfung der im Grundgesetz garantierten Kunstfreiheit. Das gilt auch für die übrigen Inszenierungen im Großen Haus und in der Gaußstraße.
Teilnahme
Nur vollständig ausgefüllte Wahlkarten mit der Angabe von Name und Adresse nehmen an der Abstimmung und Verlosung teil. Bitte frankieren und abschicken an:
Thalia Theater
Spielplanwahl 2012/2013
Alstertor
20095 Hamburg
oder in eine der im Thalia und im Thalia Gauß aufgestellten Wahlurnen werfen.
Auch Wahl per E-Mail ist mit Angabe von Name und Adresse möglich: spielplanwahl@thalia-theater.de
Achtung: Es ist pro Person nur die Wahl eines Stücktitels gültig!
Stücke müssen per Postkarte oder E-Mail gewählt werden.
Ein Kommentar in der Kommentarfunktion rechts ist nicht ausreichend für eine Berücksichtigung Ihres Vorschlages!
Einsendeschluss 17. Dezember 2011 um 12 Uhr!
Die öffentliche Stimmauszählung unter notarieller Aufsicht und die Auslosung der Preise erfolgt am 17.12. vor, während und nach der Aufführung „Der Raub der Sabinerinnen“.
Mitglieder des Thalia Theaters sind von der Wahl ausgeschlossen.
Folgende Stücke der letzten Spielzeiten stehen nicht zur Wahl:
Aus dem Leben der Marionetten
Buddenbrooks
Dantons Tod
Das Leben ein Traum
Das letzte Feuer
Der gestiefelte Kater
Der Kirschgarten
Der Raub der Sabinerinnen
Der Schimmelreiter
Der Tartuffe
Die Antigone des Sophokles
Die Beissfrequenz der Kettenhunde
Die drei Schwestern
Die Kontrakte des Kaufmanns. Eine Wirtschaftskomödie
Die Krönung der Poppea
Die Marx-Saga
Die Räuber
Die schmutzigen Hände
Don Carlos
Don Quijote
Draußen vor der Tür
Eines langen Tages Reise in die Nacht
Endstation Sehnsucht
Faust I + II
Große Freiheit Nr. 7
Hamlet
Happiness
Herr Puntila und sein Knecht Matti
Hexenjagd
Immer noch Sturm
Iphigenie
Kasimir und Karoline
Kinder der Sonne
Leonce und Lena
Liebe und Geld
Liliom
Lulu
Macbeth
Maria Stuart
Mass für Mass
Merlin oder Das wüste Land
Momo
Nach der Probe
Nathan der Weise
Nora
Ödipus, Tyrann
Onkel Wanja
Othello
Peer Gynt
Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes
Reckless. Steinernes Fleisch
Reigen
Richard II.
Sommergäste
Thalia Vista Social Club
Ulrike Maria Stuart
Urfaust
Vor Sonnenaufgang
Was ihr wollt
Woyzeck










ICh wundere mich sehr über die Reaktion des Theaters und einiger Kommentatoren. Nur weil das Ergebnis als scheinbar unbequem angesehen wird, such man nun nach Ausreden um die Abstimmung zu ignorieren. Man sagt die falschen Personen hätten abgestimmt. OK so kann man es auch sehen. Man könnte aber auch diee Chance ergreifen das Ergebnis ernst nehmen und vielleicht neue Besucher gewinnen. Schon einmal daran gedacht?
Marc Thür, 04.01.12
die HEIMKEHR bekommt einfach Herr Stemann zugeteilt und MY DARKEST STAR macht die Musik neu... dann wird das schon ganz nett.
((c) toren sath)
Toren Sath, 19.12.11
Britta Kampert, 19.12.11
zugegebenermaßen ich bin ein Fan der Metal-A-Capella-Gruppe VanCanto.
Unabhängig davon bin ich auch kulturell interessiert, kenne diverse Theater auch in Hamburg und es wäre vermessen, dieses Interesse den anderen Fans bzw. - zum Teil akademischen - Mitgliedern der Gruppe VanCanto abzusprechen.
