Das Körber Studio Junge Regie 2011 findet vom 25. bis 30 März statt.

Ein Projekt der Universität Hamburg, des Thalia Theaters, des deutschen Bühnenvereins und der Körber-Stiftung

Eröffnung Körber Studio Junge Regie
Am 19. März um 18.30 Uhr

Theaterakademie Hamburg
Einsame Menschen
nach Gerhart Hauptmann
Am 19. März um 19 Uhr

Otto-Falkenberg-Schule München
Zwei arme polnisch sprechende Rumänen

von Doróta Masłowska 
Am 19. März um 21.15 Uhr

Max-Reinhardt-Seminar Wien
Peer Gynt
von Henrik Ibsen Max-Reinhardt-Seminar Wien
Am 20. März um 19 Uhr

Universität Hildesheim, Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis
Vom Schlachten des gemästeten Lamms und vom Aufrüsten der Aufrechten
ein Projekt von Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann und Stephan Stock
Am 20. März um 21.30 Uhr

Symposium
Stadttheater Reloaded
Über die Zukunft des Stadttheaters
Am 21. März um 15.30 Uhr

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin
4.48 Psychose
von Sarah Kane
Am 21. März um 19 Uhr

Theaterakademie Warschau
Baal
von Bertolt Brecht
Am 22. März um 19 Uhr

Mozarteum Salzburg 
Narkose
von Albert Ostermaier
Am 22. März um 21 Uhr

Hochschule für Musik und Theater Zürich
also mich interessiert mein sexualleben mehr als der israel-palästina-konflikt
ein Studierendenprojekt von Christopher Kriese und Miriam Walther
Am 23. März um 19 Uhr

Folkwang-Hochschule Essen
Die Zofen
von Jean Genet
Am 23. März um 20.30 Uhr

Hessische Theaterakademie Frankfurt
Deine Liebe ist vielleicht tragischer als meine, aber nicht dein Tod
von Stephan Seidel nach Jean Racines "Phèdre"
Am 23. März um 22.30 Uhr

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen /Hessische Theaterakademie
Die Halbzarten
eine Performance von Philipp Karau und Katharina Stephan
Am 24. März um 19 Uhr

Preisverleihung und Party
Am 24. März um 21 Uhr

 

Ort Thalia in der Gaußstraße, Gaußstraße 190, 22765 Hamburg

Im Anschluss an alle Vorstellungen finden Publikumsgespräche mit Mitwirkenden statt.

Late Nights

der Theaterakademie Hamburg

3 x Faust
Studienprojekt I
Regie Lea Connert, Felix Meyer-Christian, Christian Valerius
Am 19. März um 23 Uhr

Im Anschluss Eröffnungsparty mit den DJanes Kathia und Lea

Laura Wingfield
Studienprojekt II
Ein Projekt nach „Die Glasmenagerie“
von Tennessee Williams
Regie Babett Grube
Am 20. März um 23 Uhr

SCHUTT UND ASCHE – totale Liebe tötet
Regie Christopher Rüping
Am 20. März um 23.59 Uhr

Kein Fest wie jedes andere
Kiezstürmer-Projekt
Regie Anne Sophie Domenz
Am 21. März um 23 Uhr

end-station:(wirklichkeit)
Studienprojekt II
Eine Annäherung nach Tennessee Williams
Regie Gernot Grünewald
Am 22. März um 23 Uhr

 

Ort Zeisehallen, Theaterakademie Hamburg, Friedensallee 9, 22765 Hamburg

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei

 
 

Regiegeneration der Zukunft
1. Franziska Henschel 2. Katharina Herold
3. Sarantos Zervoulakos 4. Kristofer Gudmundsson, Stephan Stock, Gesine Hohmann
5. Pedro Martins Beja 6. Joanna Grabowiecka
7. Martina Gredler 8. Katharina Weishaupt
9. Christopher Kriese 10. Miriam Walther
11. Stephan Seidel 12. Katharina Stephan
13. Philipp Karau

Arbeitstreffen und Wettbewerb
Auch unter der neuen Intendanz von Joachim Lux trifft sich der Regienachwuchs zum renommierten „Körber Studio Junge Regie“ im Thalia in der Gaußstraße. Das Festival, das in diesem Jahr zum 7. Mal stattfindet, ist 2003 aus einer Kooperation der Universität Hamburg mit der Körber-Stiftung, dem Thalia Theater und dem Deutsch en Bühnenverein her vorgegangen. Neben den Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt in diesem Jahr auch die Theaterakademie „Aleksander Zelwerowicz“ aus Warschau an dem Wettbewerb teil. Für eine Woche sind Studierende und Dozenten von elf Hochschulen, an denen Theorie und Praxis des Regieführens gelehrt wird, nach Hamburg eingeladen. Erklärtes Ziel des Treffens ist es, die Vielfalt von Begabungen und Visionen der zukünftigen Regie-Generation öffentlich zu präsentieren und den Studierenden in täglichen (nicht öffentlichen) Gesprächsrunden ein Forum für den Austausch von Erfahrungen, für die Diskussion der Arbeitsergebnisse und die Begegnung mit unterschiedlichen Arbeitsweisen, Stilen und Ideen zu bieten. Anja Quickert (Theater heute) moderiert die Gesprächsrunden.

Der Preis
Die Hochschulen waren erstmalig aufgefordert, ihre Nominierung schriftlich zu begründen. Eine 5-köpfige Jury von Theaterfachleuten wird die beste Arbeit auszeichnen. Dem Gewinner wird eine Regiearbeit an einem renommierten Stadt- oder Staatstheater oder alternativ eine Projekt ent wicklung in der freien Szene vermittelt, die Regiegage wird von der Körber-Stiftung übernommen.

Die Jury 2010
Franz Wille (Chefredakteur Theater heute), Nicola Bramkamp (Dramaturgin Hamburger Schau spielhaus), Axel Preuß (ab 2010/11 Chefdramaturg Staatstheater Braun schweig), Andras Siebold (Dramaturg Kampnagel Hamburg), Eva-Maria Voigtländer (Chefdramaturgin Ruhrtriennale).

Die bisherigen Preisträger
2003 David Bösch (Zürcher Hochschule), 2004 Agnes Hansch (Hochschule „Ernst Busch“ Berlin), 2005 Seraina Maria Sievi (Zürcher Hochschule), 2007 Julia Hölscher (Theaterakademie Hamburg), 2008 Heike M. Götze (Zürcher Hochschule), 2009 Daniel Pfluger (Zürcher Hoch schule)

Die Kritik
Angehende Kulturjournalisten der Hochschulen in München und Hildesheim finden sich in der Gaußstraße zu einer Redaktion zusammen und begleiten das Festival mit einer täglich erscheinenden Theaterzeitung. Als sachkundiger Berater und Mentor der Redaktion fungiert auch in diesem Jahr der Leiter des Münchner Studiengangs, der Theaterkritiker und Autor Prof. Dr. C. Bernd Sucher.

Internationale Kontakte
Bereits im letzten Jahr haben die Veranstalter das Körber Studio Junge Regie für eine europäische Nachbarschule geöffnet. Zwei Produktionen der „Amsterdamse Theaterschool“ wurden außerhalb der Konkurrenz gezeigt. 2010 nimmt die Inszenierung der Warschauer Theaterakademie „Aleksander Zelwerowicz“ sogar am Wettbewerb teil. Darüber hinaus sind über die Studenten organisation INSTED (International Network for Students in Theatre Directing) Jungregisseure aus verschiedenen Ländern eingeladen, das Festival als Beobachter und Gesprächspartner zu begleiten.

Festivalleitung
Dr. Barbara Müller-Wesemann (Universität Hamburg), Sabina Dhein (Thalia Theater Hamburg), Anette Meister (Körber-Stiftung)