Ich bin sehr negativ überrascht über die Vorbehalte und die fehlende Kollegialität der Theaterkünstler gegenüber den Künstlern von VanCanto. Ein solches unkollegiales Verhalten kenne ich bisher nur aus anderen Berufszweigen, nicht aber aus dem hiesigen, welches sich durch Offenheit und freie künstlerische Gestaltung auszeichen sollte, was m.E. auch Grundlage der Einbeziehung des Publikums bei der Abstimmung war.
Verkannt wird hier von vielen Verantwortlichen, dass nicht schlichtweg Fans in voreilendem Gehorsam für ihre Gruppe votierten, sondern dass diese Fans überzeugt sind von der Qualität der Werke ihrer Gruppe im gesamten künstlerischen Bereich und dass die Fans insbesondere das Theaterstück auf der Bühne aufgeführt sehen wollen und hierfür auch weite Anreisen in Kauf nehmen, was nicht zuletzt auch dem Resümee des Theaters zugute kommt.
Das (Musik-)Theater war schon immer ein Ort des Freigeistes. Das Thalia-Theater hat nun die Chance, dieses fortzuführen. Dazu verdient das Thalia-Theater durchaus Respekt. Bereits früher sind Theaterstücke und Aufführungen verkannt worden, stellten sie sich später doch als bedeutende Bestandteile der Kunst und Kultur heraus. Ich gehe davon aus, dass solche Beispiele hinlänglich bekannt sind.
Ich will jedoch nicht soweit gehen, das Stück "Peers Heimkehr" im Vorfeld derart hoch zu loben. Eines ist jedoch sicher: hier ist nicht irgendeine (Metal-)Band am Werk sondern hart und gewissenhaft arbeitende Kreative, die nicht ohne Engagement und Können "Beste Newcomer 2009" geworden sind bzw. deren letztes Album Platz 23 der Albumcharts eroberte.
Die Bemühungen und die Erfahrung, die hinter den o.g. Bühnenstück stehen, werden vom Mitautor Schmidt detailliert beschrieben auf: www.metal.de/heavy-metal/interview/van-canto/48503-interview-mit-stefan-schmidt-zu-peers-heimkehr/.
Die Qualität des Gesangs und der Kompostionen der Band VanCanto sind auf youtube frei zugänglich. Alleine man muss sich nur von den etwaigen eigenen Vorbehalten gegenüber dem Musikstil befreien, was zugegebenermaßen Toleranz voraussetzt.
Auch muss dass Thalia-Theater nicht besorgt sein. Zum einen werden diejenigen, die für das o.g. Stück votierten, dieses auch sehen wollen. Zum anderen wissen sich auch Freunde der Metal-Musik für Theaterbesuche zu kleiden und besitzen mindestens einen Anzug, zum Teil sogar mehrere Kravatten.
Ich spreche für mich selbst, wenn ich fordere, dass dem innovativen Bühnenstück "Peers Heimkehr" schlichtweg die gleiche Gelegenheit gebenen wird, sich einem größeren Publikum zu beweisen, wie andere Inzenierungen, zum Beispiel von "Romeo & Julia" vor Jahren im Düsseldorfer Schauspielhaus, welches zwar vom Grunde her bekannt ist, von der Inzenierung jedoch nicht jedermanns Geschmack war. Oder denken Sie an die hoch gelobten Bühnenauftritte des "Poetry-Slam", ein Publikumsmagnet mit zahlreichen innovativen Künstlern, die dem Publikum etwas neues bieten, es elektrisiert haben und was durchaus auch geeignet wäre, in einem Theater aufgeführt zu werden.
Dieses alles müsste Ihnen gezeigt haben, dass die Auszählung im Thalia-Theater und die Auswahl der Theater-Stücke keinesfalls "vergurkt" war sondern in freier Tradition des von Aristoteles mitbegründeten Theaters erfolgte.
Dass wir bei den Aufführungen zu Aristoteles` Zeit nicht verhaftet geblieben sind, spricht für die Entwicklungsfähigkeit des Theaters, zu dem ich auch das Thalia-Theater zählen möchte.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Beckers
Andreas Beckers, 19.12.11
Rolf Döring, 18.12.11
Ole Friedrich, 18.12.11
Ernst Lopitz, 18.12.11
Michaela Schirrmann, 17.12.11
aus: schlammlandschaften
Lisa Sommerfeldt, 16.12.11
Cornelia Barczewski, 16.12.11